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Blog von TeddeMehr

Gewöhnlich gewordene Zauberei

23. März 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Mal was von ein klein wenig "Zauberwerk" gehört ...

Da gibt es so einen Sportwettbewerb. Schilanglauf, dazu so Ballerei mit einem Gewehr auf stehende Scheiben.

War Lustiges zu vernehmen ...

Einer Teilnehmerin an einem Wettbewerb ging der Gewehrschaft bei so Übungseinheiten plötzlich kaputt. Sie fragte sich, wie das nun weitergehen sollte, das mit ihr, schließlich hatte sie auf die schnelle keinen passenden Ersatz parat.

Kriegte einer in der Nähe den Übelstand mit, obwohl er zu den anderen dazugehörte, zu denen sie eigentlich in Konkurrenz stand. Der eine besprach sich mit ihr, und sie übergab ihm das zerdepperte Schaftteil ihrer Sportwaffe.

Das eine Stück, das er nun mit ihm zur Verfügung stehenden Geräten vermaß - "scannte" -, mit den Meßergebnissen ein Sekündchen seinen Drucker anwarf. Einen, in der Lage, daß mit ihm alle mögliche Dinge, maßgenau bis auf den letzten Millimeter, ausgedruckt werden konnten. Wodurch die eine ratzfatz einen neuen Gewehrschaft überreicht kriegte. Eins zu eins passend zu ihr und dem auf sie persönlich zugeschnittenen Sportgerät. Im Nu hatte sie alles neu zusammengesetzt. War wie gewohnt einsatzfähig für ihren Sport, ohne lange umständlich mit den unvertrautem Einstellungen einer freundlichen Kollegin zurechtkommen zu müssen.

Man siehe, auch wenn man miteinander konkurriert, heißt das bisweilen nicht, daß man sich nicht untereinander aushelfen kann.

Allerdings fällt dazu noch was anderes ein. Das eine Thema: daß man so was diese "Zauberkästen" - Gerätschaft aus der Ausdruckervielfalt - mit Sicherheit beim nächsten Raketenstart auf den Mars mitreisen lassen wird. Vielleicht sogar in mehrfacher Ausführung. Daß eine Sonde mit einem Ausdrucker mehr auf der Marsoberfläche aufkommen wird. Etwas, das mit allen möglichen vorstellbaren und unvorstellbaren Werkstoffen arbeiten kann. Von den unterschiedlichsten profanen Kunststoffgranulaten bis hin zu Aluminium, Kupfer, Eisen. Einfach was in die Kiste reingeschaufelt, ein klein wenig da ausgesiebt, schon haut die "Zauberei" bestens hin. Wahre "Zauberkisten", denen man bei der Arbeit zusehen könnte. Solchen mit dem Vermögen, fast mit allem irgendwas anfangen zu können. Mit ihnen, daß man am Mars oben erst so richtig zu werkeln beginnen könnte. Weil danach das allerwenigste noch unmöglich wäre. Weil das, was die Welt allerhöchstens noch braucht, ein Werkstoffdrucker ist. Ein Teil, das dreidimensional "druckt".

Nicht viel was anderes müßte man mehr auf den Planeten Mars raufgeschafft haben, als so was. Das einfach restlos alles aufbereiten und verarbeiten kann, was der Marsboden so hergibt. Daß man ratzfatz Dinge haben könnte, die am Ende nur noch zusammengesetzt werden müßten. Am besten sollte man sie sofort vor der wüsten Marslandschaft und den Stürmen dort schützen.

Was am Ende so ein noch am Mars gelandeter Roboter noch kurz allerhöchstens leisten können müßte: Ausgedruckte Dinge zusammenzupuzzeln. Was ineinanderzuschieben oder zusammenzustecken. Damit wäre im Nu was entstanden, auf dem Mars oben. Wie ein unfaßliches Wunderwerk. Wie von Zauberhand. Daß selbst "Merlin" und "Gandalf" großäugig aus der Wäsche gucken würden. Wie unglaublich da plötzlich was geworden ist. An ein Wunder grenzt alles.

Mit "InSight" nehmen vor allen Dingen die Nordamerikaner lange bereits Bodenproben. Dazu wird nachgesehen, was es an seismischen Tätigkeiten am Mars gibt. Ob der Untergrund noch warm ist, was bedeuten würde, daß der Planetenkern flüssig ist. Wie das überdies mit dem Wasser am Mars wäre. Was für einzellige Lebewesen es vielleicht noch droben im Marsboden gibt. Ob da was Leben in einer Petrischale kultivierbar wäre. Wie das unter dem Mikroskop aussähe.

Und dann hier eben das, das zukünftig bei allen Aufbrüchen Richtung Planeten Mars inbegriffen sein wird: jene gewisse Wundervielfalt. Mit der man irre ausdrucken kann. Ein paar Ausdrucker oben am Mars genügen schon für so vieles. Was, das man in Höhlen hinein verbringen kann. Um dort drinnen Leitungen nach draußen zu verlegen, damit noch die Kontrollstation auf der Erde was von den laufenden Geschehnissen hat.

Der Wahnsinn.

Bei "America first" allerdings. Wem gehört unter der Voraussetzung "America first" eigentlich der Planet Mars? Daß es da schon internationale Vereinbarungen, Regelungen für was im Weltall und auf fernen Planeten gibt - ob da irgendwas auch nur ein bißchen gilt, wem eine Kleinigkeit zu besagen haben muß. Herrscht erst mal Goldgräberstimmung und so das.

Ob die Nordamerikaner nicht eher exklusiver, als diejenigen, die ...?

 

 

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