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Blog von TeddeMehr

Mit Methode entzaubern

29. September 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Demnach bleibt festzuhalten: Am Großen Knall gab und gibt es eine ziemliche Interessenslage. Mancherorts auf Erden heißt sich das Politik, das, wie es da am Urknall zugeht.

Schwer zu sagen, wie das so ist, wenn ab und zu Wissenschaftler, ob an Unis oder bei einer Wissenschaftsartikelweise, meinen, der Urknall hätte was mit der Realität zu schaffen. Auch das, wie man sich mathematisch knapper und knapper an einen Ereignis-Horizont heranrechnet.

Bis es denn so nach Ende des Zweiten Weltkrieg bei einer nordamerikanischen Überzahl in jeder Wissenschaftsfakultät am Blauen Planeten durchgreifend urknallig werden konnte, hatte es schon ewig einen jahrzehntelangen Vorlauf in der Angelegenheit Urknall gegeben. Ohne daß dem größere Bedeutung zugewiesen worden wäre. Bei Meinungsäußerungen aus Kirchenkreisen, daß bei denen, die die Sternenguckerei betrieben und in Sachen Kosmos physikalische Berechnungen anstellten, die Gottlosigkeit vorherrsche. Bei ihnen und in ihrem Wissenschaftlichen fehle es an einem: einer Gottesfürchtigkeit und einer göttlichen Präsenz. Überdies: Der Heldenstatus diverser Wissenschaftsleute wurde beklagt. Gegen ihn mußte etwas unternommen werden, und es wurde im Laufe der Zeit gegen die Heldenverehrung etwas unternommn. Wie es denn späterhin etwa bei bestimmten Rockmusikern in den Siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts ähnlich zuging, als der manchen bürgerlichen Kreisen lästig zu werden anfing.

Bei den einen kam es denn dann zwischenzeitlich zum Großen Knall, mit dem das Gewöhnlichwerden einherging, die Entzauberung. Bei den anderen profanisierte sich die Umwelt mit dem Punk, wobei einigermaßen das Prekäre an Plattenverträgen sichtbar wurde. Der Punk, diese eine Inszenierung, zu der Mitte der Siebziger Jahre Musikjournalisten aus aller Welt eingeladen wurden. Damit manchem ausgeholfen werden sollte, bei der Musikwelt, wie sie sich bis dahin gestaltete. Der Punk, der eine, im Grunde eine geplante Paarweise. Der Punk, der brachte dann am Ende seinen noch freudloseren Bruder mit, den Skinhead, öffnete dem die Türen. Wo der Punk hinkam, war der Skinhead nie weit.

Darum drehte es sich die dreißiger Jahre hindurch: Gegen die Wissenschaftskreise regte sich einiger kirchlicher Widerstand. Kummervoll gesprochen wurde, daß junge Leute lieber Science fiction lasen als auch nur einmal irgendwelche Bücher der Bücher aufzuschlagen.

Etwas, das sich in den Zwanziger Jahren nach dem Millenium fast nach modernen Zeiten anhört, die Themen, zu denen  ab und zu eine Kirchenseite in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts dies und das kundgab. Über was man da im Beilauf politischer Nachrichten Klage führte. Schließlich: Vielerorts, daß an den Universitäten das Studienfach Theologie alles andere als gesucht war, während sich anderswo, wo das Wissenschaftliche gelehrt wurde, die Leute nur so drängelten.

Zeitweise war da echt was am Abgehen, die zwanziger, dreißiger, vierziger Jahre.  Vielfach sprühten in der Wissenschaftswelt nur so die Funken, so viele Kosmosneuigkeiten wurden kundgegeben. Was alles darin gipfelte, daß es denen vom Kirchenstaat kein bißchen mehr reichte, daß als Wissenschaftler verkleidete Priesterschaft irgendwo in einer Sternwarte nach den Sternen guckten. Sich vielleicht im Beilauf zu äußern, um was von sich nebenher bei den Wissenschaftsleuten einfließen zu lassen. Im wahrsten Sinne des Wortes drängte die eine Angelegenheit so sehr, daß sich Kirchenstaatliche ihre eigene Sternwarte unmittelbar mitten im Kirchenstaat errichten ließen. Dermaßen stand man unter Druck, hatte sich da mit dem Wissenschaftlichen und den Neuigkeiten von dort abzumühen und zu bekümmern.

Während man zwischenzeitlich ein wenig aufatmete, weil die Fäden, die einem zwischenzeitlich entglitten waren, doch wieder einigermaßen aufzunehmen waren. Auch weil das mit der Abwerbung gelang. Aus den weltlichen Naturwissenschaften konnte man mit seinen Versprechungen dieses, jenes Kirchenstaatspöstchens trotz Zölibat irgendwie Leute gewinnen. Überdies war man bei der Überzeugungsarbeit erfolgreich, den einen oder anderen, der ursprünglich nur das Thelogische als Studienfach belegen wollte, dazu zu bewegen, auch noch die weltliche Physik und Astronomie dazuzunehmen. Zudem war man glattweg wer, in Nordamerika. Dort war man auf fruchtbaren Boden gestoßen. In Nordamerika, wo der Gottsucher-Wissenschaftler von Haus aus daheim war. Wobei man sich nichtsdestotrotz zunächst mal kennenlernen mußte, miteinander trauter im Umgang werden. Währenddessen in Europa die gräßliche Ära der Faschisten vorherrschte. Etwas, das dafür sorgte, daß sich der europäische Einfluß auf allen Wissenschaftsebenen abbaute. Für die Wissenschaftsszene spielte das Europäische eine immer kleinere Rolle.

Doch nicht unbedingt vorteilhaft, wie sich Faschismus und Nationalsozialismus ehedem auf die Forscherwelt Europas auswirkten.

 

 

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