Fortzusetzen hat man dann
Man war also trotz bester rechnergestützter Hochtechnlogie nicht in der Lage, an ein Ende oder auch einen Anfang zu sehen.
Nichts war es damit in der Jetztzeit, davon abgesehen, daß man eine Mode zur Kenntnis zu nehmen hatte: die Spirale, an den Galaxienhaufen erkennbar.
Während da Nordamerikanische für ihr Verdienstvolles am Knall den Nobelpreis abkriegten. Woraufhin andere einfach kurz die Meldung rüberwachsen ließen: Die Strecke, sie setzt sich trotzdem fort.
Man hat, echt wahr, schlichtweg nur ungenügendes Gerät zur Verfügung, das mit der Szene am Großen Knall einfach nicht zurechtkommen kann, will.
Man wird demnächst nachrüsten müssen. Das nächstemal von Neuem anfangen. Zumindest, wenn man SEINE Hoffnungen nicht aufgeben, begraben möchte, doch irgendwann in Ernst an ein Ende zu sehen.
So aber war das Kameraauge erneut nicht hinreichend. Nur für kurze Momentchen waren das Engel. Leider war die Technik gut genug dafür, zusätzliche Einzelheiten von diesen Wesen zu blicken, das Gesamte doch als Galaxienstrecke zu gewahren. Links-, Rechtsdreher. Voll die ausdefinierten Spiralarme.
Immer wieder läuft das Unterschiedlichste auf der Erdenwelt eben bescheiden. Eine Enttäuschung jagt die andere. Kein guter Sex nirgends - nicht mal bei dem weit draußen im Kosmos, bei dem klappt's. Obwohl man unterm Strich ein Resultat hat.
Deshalb ist aber der Kopf nicht in den Sand zu stecken. Weiter geht's. Immer weiter. Das muß auch, daß man fortsetzt.
Bei der Sexgeschichte ist bald die nächste Nummer fällig. Vielleicht bessert sich bei einer der nachfolgenden irgendwas. Genauso wie man sich sicherlich eins wünscht: daß die Arbeit an den weltlichen Teleskopen weitergeht. Koste es, was es wolle. Kostenpunkt: egal. Schnurz. Piepe.
Womöglich tauchen beizeiten doch noch mal Engelsgestalten aus der Umfinsterung auf. Verbreiten ihren hellen Lichterglanz. Ohne, daß was andres angefügt, dazugesagt wird. Dem Menschen.
Unter Umständen sind auch mal Leute für diese Alternative an den Teleskopvorrichtungen. Solcherart welche, die das anzweifeln, daß das ganz weit draußen Wahrgenommene Galaxien sind.
Könnt doch auch mal vorkommen, oder? Daß denn weltweit die Glocken bimmeln, man dort, wo man geht, steht, vor Ehr- und Gottesfurcht auf die Knie niedersinkt.
Nur, so wie heutzutage die irdischen Verhältnisse sind, sind an der Stelle neue Genies gefragt. Damit die Sternenguckerei, wie die letzten Jahrzehnte üblich, für einen nochmals besseren Tiefenblick Sorge tragen kann.
All die Mühen, das Antreibende - für den Punkt und nicht für die fortlaufenden Pünktchen.
Denn, jeder hat insgeheim seine besondere Interessenslage. Niemand auf der Erdbodenfläche drunten kann und möchte da, angesichts von der, irgendwas auf sich beruhen lassen. Nicht die, die Nobelpreise abkriegten - und auch nicht die, die zur selben Zeit die Fortsetzungsszene für das Kosmosweite vermeldeten.
Bei keinem am Platz kann es, in dem Sinne, bei dem Heutigen bleiben.
Den einen stört die beständige Erfolglosigkeit angesichts ihrer Blickwinkel.
Nur Mißerfolge, die letzten Jahrzehnte seit der Böllerschlaggroßinstallation. Das mit den sich wiederholenden Absackern, regelrecht ein Geschehen auf der Dauerschiene. Das eine, das erst mal nur damit anfing, daß einem ein Kosmoshorizont von vierzehn bis achtzehn Milliarden Jahren nicht genügte. Darüberhinaus zu glotzen, das begehrte man - und es konnte nach dorthinaus geglotzt werden. Voller Erwartung nutzte man seine Möglichkeiten. Voll auf seinem Böllerschlag. Um sich das blutigste Näschen abzuholen. Ohne zu ahnen, daß es die Niederschläge für die mit der Knallpunkt-Verortung ohne Unterlaß hageln würde. Trotz all seines Wissens, der Gewißheit, was zu blicken, auszumachen wäre.
Einzig und alleine: bämm - man befand sich am Ringboden drunten
Und im Heutigen auf ein neues. Weshalb man was unternehmen wird müssen, zukünftig, einen noch mal geweiteteren Tiefenblick zu erlangen.
Weil der eine es NICHT sein kann, als DAS Unzureichende.
Aber, das ist nicht die Verantwortung der Erdbodenbewohner der Gegenwart. Dafür werden die nachfolgenden Generationen verantwortlich sein.
Noch immer ist alles drinnen. Für einen Wissenden am Großen Knall ist nichts vorbei. Schlußendlich ist überhaupt nichts passiert. Am Allerwenigsten dort, am Großen Knall.
Da wurde nur über eins informiert, im Jahr '20 nach dem Millenium: Man hat noch mal ein bißchen was zu unternehmen, hier am Erdenrund. Hat erneut besser zu werden, sich zu verbessern. Ein Stückweit weiter hinaus in die nächstfolgenden wüsten Fernen einer abgründigen kosmischen Vergangenheit zu gucken. Mehr Tiefe muß man gewinnen.
Es bleibt auch nichts anderes übrig. Bei seinem Große-Knall-Interesse.
Womöglich ist bald schon was Brauchbares, Nützliches vor Ort. Auf der Hochtechnologiekamera.
Eventuell mag man sich den Mist mal ein klein wenig überlegen, kann sich in Einklang bringen. Läßt harmonisch ein paar Falschmeldungen rüberwachsen. Wenn man übereinstimmt, daß man den realen Galaxienmist nicht so brauchen kann.
Oder man erinnert sich daran, daß man vor über siebzig Jahren auch schon mal durchgreifend wirken konnte. Als der Geist der Pilgerväter die Wissenschaftsleute ergriff.
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