Die in der Dreißiger-Jahre-Perspektive
Ein Foto von einem, einem manch Dreißiger-Jahre-Verhältnissen-Zugeneigten. Erst mal nebenbei bloß, weil er was aus längst verflossenen Epochen gerne für seine Heimatregion, ein altes Inselkönigreich, sich zurückwünschen würde. Frühere Zeiten. Gleichzeitig jedoch mit zusätzlich was im Angebot. Bei den perspektivischen Eindrücken ziemlich mit dabei. Die etwa Geschehnisse auf dem europäischen Festland manchen Leuten die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts durch boten. Wenn man als Brite, Amerikaner oder von sonstwo auf dem Globus mit europäischen Festlandumständen und -begebenheiten gewissermaßen sympathisierte. Mit was, auf das man im Heute als Nachgeborener ziemlich Bezug nimmt. Beim Augenblinzeln an Vergangenheitsdinge denkend, jede Menge vorgestrige Charakteristik bei sich mit inbegriffen.
Muß sagen, hab umfänglich auf einer Fotoaufnahme eine andere Planetenwelt gesehen. Im Grunde kann ich dem dort geistig überhaupt nicht folgen. Warum und weshalb denn nur? Das von der Historien-Müllkippe runterholen?
Da steht er so komisch selbstzufrieden grinsend mit was Bier, wahrscheinlich einem "Pint" oder so, wie der das "daheim" womöglich nennt, rum. ER, womöglich gar nicht mal ein Biertrinker. Bier nicht sein üblicherweise bevorzugtes Getränke. Bloß, für seine derzeitigen "Brexit"-Partei-Angelegenheiten, da trinkt er kurz gerne auch mal Bier. Wenn's sein muß, drängt man es ihm auf.
Soll überhaupt kein besonderes Bier sein, das britische. Ist aber sicher bald egal, wenn man ein, zwei Gläser davon intus hat. Bestimmt könnt's dann auch mit dem zweiten, dritten Glas klappen.
Diese "Brexit"-Type, die auf der Abbildung ... Ein wirklich Superreicher. Jede Menge weltweit arbeitendes Kapital kann man sich bei ihm dazudenken. Eins, das keine Grenze anerkennt, nach überall hinmöchte, wo einem Profit versprochen wird. Wie er, der Mann, überdies noch einer ist, eher außerbritisch, ausländisch verheiratet. Keineswegs als Brite mit einer Britin. Sondern mit einer Europäerin. Festlandeuropa. Wie er gerne auch außerhalb der britischen Insel die Landschaften bereist. Zeitaufwändig jenseits dessen, was britisches Territorium heißt. Das bringen denn so seine "National"-Neigungen, die wenig mit seinem internationaleren Geldwesen zu schaffen haben, ebenfalls so mit sich. In so den "Brexit"-Dingen kurvt er liebend gerne europaweit in der Umgebung rum. Mit dem, als SO jemand. Als so ein "Rechtsnationaler", ein "Nationalist" ist er denn in die Politik gegangen. Hat sich von daher nicht lange bei den gewöhnlichen Parteien abgerackert, bei denen man sich hochzuarbeiten hat. Widerstände größer werden können, wenn man sich als jemand erweist, der ... Eben jenes, das Rechtsnationale, dieses Gewöhnliche, das jedermann lange genug gesehen hat. Das, mit dem man mit so was wie dem "Brexit", als "Brexiteer" ... Dort steht er an erster Stelle einer eigenen Partei, mit so diesen Anliegen eines schlichten Nationalgeistgemüts. Mit dieser Geisteshaltung, daß er auf die Redebühne raufsteigt. Für die "Brexit"-Sache präsentiert er erneut sein Gesicht, spricht in diesem "Brexit"-Sinne. Und ... Trinkt Britisches-"Pub"-Bier.
Mir schier unbegreiflich, daß so was, das erst kurz wieder neu anfing, auch noch innerhalb kürzester Frist seine Stimmenumfänge verdoppeln konnte. Ob der nun Bier in sich reinschüttet oder nicht.
Jenseits meines Horizonts ist das. Wo ich auch nie was werden wollen würde. Was sein müßte. Muß ich dem Mist, dieser Sülze zugestehen: ich begreif das Erfolgreiche daran nicht so. Für mich ist das dermaßen was weit von unterdrunter, mit Ganzkörpereinsatz in die Mülltonne gekrochen. Riechend aus ihr rausgekommen. Aber, das Parfüm muß stimmen, wenn nicht vielen was Geruch, Dampf in die Nase steigt. Alles für mich die reinste spöttische Unsäglichkeit. Das Hinterletzte von was Borniertem, Blasiertem. Wie was dieser Brite und seine Umgebung, aus den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts übriggeblieben. So diese epochalen Jahre, als noch "Friedenszeit" war. Die einen, ehedem als Augenzwinkerer, Moderatoren vorne dran, angesichts europäischer Festlandsgeschehnisse. Einige, die dem im Britischen, es verharmlosend, was zugestanden. Wie es dergleichen Figuren ebenso im vorurteilsüberladenen Nordamerika gab. Solche, die ... Die, die in diesen Dreißigern, als Briten, Nordamerikaner, mit den Augen rumzwinkerten. Nicht etwa abgestoßen von so Wahrgenommenen, sondern ... Diese alten Augenblinzler, die bei allem bei den Deutschen, Italienern in dieser Dreißiger-Jahre-Dekade eher mit Freundschafts-, Zustimmungskundgebungen mit unterwegs waren, zu dem hin freundschaftlich aus der Wäsche guckten. Diese schulterklopfernden, aufmunternden Kreaturen, die man im Heute ziemlich wiedersieht. Als Wieder-, Nachgänger sind SIE wirklich toll auf der Fahrt. Fast, daß SIE sich diese Gegenwartstage schon kaum mehr einkriegen können. So viel Erfolg scheinen SIE bei Bevölkerungen zu haben.
So diejenigen, die braucht man sich hier doch nur kurz zu denken, vorzustellen, die sich da die Geschehnisse am europäischen Festland, die Dinge bei dem, des einen "Führer" Genannten, und diesem "Duce" in Italien, voller Wohlwollen beguckten. Total fasziniert. Des Staunens übervoll. Diese Zuneigung auch jedem mitteilten. Als Brite dem Briten, als Nordamerikanischer dem Nordamerikaner. Bei der Überlegung, wie man als Brite, Nordamerikaner den eigenen Bevölkerungen so was ebenfalls beibringen könnte. Mit "Deutschem", "Italienischem" rüberkommen.
Und jetzt ... Jetzt sind SIE, diese Gegenwarts-Lebenstage nach dem Millenium, im Zeitalter des internationalen Netzes, mit sich und bei so was zurück. Beispielsweise gehaben SIE sich in Großbritannien als die mit dem "Brexit". Der für die nationale Alleinstellung der Briten einsteht, abseits dem eines Gesamteuropäers.
So welche Sympathisanten des Dreißiger-Jahren-Geschehens, die in der Gegenwartsära ... Selbst aus den Vereinigten Staaten von Amerika reist so was als Amerikaner extra nach Europa ein. DIESE. Diese EINEN. Am "Breitbärtchen"-Horizontalen. Um sich von dem her mit sich zu verbreiten. Mit ihrem rechtslastigen, obertristen, ewiggestrigen Sermon. Mit dem sie naive Gemüter überall ständig suchen, die, die sich so Verlogenheitsgeschwätz und hinterkünftiges Getue bieten lassen wollen. Statt johlend in Pfeiferei auszubrechen.
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