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Blog von TeddeMehr

Trotzdem es eine Explosion gewesen sein sollte

1. Oktober 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Weltweit waren es erst mal eher nur noch die Nordamerikanischen, die sich die vierziger Jahre und im Verlauf des Zweiten Weltkriegs mittels ihren Wissenschaftsartikeln verbreiteten und sich zwischendurch reisefähig zeigten. Die aus den USA, daß sich in immer höherer Zahl bei den Wissenschaftskonvents einstellten, quasi die europäischen Lücken füllten. Angesichts des europäischen Kriegsgeschehens, daß sich das Nordamerikanische geradezu noch als das Sprachrohr fürs Weltweite abzubilden begann.

Das muß denn durchaus zur Kenntnis genommen werden. Daß das eine eine wesentliche Bedeutung hat: Es war Zweiter Weltkrieg - und die Vereinigten Staaten nahmen irgendwann ebenfalls an dem Krieg teil.

Während die Bevölkerung in den USA von einem kriegerischen Geschehen manchmal nur dann was mitkriegte, wenn Zeitung gelesen wurde. Man Funk und Fernsehen anhatte. Beziehungsweise ins Kino ging. Ansonsten spielte sich für die US-Staaten unmittelbar nicht viel ab.

Erfuhr einer die Kriegspropaganda nicht irgendwie, war es beinahe, als wäre man in keinster Weise ein Kriegsteilnehmer. Was hieß, der Laborand, der fuhr in ein Labor, um an seinen Arbeitsplatz zu kommen. Als herrsche Friede. Der Astronom kam ganz gewöhnlich tagtäglich in die Sternwarte zum Arbeiten. Jene Orte, von denen aus Hubble, der seiner gottsucherischen USA-Kollegenschaft irgendwie doch vorausging, eben die Galaxien wie eh und je im Blick hatte. Die besagten Galaxien, Dinger, die ab und zu auch näher an sich rankamen, sich gegenseitig passierten und nicht die Verhaltensweisen an den Tag legten, daß es auf einer ihrer Vorfahrtsstrecken viel Gegenverkehr gäbe. Ganz anders wie sich das auf den meisten Straßen auf der Erde zeigte, wo man auch eine gegenüberliegende Straßenseite hatte, dort bei Überholmanövern mit Entkommendem rechnen mußte.

Überall, daß es aussah, als nähme alles eine einzige Richtung, verteile sich die Materie im Rund herum. Wie von einem Punkt aus. Fortgetragen von einem Ausgangspunkt.

Während bei denen in den USA die Gottsuche im Weltall eine große, besondere Rolle spielte. Im Grunde schon immer. Kaum übten sich die der Wissenschaften und die Sternguckerei in Berührungsängsten, grenzten sich ab, was das Religiöse und das Auftreten von Priesterschaft anging.

So Kirchenleute, die ehedem noch einige Klage führten. Die dreißiger Jahre über die Gottlosigkeit in der Wissenschaft beklagten, den Priestermangel mancherorts auf der Welt. Währenddessen es bei den Wissenschaftsfakultäten nur so an Studenten wimmelte, fehlten der Theologie die interessierten größeren Haufen. Auch die vielen Helden unter den Wissenschaftlern wurden anklagend besprochen. Ebenso wie das, daß so dauernd die nächste Wissenschaftsneuigkeit unter den Leuten abstrahlte. Zahllose kosmische Neuentdeckungen, mit denen die vom Wissenschaftshof die Welt dauerüberraschten. Ohne daß im mindesten auf die Befindlichkeiten derer bei Glaube und Religion Rücksicht genommen wurde. Wie es so am Kirchenvorhof bei den Schäfchen da zuging, wie die ständig daherzureden wußten. Als Science fiction-Leser.

Ein Treiben herrschte da in den Wissenschaften vor, dem man denn irgendwann vom Kirchenstaathof aus nicht länger tatenlos zusah. Unternommen wurde etwas von Kirchenstaatbeamtenschaft. Erst mal, daß man damit anfing, aus den Puschen zu kommen und sich an die wissenschaftlichen Verhältnisse mit ihren vielschichtigen Begebenheiten heranzurobben. Erfolglos blieb man dabei nicht, auch weil es gelang, Naturwissenschaftsstudenten abzuwerben. Da ein Priesterleben schmackhaft zu machen. Dort, wo ihrer in den Vorlesungsälen so viele waren. Daß nicht jeder wirklich seine Lebenszukunft als Wissenschaftler gestalten würde können. Allerdings konnte man anderswo ebenfalls Wissenschaftler sein, etwa als ein Angestellter beim Kirchenstaat. Selbst im Priestergewand war Wissenschaft die Möglichkeit. Ein Zwischendurch zeigten Kirchenstaatliche, daß bei ihnen eine eigene Sternwarte errichtet werden konnte. Ein Ort, dort wissenschaftlich zu reden und zu arbeiten. Obzwar im Kircheninteresse in die Sterne zu gucken war. Und bei diesem Hintergrund physikalische Berechnungen in Kosmosfragen anzustellen waren.

Deshalb, man war in den vierziger Jahren dann zurück bei den Leuten. Dran an den Buletten. Hatte da lange die Tausendsten nützlichen Kontakte in die USA. Zu den vielen Gottsucher-Wissenschaftlern dort. Hubble und die Kollegen Hubbles waren Größen in den USA, was weit ins Erdenweltweite ausstrahlte. Die Vereinigten Staaten von Amerika, wo bei den Weltenentstehungslegenden der Große Knall das eine große Ding wurde. Der Große Knall, der bei den Weltenentstehungslegenden in die Vorhand geriet, auf Amerikanisch.

Wie das kaum früher die Jahrzehnte der Fall war, zu jener Zeit. Da war der Urknall, als noch Ergebnisoffenheit herrschte, nichts Herausragendes. Allerhöchstens eine Möglichkeit bei den Grundsatzlegenden. Trotz den gewissen Vorteilen, die der Große Knall für religiös-motivierte Leute hatte. Wer im Sinne von Religion sprach, bei den Wissenschaftsleuten, der hatte auch schon früher beiläufig das eine oder andere für den Urknall übrig gehabt. An der einen explodierenden Weise konnte man schon was finden.

 

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