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Blog von TeddeMehr

Die Abwehrschlacht

8. Mai 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Auch eine Galaxienvergrößerung könnte von dem her in nicht allzu ferner Zukunft anstehen. Wenn jede Menge sich in der Stasis-Blasenlandschaft herumverteilt. Durch die Gegend geschleudert, weggeschossen wird. Von der Düse. Einmal eine kürzere, dann eine längere Strecke. Selbst außerhalb der Galaxie könnt da was Geladenes landen, aufkommen.

Schließlich ist das schwer zu sagen, liest man in Zeilen, die einen wissenschaftlichen Anschein erwecken wollen, eine verkürzende Zahl. Etwa die einer Abrundung, auf zwanzigtausend Jahre. Und das, obwohl die Galaxie Milchstraße einen Durchmesser von bis zu sechzigtausend Lichtjahren hat. Überdies das Licht, das vierundzwanzigtausend Lichtjahre von hier, Erdstern Sol, bis zum Schwarzen Loch im Zentrum der Galaxie Milchstraße reist.

Ob da demnach eine Erwähnung von zwanzigtausend Jahren nicht doch was Stimmiges an sich hat? Daß sie mit einem Spektrometer herausgefunden haben, daß so die Entstehung einer pyroklastischen Wolke mit was vor zwanzigtausend Jahren zu schaffen hat. Was wiederum hieße, wenn dort am Schwarzen Loch Sagittarius A vor vierundzwanzigtausend Jahre eine schlimme Sonne aufging. An einer Örtlichkeit, an der an sich nichts an so einem Ereignis übermäßig ein Interesse zeigt. Daß da die Jets, die einigermaßen mit Ladung versehen sind, durchaus auch mal mit Überlichtgeschwindigkeit von dannen gejagt werden. Von sich gewiesen. Rumgeschleudert.

Und das Ergebnis so eines einzelnen Impuls-Einschlags - nahe vom hiesigen Spiralarm der Galaxie Milchstraße zu erkennen. Eine selbst von der Erde aus abfotografierbare pyroklastische Wolke ungeheuren Ausmaßes. Deren Ausdehnung noch nicht mal abgeschlossen war, währenddessen fotografiert wurde.

Geradezu auch etwas - neues Staub- und Aschematerial, das von der Gravitation der Galaxie Milchstraße wieder hineingezerrt wird in die durchlässige Stasisblase. Jenes Stäube- und Aschezeugs, sicherlich brauchbar, gut verwendbar, für neuen Sternennachwuchs. Für den bei sich zu sorgen. Die nächstfolgende Runde an Neuausbildung von Sternen. Wenn das eine Schwarze Loch - hier zur Sekunde eben Sagittarius A, das im Zentrum der Galaxie Milchstraße - den Anschlag auf sich heil übersteht. 

In dieser, jener Milchstraßenregion könnte in dem Sinne zukünftig zahllos neues Lichtgefunkel aufblitzen. Selbst in der Spiralarmregionalität HIER, wo die Sonnen, Brüter-Sterne momentan großflächig am Aussterben, Vergehen sind.

Oder, wer versteht die hiesige Spiralarmszene nicht?

Hinter dem Erdstern Sol kommt im Raum eigentlich nicht mehr viel hinterher. Auch nicht hinter dem Stern Tau Ceti. Dann ist da nichts mehr weiter als die übliche Leere. Diese eine zwischen einander. Tatsache, unmittelbar ist da etwas sich ausgesetzt. Das heißt, vor Ort, diese Spiralarmregion der Galaxie Milchstraße, in ihr hat es sich schon einmal mit was: nichts weiter mehr weit und breit als zwei sich geradewegs angenäherte Rote Zwerge. Bei denen es sich selbstverständlich bald nicht länger vermeiden läßt, daß sie sich nicht gegenseitig herfummeln, belecken, aneinander Fragen stellen. Folglich: ins Gehege kommt man sich. Weil nichts weiteres mehr vorhanden ist.

Solcherart was wird beispielsweise abgefragt: He, will da nicht wer flüchten? Seinem zukünftigen Schicksal entgehen? Statt sich dem Größerem, Schwererem hinzugeben, könnte Vereinzeltes doch ... Besiegt zu werden und sich vereinnahmen zu lassen, das ist es doch nicht. Wenn am Schluß eins das Ersichtliche ist, das, das klargehen sollte: ES kann nur eine Struktur geben. Übrigbleiben. Ein Sieger, der sich restlos alles nimmt.

Die eine intergalaktische Fragestellung, am Platz die, voll gegeben: Wer ist örtlich der, der Dinge merkt? Wer oder was kriegt die Ahnung ab, daß eins bei dem Zweiten nebendran nicht selber gegenwärtig bleibt, wenn es da erst beim Nachbarn nebendran eingetroffen ist?

Wer bemerkt in dem Sinne was von diesem Horizont, einem, bei dem aus zwei Einzelexemplaren eines wird?

Wem wird hier klar, nicht das Überbleibsel zu sein, sondern das, das zu verschwinden hat? Das, von der Geschichte, die erzählt: da ist eine Partie stärker - und wenn das nebenan das Stärkere ist, wird von mir als Einzelexemplar nicht länger die Rede sein, sobald ich das Überwältigte bin.

Nur, wie gesagt, erst mal muß einzelnes für eine derartige Begebenheit ein Bewußtsein abkriegen. Sich irgendwas dafür abspielen. Womöglich ein Fluchtimpuls, der sich urplötzlich in einem breit macht. Oder aber - es wird schlicht hocken geblieben, es werden Dinge geschehen gelassen. Bis da an Ort und Stelle ein Bescheid kommt, der aussagt, es ist entschieden. Eins, das konnte präsent bleiben. Das hat nun alles des anderen übernommen, restlos.

Sorgen muß sich deswegen aber keiner irgendwie um irgendwas machen. An sich ist das gang und gäbe.

 

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