Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Der gute Appetit

21. August 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Bämm - da hatte was Hunger. Gut einen Appetit.

Vor so neunhundert Millionen Jahren war das.

Ein massiver Neutronenstern, selber nahe dran, zu einem Schwarzen Loch zu werden, landete drinnen in einem Körper, längst ein Schwarzes Loch mit vielfachen Sonnenschweren an Gewicht. Um, mal einverleibt, ohne jeden Firlefanz innerhalb kürzester Frist zu verlöschen. So war Platz in dem "Loch", war dort ein "Loch im Bauch". Keine allzu besonderen Umstände - rein damit und ab dafür. "Runtergeschluckt". Im Nu soll alle Helligkeit beim Neutronenstern ausgegangen sein, wurd es finster am Neutronensternlein, heißt es in dem Wissenschaftlerartikel.

Wirklich, nicht umständlich herumgemacht, sondern das Verlöschen im Bruchteil von ein paar schnöden Momentchen. Nicht lange mit irgendwas wie mit dem "Spaghettisieren" und so sich gespielt, sondern - "Mampf"! Reingestopft - und gut war.

Da war scheinbar was Platz in einem Schwarzen Loch, hatte es sich "entleert", vorher reichlich was ausgeschieden, für unbestimmt was für den menschlichen Betrachter am Sternenhimmel schwer verortbare Verunreinigungsware gesorgt. Die taugliche "Dunkelmaterie". Die "Dunkelmaterie", eine universelle Begebenheit, bei der es ein klein wenig anders zugehen muß als so bei der handelsüblichen Materie mit ihren gewöhnlichen Stäuben. Diese Schwarze-Loch-Ausscheidung, die scheint völlig haltloser "Stoff" zu sein. Wird bei einem Schwarzen Loch gar nicht lange bei und von all dem anderen Zeug festgehalten. Quasi, daß sie nicht mehr viel von der gravitatorischen Macht eines Schwarzen Lochs bemerkt, verspürt. Als wäre da das dafür Notwendige abgesaugt worden. Wäre "ausgelutscht". Daß die "Dunkelmaterie" etwa den "Fahrtwind" der Reise spürt, sich verbläst, für ein längeres Weilchen oder so davonwirbelt. Bis sich DAS doch wieder wo ansammelt, ein bißchen verdichtet. In so "Sammelbecken".

Schließlich eine Tatsache, daß trotzdem was als "Dunkelmaterie" meßbar bleibt. Obwohl davon ansonsten weit und breit nichts in die Wahrnehmung gerät. Eine Zeitlang muß der Prozeß andauern, bis sich da dieses Zeug, die "Hintenraus"-Ausscheidung, das "Häufchen" eines Schwarzen Lochs, auf ein neues anreichert. Daß das wieder zu was "Brauchbarem" wird, zu "Stofflichem". Vielleicht kommen manch dunkle,  wüst weite, "trostlose", lichtbefreite Fläche im Weltraum davon: daß da das Ausgeschiedene Schwarzer Löcher nach dorthin Verwirbelung hat.  Daß dort ein "Auffangbecken" ist, in dem sich sich was anhäuft. Daß das der Grund ist für diese unendlichen Weiten an Dusterblasen, auf deren Ränder so die Galaxien ihre exklusiven Fahrstrecken nehmen, dabei das Licht strahlend "angeschaltet" haben.

Ihre Bahnen bei Kreuzungen, Abbiegungen, daß daß die Galaxien schlußendlich an den "Randlinien" ziehen. Die zahlreichen Galaxien, diese "Wandersgesellen" ihre ausgedehnten Leuchtblasen, wahre Galaxien-Blasen-"Häuser". Muß man sehen. Alles hat der Selbstversorger anbei dabei: die eigene Küche, Klo und alles. Und die große "Jauchegrube", die ist auch in der Umgebung vorhanden. Wohin sich das wie selbsttätig entsorgt, das "hinten rauskommt", um es so nach Menschenart zu beschreiben. Total auf Selbstversorung, die Galaxie. Man "bekocht" sich selber. So ist man, als ein Schwarzes Loch, auf der Dauerreise.

Auf der Fahrt der Durchzug - die "Dunstabzugshaube" -, die sorgt für die bei einem "daheim" benötigte Sauberkeit.

Haha - nicht wahr?

 

 

------

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post