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Blog von TeddeMehr

Der Zoobewohner, der 'nen Zoo blickt

7. September 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

He, Raubauken ...

Hab ich doch glatt was Worte abgesondert, dabei was von Rabauken gemeint.

Schlimme Rabauken, die sich in einem Mutterschiff rumtreiben ...

Auf Erden nennt man so welche auch ab und an Halbstarke.

Halbstarke, das sind welche, die sich erst mal noch an allem möglichen ausprobieren müssen, wollen. Mitunter: Sich die Hörner abstoßen.

Findet wer lustig, nicht?

In Wissenschaftstexten wählt man zwischenzeitlich ab und an andere Anklänge. Manchmal steht in Zeilen was von einem Zoo geschrieben. Man stelle sich vor, vom Erdplaneten aus sieht man einen Zoo.

Nur, eh, was treibt man auf Erden in einem Zoo?

Man hält Tiere gefangen. Auf einer verhältnismäßig begrenzten Fläche. Die Käfig- und Gefängnishaltung für Lebewesen, die sich auf freier Wildbahn selber ernähren. Füttern muß man sie dort nicht unbedingt. Sich in ihre Nähe begeben - das sollte man nicht bei allen. Wenn man nicht möchte, selber zur Beute zu werden, Nahrung, mit der für ein Weilchen über die Runden gekommen werden kann. Bis man blöderweise das nächstemal Nachschub braucht.

Schon ein spaßiger Begriff, den man mit dem Wort Zoo gewählt hat. Wie man Sachverhalte umschreibt, Kosmosbeobachtungen und so die Kleinigkeiten, an denen man einen in Wissenschaftszeilen teilnehmen läßt.

Die Umschreibung ZOO für das dort draußen.

Während doch die Begrifflichkeit Zoo auf einen selber viel besser paßt. Zu sämtlichen Verhältnismäßigkeiten drunten am Erdboden. Von dem man nicht so recht wegkommen kann.

Ist man das nicht selbst, von dem her, DAS Zootier? Im Grunde genommen ein-, weggesperrt. Auch zum eigenen Schutz. Angesichts einer Lebensrealität außerhalb, der sich nichts Irdisches aussetzen sollte. Dort, wo da Wissenschaftsfiguren das Zoo-Geschehen wähnen, kann im Grunde genommen kaum ein Lebewesen, das sich am Erdplaneten rumtreibt, dazukommen. Der Mensch, geradezu das, das in Verhältnismäßigkeiten, die außendraußen Gang und Gäbe sind, höchstens für einen Augenblick überleben kann.

So biestig man sich auch benimmt. Sich als Großer Zerstörer und so wähnt - für das im Weltall draußen ist Der Mensch der Witz schlechthin. Allerhöchstens mit dem müden Auge könnt Der Mensch angesehen werden, wie der sich für groß, wichtig, selbst gottgleich noch hält.

Während einer den Zoo im Kosmos guckt. Dasjenige als Zoo bespricht, dessen Heimat das gesamte HIER ist.

Lediglich mit offenem Mund kann Der Mensch allem zuschauen, das DRAUSSEN getrieben wird. Bei einem Geschehen, dem man als Der Mensch total hilflos gegenübersteht, wenn da was wäre, sich einstellen würde.

Würd die Sonne etwa endlich merken wollen, was bei ihr im Rund tatsächlich los ist, welchem Kollegen sie da bereits unmittelbar in die Nähe gekommen ist. Dann wäre das ein abruptes Ereignis. Nach zweieinhalb Minuten oder so, stellt sich das mit der Super Nova ein, kann von nicht mehr viel am Erdglobus drunten die Rede sein.

Wusch! Puff! Sämtliche Atmosphären, die sich im Nu ins Nichts verblasen. Was heißt ...

An Proxima B dort im Proxima Centauri-System kann man den Fortgang der Geschehnisse haarklein gewahren. An dem Planeten Proxima B, ein Drittel größer als der Planet Erde.

Proxima B, darf man Beschreibungen Glauben schenken, durch und durch zu Fels geworden. Wie es ausschaut, ist Proxima B das härteste Keks. Dauerbeschossen vom Roten Zwerg Proxima A aus mit schlimmster Strahlung, die ... Irgendwann, das darf man sich jedoch sicher sein, daß auch dieses eine massive, felsig-kantige Planetilein noch den Aufbereitungsprozessen zugeführt wird, dem Gusto von Proxima A.

 

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