Wabernde Stäube
Nur - was hätte da ein kosmischer Widerpart von einer erfolgreichen Angriffsweise? Einem Kampferfolg.
Betrachtet man sich den Körper, in dem die Galaxien rennen, rasen. Sich auf der Jagd nach Geschwindigkeitsrekorden befinden. Zerfällt da bei den radioaktiven Zerfallsprozessen etwas zu Staub.
Dann ist DAS schlicht auch ein wesentlicher Punkt. Nachdem am Schluß immer irgendwas zurückbleibt.
Etwa als wabernde Staubmasse. Eine, die sich jederzeit neu verdichten kann. Kulminieren.
Etwas, das mit dem Zeug weiter geschieht. Sich bei IHM ausbilden kann.
Schließlich, daß Geschehnisse ständig irgendwo ausarten können. Hat man erst mal das nächstemal eine Suppen-, Hexenküche parat. Geradezu die Experimentierweise wie in einem Labor.
Nur, so großartig herumexperimentiert wird auch wieder nicht: das Ergebnis, das von Interesse ist, bei den Galaxien, das sollte einem am Platz klargehen.
Davon gab's auch schon was zu lesen. Daß es eine Beschwere gab. Weil was immer dasselbe wäre. Ewige Sterne und so das, allüberall.
Das, worauf was in und bei den Galaxien abzielt: Sonne, Mond und Sterne. Die werden in rauhen Mengen hervorgebracht, gezüchtet.
Für Sonne, Mond und Sterne wird gesorgt. Schon gar innerhalb einer galaktischen Stasis-Blase.
Um Vermehrung, darum dreht es sich in der Fünfzigtausend-Lichtjahre-Stasis bei einem Schwarzen Loch wie Sagittarius A.
Die eine Szene von Gleißesonnen, jede einzelne umgeben von einem Planetensystem.
Wobei es innerhalb einer Sonnen-Parzelle das ausreichende Maß zu geben scheint. Ein erkennbares Mehr-als-Genug. Diese und jene Planetenzahl, die für ein Fortsetzungsgeschehen ausreichend ist.
Dem wurd doch Struktur verliehen. Alleine beim Erdstern Sol. Dem Stern Tau Ceti.
Also, wie es derzeit aussieht, sind da die Kampf-Erfolge einer Gegnerschaft, versucht diese, die Galaxien-Lichter auszuknipsen, eher mit einem Abwinken zu betrachten.
Selbst wenn sich die Anzahl an Galaxien wirklich reduzieren läßt, ist das Wenigste sinnführend. Zieht man nicht auch die Stäubevielfalt mit ins Kalkül mit ein.
Selbst, wenn die da am Wissenschaftshof denken, darüber sinnieren, daß alles Jetzige an Galaxien Wahrnehmbare womöglich vom universellen Horizont verschwände. Daß das, das der anderen Fluoreszenz zugehörig ist, die Realität, in der sich die Galaxien mit vor Ort aufhalten, mal verginge.
Auch das wäre nur ein kurzer, zeitweiliger Erfolg. Da bedeutet das eine, die Galaxien, Sterne zum Verschwinden beziehungsweise zum Verlöschen zu bringen, doch nichts als einen provisorischen Erfolg. Einen Sieg auf Zeit.
Wenn die alte Szene morgen wie eh und je zurück sein kann. Nebenher fast wie programmiert. Ein routiniert ablaufendes Programm. Eine Programmweise.
Bilden sich doch irgendwo nur ein paar Sterne auf ein neues aus, hat das gegenüber, das man durchaus als leuchtend, flureszierend beschreibt, das alte Geschehen, das man im Kosmosgegenwärtigen in aller Deutlichkeit rundherum erkennt, bald wie zuvor gebacken.
Es hält Wiederkehr, erfüllt die eine Fluoreszenzumgebung mit seinen allseits bekannten Feuerwerken, blitzenden Böllereien. Allem an Urknall-Gedöns, das man sich nur vorstellen kann. Als wäre mal zwischenzeitlich nie was anderes losgewesen. Sogar das Ausmaß der wiederkehrenden Geschichte könnte noch schlimmer sein als in dieser Kosmosgegenwart.
All das nur, weil da die Stäubevielfalt des Früheren außer acht gelassen wurde. Das eine bereits zuvor Transformierte. Das Verunreinigende. Spukende. Das, das sich einfach so rumverteilt. Daß beizeiten immer was damit geschehen könnte.
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