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Blog von TeddeMehr

Zweimal eine Widmung

27. April 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Dort, beim Erdstern Sol, ein Roter Zwerg. Den man Proxima Centauri heißt.

Ebenso nun, wie man im Heutigen detailliert in Erfahrung bringen konnte, beim Hinaufschauen von der Erde aus zu den Sternen, die Erscheinung eines Roten Zwergs in der unmittelbaren Umgebung des Sterns Tau Ceti.

Etwas, das Hinweis auf die Richtigkeit der Behauptung gibt, daß über Lichjahre hinweg, was diesen Spiralarm der Galaxie Milchstraße anbetrifft, jede Menge Rote Zwerge sich bergen. Rote Zwerge, bei denen es länger her ist, das mit der Zeit, als sie noch Sterne waren.

Fast, daß einem für die Szene das Bild eines Hühnerhauses einfallen könnte. Eins, in dem das Federvieh dichtgedrängt aufeinander hockt. Manches Gereizte kann man von daher im Kopf haben, sich überlegen. Etwa das, daß Hühnervolk damit anfängt, sich gegenseitig herzupicken, Gefieder auszurupfen.

Friedvoll kann man da ein Geschehen wegen des Gedränges, beengten Platzes doch kein bißchen nennen.

Irgendwie könnt einem auch was anderes klargehen. Daß es drunten am Erdboden im Augenblick darüberhinaus noch etwas gibt. Ein klein wenig eine Abkühlung, ein Nachlassen an Begeisterung. Daß so die Mitarbeiter in den Sternwarten momentan nicht vor Begeisterung herumhüpfen. Selbst dann nicht, wenn sie den nächsten Systemplaneten beim Stern Tau Ceti aus der Umdunklung herausholen konnten. Noch dazu einen Planeten, von dem man erst erurieren muß, ob er überhaupt Teil des ursprünglichen Systemischen beim Stern Tau Ceti ist. Bei der Frage, kann man wirklich genau in Erfahrung bringen, von woher die Planetenkugel dem Ursprung nach stammt. Oder ist das Teil einer komplexeren Geschichte, deren Vorlauf man überhaupt nicht in dem Maße parat hat?

Schlußendlich, es hat ein Vorkommnis gegeben. Bemerkt wurde etwas. Glattweg nichts für Freudensprünge. Angesichts eines dem Stern Tau Ceti angenäherten Roten Zwergs. Einen Roten Zwerg, den man urplötzlich aufs Gegenwärtigkeitstableau kriegte. Eine bedenkliche Rötung, die einen irritierte, daß man sich etwas genauer ansehen hatte müssen. Eine dunkle, finstere Röte, die man ehedem kaum in die Wahrnehmung kriegen konnte, weil das nicht zu vermuten war, als so die optischen Gerätschaften von einem als Erdenbewohner weiterhin nicht diese höchstauflösende Qualität unterwegs hatten. Bei dem Quantensprung an Fortentwicklung, der sich für die Jetztzeit festhalten läßt. Was heißt, daß wenig aus dem Gestrigen vergleichbar mit den Qualitäten der Gegenwart ist.

Schwer zu vergleichen sind da die Neuigkeiten der Zwanziger Jahre nach dem Millenium mit dem von früher. Heutzutage, wo selbst noch die umfangreiche Finsternis bei Quasaren von seinem optischen Gerät aufgedröselt wird, daß man schrecklich hellschrillen Lichtschein sieht. Manch einen Spiralarmanblick, den man zu gewärtigen hat.

Erst im Jetzt, daß man überblickt, was die Quasare eigentlich genau sind. Jene Dinger, so in einer zwölf Milliarden Jahre Entfernung.

Daß einem, so irdisch verbleibend, was immer man gerne hätte, eine Idee kommen kann. Auch betreffs der  hauseigenen Bescheinersonne. Daß es da mit was eine Bewandtnis haben kann. Auch bei der durchaus gängigen Fragestellung, wie alt der eigene Stern denn sein könnte. Relativ eine Normalosonne, der Erdstern Sol, wie die Sonne, die man als Stern Tau Ceti blickt.

Vier bis sechs Milliarden Jahre Zeit konstatiert man da in Wissenschaftstexten als Brenndauer für so einen handelsüblichen Strahle-, Beleuchter- und Festhaltestern wie den Erdstern Sol. Oder den Stern Tau Ceti. Derweil, greller, heißer am Vorsichhinscheinen, der Erdstern Sol. Schwächer. die Sonnenstrahlung, die so der Stern Tau Ceti abgibt.  Darüberhinaus, daß man über die Tatsache unterrichtet, der Stern Tau Ceti, der wäre ein Stückweit später dran, wie der Erdstern Sol. Ein halb so altes Dingelchen wie der Erdstern Sol, der Stern Tau Ceti.

Der Erdstern Sol und seine Kernschmelze ... An dem gewissen Momentum, daß ein Ausbruch fällig wird, ist der Erdstern Sol viel näher dran. An dem mit dem Aufschlagen der Hülle. Am Entzweigehen der Korona.

Etwas, was allerdings bedeuten könnte, nachdem der Erdstern Sol doch das Ältere ist, daß sich das, das sich im Erdstern Sol derzeit noch schlicht ausbrütet, auch beeilen könnte. Denn, im Grunde, so die Eile, die hätte der Erdstern Sol auch dringend nötig. Denkt man ein wenig nach. Daß vielleicht doch das Beste wäre, für den Erdstern Sol, schon vor der Zeit loszulegen, auszubrechen, zur Super Nova zu werden. Solange dafür noch eine gute Gelegenheit ist.

Denn, mit Begebenheiten muß wohl mal was anzufangen wissen. Was von einer Situation erkennen, in der man sich befindet. Womöglich macht einen erst das elitär.

In Wirklichkeit nämlich, daß da DAS, das sich als Schmelz drinnen im Erdstern Sol präsentiert, für das knapp nebendran kaum der Rede wert ist. Allerhöchstens, daß der Erdstern Sol Dinge, wegen den Entwicklungen in seinem Innern, bislang ein klein wenig zu bremsen vermocht hat. Vorgänge konnten verlangsamt, eingebremst werden. Sonst aber ...

Bleibt die Szenerie am Erdstern Sol wie gehabt, taub, blind. Bleibt alles wie bisher - dann bedeuten bald auch vier Komma drei Lichtjahre an Distanz nichts. Nichts, daß irgendwann Ereignisse aufzuhalten wären.

Dann wird der Erdstern Sol eine Sonnenschwere in der Sammlung des Nachbarn. Ist auch der Erdstern Sol nicht viel was anderes, als das, das dem Stern Tau Ceti von Haus aus vorbestimmt ist.

 

 

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