1. Teil: 15.7
Müde seufzte Joachim, saß auf der weichen Polsterfläche seines Wohnzimmersofas. Erholen mußte er sich, einfach nur davon, daß er sich was angezogen hatte. Eine weite dunkelblaue Turnhose. Zwei rote Schörts von Übergroße, die er mal vor zwei Jahren zugeschickt...
Wo die beste Guckware noch nicht weiterhalf
Nichts der Problematik, daß die Sternengucker irgendwie immer noch tiefer ins Weltall hineinblicken und weiter dabei ums Verrecken kein Ende sehen, auffinden, tut einem scheinbar irgendwas. Auf Erden, am Böllerchen droben. Den dringend benötigten Abschluß,...
1. Teil: 15.6
Es war Anfang, Mitte Mai. Kühle Nachtstunden waren die Möglichkeit. Regen. Allzu viel, daß er sich nicht anziehen konnte. Angesichts der Überempfindlichkeit seiner Haut. Unbekleidet holte sich jeder den Tod. Der länger wo liegenblieb, in saft- und kraftlose...
1. Teil: 15.5
Es war dabei geblieben: kein einzige Radiosender, der am Digitalradio reinzukriegen war. Nichts als bleierne Stille, die nach jedem Fingertippen geherrscht hatte. Und die Zeitanzeige, das einzige, was die anstellte, war, daß sie blinkte Als wäre das Radiogerät...
Langsamer, schneller, nicht ganz so schlecht
Sollte man mal festhalten, was man so von Schispringern spricht: Sie wuchten sich von der Schanze weg. Dann sollten sie bei den Schis in ein System übergehen. Einfach abspringen, und den Sprung kommen lassen. Wie von selbst, wie ein Automatismus soll...
1. Teil: 15.4
Dabei, daß Joachim zuschaute, wie sich Multivitamin-, Magnesium- und Calciumtabletten im mit Mineralwasser gefüllten Glas auflösten. An sich, daß er sich gut füllte. Sogar in der Duschkabine war er gewesen, hatte lauwarmes Wasser, schwach eingestellt,...
1. Teil: 15.3
Vor Anstrengung schwer atmend, kehrte Joachim in die Küche zurück, hockte sich auf seinen derzeitigen Lieblingsstuhl am Küchentisch. Die Erkenntnis machte ihn fertig: Was trieb er selber denn? Alles war kaputt, hinüber. Nichts, was interessiert hätte,...
Vorüber war die Unentschiedenheit
Der Urknall beendete die lange Weile des Unentschiedenen in der Wissenschaft. Was das Weltenentstehen anbetrifft. Im letzten Jahrhundert erst. In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Entschieden zeigte man sich ab einem Zeitpunkt. Mit einer Wissens-Vorgabe...
1. Teil: 15.2
Deborah war nicht in der Wohnung. Willy, Hekki und Marga - genau dasselbe. Als sich Debbie herunterbückte, mal kurz nach Joachim, am Wohnungsflur in Rückenlage, hinzufassen, war es das mit der Szene. In Wirklichkeit hatte sich nie jemand mit den Schultern...
1. Teil: 15.1
Das, worauf Joachim sich entsann, war, daß er die Kurznachrichten, die Marga ihm auf sein Phon schickte, gelesen hatte. Von der ersten bis zur letzten. Als er die letzte gelesen hatte, ab dem Moment wußte er nichts mehr von der Welt. Am Flurboden herumliegend,...