Verschiedene Planetenneuentdeckungen
Man hatte was Planetenentdeckung. Von drei Stück ist die Rede. Planeten, keine acht, zwölf Lichtjahre Ferne, sondern weiter entfernt.
Der Witz des Tages, Anfang August des Jahres '19 nach dem Millenium, ist: einunddreißig Lichtjahre, die sind IHNEN nicht mal zu weit weg. Scheinen IHNEN errreichbar.
Echt!
Glaubt man DAS!
Da könnt man vor Lachen fast unter den Tisch kippen. Oder hat wer irgendwo auf der Welt irgendwas einer Neuigkeit verpaßt? Daß einunddreißig Lichtjahre näher sind, als jeder glaubt? Zwei, drei Lichtjahre zu "Alpha Centauri", das hat was einer Unmittelbarkeit bei was, das ordinärübliche Ge- und Verbrauchsware auch zu Überlichtgeschwindigkeit hochjazzen kann.
Überlegt man sich das: einunddreißig Jahre reiner Reise mit Lichtgeschwindigkeit. Die sind auch schon wieder ein halbes Leben. Um zu einem schnöden Eisplaneten hinzureisen, der bei IHNEN hauptsächlich das Thema ist. Hält man sich also dort mal zufällig kleiderlos unter freiem Himmel auf, friert's einem in kürzester Frist Finger und Zehen ab, holt man sich nicht den Tod.
Dann sind die Umstände so, daß das etwa bei halber Lichtgeschwindigkeit so zweiundsechzig Jährchen wären. Und bei einem Drittel müßte da wer bei dem gesamten Spaß auch knapp längst in einem Mehr-Generationen-Ding auf der weiten Reise sein. Bei der Tatsache: Ein Mensch, der möchte leben. Und an beengten Orten kriegt er erhöht Geisteskrankheiten, packt man sich mitunter gegenseitig an. Davon abgesehen, daß man die Atmosphären- und Schwerelosigkeit des Weltenraums kaum verträgt.
Circa vier, fünf Generationen müßte weitergedacht werden. Und dann wird einem die Örtlichkeit, zu der man hinfahren sollte, noch als eine Art Eisplanet beschrieben. Einer, der sich auf minus sechzig Grad runterkühlt.
Minus sechzig. Als müßte da auf so dieser Welt zunächst grundsätzlich was passieren, ehe man sie als Menschenkreatur befriedigend bewohnen kann. Schließlich, wenn man um die Umstände des Menschen Bescheid weiß. Der Mensch, der hat Bedingungen nötig, Voraussetzungen. Grundsätzlich schon mal die und die Atmosphärenbildung, daß er frei durchatmen kann. Ein Menschenwesen kann nicht locker das nächstbeste vom Boden aufheben, es in sich reinstopfen. Man braucht exklusivere Essensware, für die auch die Lebensbedingungen bessere sein müssen. Möchte man sich was ranzüchten. Pflanzlich. Tierisch.
Da sind die Sachverhalte, unter denen eine Menschenkreatur vegetieren kann, im Grundsatz ganz anders als etwa bei einem Schwarzen Loch. Ein Schwarzes Loch, das sich ALLES als Nahrung vornehmen kann: Pure nukleare Enegie ist IHM ebensogut wie noch das letzte Feinstäubchen. So ein Schwarzes Loch kann restlos ALLES "spaghettisieren". ALLES, was es eben im Grundsatz zu sich hinzerren kann. An sich "ransaugen". Mit der Hilfe seiner Anziehungskraft. Die von mal zu mal mit jedemmal, wenn ein Schwarzes Loch was Besseres verfuttert hat, weiter zulegt. Das letzte, zu was so ein Schwarzes Loch noch befähigt sein könnte: mit seinem ureigenen Gravitationscharakter: zu einem Universum zu werden. Die "Wolken"-Form bei Galaxien, da kann man ja fast schon Universen in der Mini-Ausgabe erkennen. Aggressive Dinger, mit dem Gelüst, auf der "Karriereleiter" voranzukommen. Man müßt sich das nur kurz vorstellen: jede Galaxie ein Nachwuchs-Universum. Das im Kleinmaßstab. Bei der darwinistischen Frage: Welches der Dinger im Galaxien-Format kommt am Ende durch, weiter mit sich voran? Sogar aufs Siegertreppchen? Was ist DAS, das am Ende den Platz des Großformats einnehmen könnte? Sobald da doch mal was abbaut, bei dem, Kleinigkeiten "gemütlicher" werden. Daß das "Ungemütlichere" drankommt. Könnt sich ja einfach Verschiedenes ergeben: indem das EINE sich das ANDERE von innen heraus einverleibt. Was ist am Ende DASJENIGE, dazu befähigt, die große Struktur zu übernehmen? Was kommt dahingehend durch? Erlebt JENEN Durchbruch? Mit seiner Gravitationscharakteristik.
Ein Eisplanet demnach, von dem SIE, die der Wissenschaftlerfront, glattweg meinen, so bei den Entfernungen wäre der doch bei einunddreißig Lichtjahren Ferne gar nicht so weit von einem distanziert. Die sich daraus ergebende eine Fragestellung: Fußt diese Meinung auf irgendwelchen Umständen, von denen keiner auf der Welt im Augenblick was ahnt? Oder was hätte man zur Hand, daß einem einunddreißig Lichtjahre "näher" scheinen? Hat man denn bei den "Sonnensegeln" einen ultimativen Durchbruch geschafft? Wenn das nicht zufriedenstellen kann, will, daß man bei "Tau Ceti" auch schon zwei "Supererden" zu Gesicht kriegte. Bloß, schon klar: "Tau Ceti", das System des Sterns "Tau Ceti", da vergeht einem auch was rasch. "Tau Ceti", das ist auch nur mehr so ungefähr acht Lichtjahre von "Alpha Centauri" weg. Daß man, flüchtiet man sich wegen "Alpha Centauri" nach "Tau Ceti", auf einer "Tau Ceti"-Welt bald das gleiche "vor der Brust" hätte wie im "Solarsystem". Ist ja jetzt schon schwer genug, das zu sagen, wie nahe "Tau Ceti" "Alpha Centauri" zur Gegenwartssekunde auch schon wieder gekommen ist. Wenn man meint, so eine Planetenneuentdeckung in einunddreißig Lichtjahren Entfernung, die ... Die wäre von der Entfernung her brauchbar, könnt man arbeiten mit.
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