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Blog von TeddeMehr

Das soziale Wesen

20. Mai 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Wie könnt man von den Absichten, Ideen der Galaxien, mitten auf der Rase-Fahrt, der Jagd nach dem Geschwindigkeitsrekord, etwas merken? Kleinigkeiten davon mitkriegen?

Dann und wann lassen sich auf Fotoaufnahmen, guckt man sie sich an, unterschiedlichste Dinge erkennen. Glattweg auch mal eine Szene nahezu gleichbleibender Abstände zu einander. Zur intergalaktischen Begleitung. Als wolle man, wie man sich im Rund herumverteilt, mit sich und seiner Einzugssphäre eine Fläche abdecken. In Beschlag nehmen. Dichtmachen. Wie irgendso eine Herde auf einer Weide, knapper beieinander am Grasen. Die Halme auf der Wiese kurz zu halten. Wie ein Rasenmäher zu wirken.

Kein Begriff?

Nebenbei, auf der intergalaktischen Streckenfühung wird für relative Sauber-, Reinlichkeit gesorgt. Mit als Folge gewisser Verhaltensweisen, über die man sich einig geworden zu sein scheint.

Klüger sind die Schwarzen Löcher im Kosmos-Gegenwärtigen anscheinend. Hilf- und trickreich. Wohl aus dem Grund, weil dafür Sorge getragen werden muß, daß man sein Tempo am Belag mindestens mal ungefähr aufrechterhält. Dafür stellt man sich selber auch als  Räumkommando und Straßenmeisterei zur Verfügung, als läge einem was am Dienst für die Gemeinschaft. Wäre aus einem ein sozialeres Wesen geworden. Nicht der alte Mordbube und Kannibale, der sich vorknöpft, was er kann. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Fast könnte man die freundliche Kollegenschaft im galaktichen Nebenmann, der -frau entdecken. Wen mit Niveau. Nicht die Crema. Von jeder Galaxie, hält sie die Stellung, nebenbei den ausreichenden Abstand, wird nach besten Kräften auf der Strecke mit für verhältnimäßige Reinlichkeit gesorgt, gefegt. Mancherlei unternommen, wie da eine einzelne Galaxie als Puzzlestück so Dinge eben nur für sich allein leisten kann. Derweil es die Heerscharen an hintereinander herjagenden Galaxien sind, die wirklich erst die erfolgreiche Putzarbeit leisten.

Daß man meinen könnte, sieht man da jede Menge Galaxien, deren Mitte als Sonnenscheiben aufscheinen, daß trotzdem auf den Galaxien-Strecken einiges an Unübersichtlichem geboten ist. Fast, als ob da unter anderem was von nebendran rübergeschoben wird. Von wem mit Schadenfreude. Für die Triezerei derer in der Vorankarrer-Runde. Damit vielleicht mal wieder ein bißchen mehr auf der Straße herumliegt, als nur das übliche, gewohnte Zeug. Das sich die Galaxienstrukturen wie aus den Nichts im Beilauf abholen. Daß wa kaum der Rede wert ist, außerdem das ist, hinter dem man zuvorderst her ist. Das, das man am liebsten als das Verteilte nimmt. Während anderes ...

Derweil, kann da wo für Unterbrecher gesorgt werden. Dafür, daß der und der Schaden auftreten könnte. Ganz nebenbei. Beiläufig. Das wird wohl nicht so gerne von den Galaxien zur Kenntnis genommen.

Nur, bei der Galaxie Milchstraße selber, bei der spielt einiges mehr für diesen, jenen Eindruck am Bild ab. Nicht nur die hundsnormale Streckenverschmutzung ist bei der Galaxie Milchstraße zu vermuten. Nicht bloß irgendein Ding mit den Begebenheiten in der unmittelbareren Nachbarschaft. Sondern absichtsvolle Handlungen von intergalaktischen Kollegahs, die auch selber diesen, jenen Abwehrmodus für sich und den Selbstschutz im eigenen Interesse draufhaben. Selbst noch die altvordere Kannibalen-Szene, gegen die man da nichts hat. Das, das früher mal gang und gäbe war: sich selber vorzuknöpfen und für sich aufzubereiten. Daß man im Universumsjetzt vielmehr eine gute Gelegenheit nutzt, wird vom galaktischen Nachbarn nicht Abstand gehalten, mal altvordere Verhaltensweise an den Tag zu legen.

Bei der Galaxie Milchstraße muß man glattweg mit in Betracht ziehen, daß sich diese im Clinch mit der einen Kleinen Magellanschen Wolke befindet. Daß diese Tändeleien vor einer besseren Vereinigung bei der Galaxie Milchstraße auch schon seit einem geraumen Weilchen mit für diese, jene Ereignisse sorgen. Auch Bremsvorgänge könnten immer wieder drinnen sein. Sobald der Galaxie Milchstraße die Voranfahrt zu wenig hochgeschwind ist, daß sie mitsamt der Beute, der einen Kleinen Magellanschen Wolke, auf der Fahrbahn geschwindigkeitsmäßig an- beziehungsweise nach der Seite wegziehen möchte. Vielleicht in die Büsche. Fürs Unbesehene. Dafür kurz aufs Gaspedal steigt. Vielleicht sollt auch nur mal irgendwie weggeschlenkert werden, ein wenig nach der Seite gelenkt. Für einen Positionswechsel. Womit es merklich wird, daß da ein wenig mehr gewärtig ist. Das eine Gewicht, das an der besagten Kleinen Magellanschen Wolke dranhängt, das sich präsentiert. Etwas viel, viel Größeres ist der Kleinen Magellanschen Wolke am Ende hintendran. Dessen Herumgeschwappe sich dann und wann bemerkbar machen muß. Die eigene Trägheit, mit der sich die Große Magellansche Wolke gegen einen Richtungswechsel, den auf die Galaxie Milchstraße zu, durchaus auch ein Stückweit wehrt.

Oder, ist das nicht einsehbar? Das, daß nicht alles der Großen Magellanschen Wolke sofort mit einem Wechsel der Fahrtrichtung zurechtkommt? Lieber würde es weiterhin in die ursprüngliche Richtung streben, statt ... Bei der gigantischen Masse, die sich mit der Großen Magellanschen Wolke rumbewegt. Da ist nicht alles sofort das Selbstverständliche. Auch nicht im luftleeren Raum, dem Vakuum.

 

 

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