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Blog von TeddeMehr

Wo sich manches änderte

8. November 2021 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kleinteile

Eins ist sicher: Am Großen Knall liegt viel unterschiedliche Ware an Eingesetztem am Platz herum.

Ob vor Ort gar ein echter Spieltisch und ein Pott sichtbar wird, kommt auf die Blickwinkel von jedem einzelnen an.

Manch ins Spiel Hineingeworfenes bestand nebenher auch aus den Verhaltensweisen, die man bei der Ansage Großer Knall an den Tag legte.

Wobei es sich hauptsächlich um die Art und Weise drehte, wie man sich und seine Inhalte durchsetzte. Zunächst mal die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Tage, Jahre waren das, während denen sich die Nordamerikaner als Siegermacht auf europäischer Bodenfläche in erster Linie als Demokratie-Bringer zeigten. Nie mehr waren die aus den Staaten erfolgreicher als damals.

Als solche in einem demokratischen Geist, daß sie vorangingen, dami einen gewissen Unterschied zu manchem Früheren machten.

Die aus den USA, mit denen konnte man sich beispielsweise strategisch darüber unterhalten, daß so das mit den Reparations-Zahlungen ein Stückweit anders ablaufen sollte, als so nach dem Ersten Weltkrieg.

Nur gegenüber den Nationalsozialisten zeigte man sich wirklich unnachgiebig. Schaute da nach, was einer zwischen '33 und '45 trieb, ob einer ein Parteimitglied der NSDAP war, oder sich gar der SS anschloß. Da konnte jemand unter diesen Voraussetzungen verhaftet, verhört und vor Gericht gestellt werden. Wobei es nichteinfach für jeden die Todesstrafe gab, auch zu langjähriger Lagerhaft konnte einer verurteilt werden. Die Schwere der Schuld entschied, das, was einem so weit nachgewiesen werden konnte. Während jedermann in der Umgebung eines amerkanischen Soldaten Swing und Jazz hören durfte, in den Klubs oder daheim via US-geleiteten-Radiosendern. Das Leben in der Demokratie, gemeinsam mit dem Ami wurde das geübt.

In erster Linie verhielten sich die der nordamerkanischen Besatzung zusammen mit den Briten und Franzosen klug, sorgten dafür, daß in den Ländern Westeuropas die demokratischen Werte und das Wahlrecht für jedermann auf den Weg gebracht wurde. Das, was sich bis heute hält. Trotz vielerlei Versuchen von Demokratie-Gegnern, die demokratischen Gesellschaftsformen auf europäischem Boden zu unterminieren.

Zu so was, daß derartige Leute wie die Nationalsozialisten von einer Bevölkerung vermehrt gewählt würden, zu so was ist es schon seit Jahrzehnen nicht mehr gekommen. Zumindestens nicht, was den Westen Europas angeht. Die europäischen Regionalgebiete, wo die US-Amerikaner und ihr Geist als Demokratie-Bringer, -Zurückbringer auf den fruchtbarsten Boden fiel. Wobei auch half, daß von so Szenen wie nach dem Ersten Weltkrieg wirklich nicht das bißchen die Rede sein konne, als etwa die der Weimarer Republik unter den Zahlungsforderungen der Kriegssieger ächzten. Zorn, Feindseligkeit, Haß und Niedertracht damit einen guten Nährboden hatte

Nur, dort, wo die Welt der Wissenschaften war, da präsentierten sich die aus den USA durchaus anders.

War der Horizont der Wissenschaftler eigentlich beinahe zu jeder Zeit ein klein wenig ein anderer als so der handelsüblicher Leute. Freigeistiger, toleranter, grenzenloser ging es beim Wissenschaftsmenschen zu, als es so in den Nationalstaaten und bei deren Bevölkerungen gang und gäbe war. Auch an dem mit der Religiösität nahm der Forschende, Wissenschaftliche allzu viel anteil.

So nicht immer hatten die der Wissenschafsfakultäten mit dem was zu schaffen, wie so in der Umgebung die jeweilige Gesellschaftsform war. Die Wissenschaftsleute sprachen viele Sprachen, tauschten sich geradezu über die Landesgrenzen hinweg mit Kollegen aus den Forschungsbereichen aus. Die Wissenschaftskonvents waren des öfteren eher ein großes Klassentreffen, bei denen politische Verhältnismäßigkeiten ebenso wie auch Glaube und Religion kaum eine größere Rolle spielten.

Was heißt, an diesen Verhältnismäßigkeiten änderte sich einiges, als die Nordamerikanischen am Wissenschaftshof die Macht nehmen konnten. Dieses eine Wörtchen Machtnahme, das darf man durchaus wörtlich nehmen. Wie sich das am allerbesten beim Thema Großer Knall zeigte. Wie man den unter nordamerikanischer Ägide unterbrachte. Regelrecht despotisch durchgegriffen wurde am Großen Knall bei den Wissenschaften. Von oben herab gingen die Dinge durch. So jede Unentschiedenheit, das Ergebnisoffene, die Abgrenzung zu jenen von Glaube und Religion, am Thema Großer Knall, wurde das aufgegeben. Jeder Widerspruch strikt vom Tisch heruntergefegt und im großen Stil die eine Wissensart angesagt, das, daß es der Große Knall wäre, nichts anderes mehr.

Am Großen Knall wagte man dann seinen Einsatz sogar noch für das Erdenweltweite. Bereitete alles für die Umsetzung rund um den Globus vor. Ohne sich nochmals um irgendwelche Bedenken, Einwände größer was zu scheren. Da drum, daß man vielleicht doch noch weitere Kleinigkeiten in Betracht ziehen könnte. Daß im Grunde noch viel zu vieles unbewiesen wäre, selbst wenn sich nach Hubble Galaxien so und so verhielten.

 

 

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