Der waagrechte Strich über einer Zahl
Proxima B, unzweideutig ein Planet, ein Drittel größer an Umfang als der Erdplanet.
Ganz nach menschlichem Gusto wäre "Proxima B". Da hätte die Wissenschaftsleutephantasie echt Lust darauf, sich das tote Planeti Proxima B zu besorgen, ins hiesige System ein-, überzuführen, es in nächster Sonnenumgebung Aufstellung nehmen zu lassen.
Ui, das wäre was: plötzlich die Erde doppelt. Die viel besprochene zweite Erde.
An Proxima B, auf der Welt Proxima B dürfte man ... Ö, sich austoben.
Proxima B, dort ist nichts mehr kaputtzuschlagen. Obwohl man für solch ein Problem, den Neuanfang alles Lebens, den Mars zur Verfügung hätte; nur, Proxima B, die Hochkomprimierkugel, die wäre netter, weil größer. Ein Drittelchen mehr Fläche als die Erde. Weise Voraussicht, schließlich vermehrt sich der Mensch auf Erden wie die Karnickel. Oder die Ratten.
Doch so ein sinnloser Platz, den Proxima B momtentan einnimmt.
Proxima B, HIER in Erdnähe wäre die Welt viel besser aufgehoben.
Hier, das ist dort, wo das Planetilein dann dauernd Besuch vom Menschen bekommen könnte. Wiewohl Das Menschlein ab und an auch Furchtsamkeit befällt; der leise Hauch eines Hintergrundschreckens. Anbei wird sich ein bißchen in die Hosen gemacht, weil man so aus der Entfernung nichts davon ahnt, welche DNA da ehedem auf dem einen Planeten Proxima B die Oberhand hatte.
Weiß der Mensch doch, nicht alles, das mal gesiegt hat, das siegt immer und aufs neue. Schwer zu sagen, demnach, bei Proxima B, eine Örtlichkeit, die als Planetenkugel sogar noch ein Originalplanet des Ursprungssystems Proxima As gewesen sein kann. Zu der Zeit bereits am Markt, als Proxima A noch über Milliarden Jahre hinweg eine einfache Brütersonne war. Zu einem Planetenfresser-Rote Zwerg wurde Prixima A erst später, als die Szenerie nach der Super Nova bewältigt ward ...
Wie gesagt, deswegen fröstelt man sich mitunter irdern einen ab, weil die eine Planetenlage Proxima Bs eine ist, die sich bei Proxima A, einem Roten Zwerg, in einer Position aufhält, die der des Blauen Planeten und dessen gewisser Sonnennähe böse ähnelt. Schließlich sieht man an Proxima B eine Begebenheit, die bald die Zukunftsperspektive des Blauen Planeten sein dürfte.
Derweil Proxima A, glattweg unvorstellbar, daß Proxima A mal ein planetenwärmendes Zentralgestirn wie die hiesige Sonne war.
Die Abbildung von ganz was Altem, Vergangenem, gewissermaßen, was sich manchem Betrachter als die Szene Proxima Bs abbildet. Sogar feucht werdende Augen, Tränen kommen da dann und an vor. Weil, mit einem Planeten-Hege-und-Plege-Gebilde wie dem Erdstern Sol hat Proxima A als Roter Zwerg kein bißchen mehr irgendeine Kleinigkeit zu schaffen. Eher mit der Unterwelt der griechischen Mythologie. Oder so den zersetzenden Höllen-Sphären manch einer Religion. Auch mit dem Fegefeuer, das einer, der viel gesündigt hat im Leben, erfahren kann. Ist er einer der Aussortierten, eben wegen seiner zahlreichen Sünden als jemand, der mal auf Erden ein Leben voller Fleischesschwäche und dergleichen Pipapo führte.
Oder - wer versteht das nicht? Alles doch Bumskopf-einfach. Das, daß Proxima A mit einer Gerätschaft verwandt ist, die man von der Erde aus kein bißchen aus dem Auge lassen darf. Im Blick sollte man sich das Rote-Zwerg-Teil ständig behalten. Um das mitzukriegen, was so real Sache ist bei Proxima A. In welchem Tempo um den Roten Zwerg herum alles nach und nach mal verschwindet, sich ins Nichts auflöst. Absorbiert wird, desintegriert.
Desintegriert, knapp ein Wort wie das Wörtchen Desinteresse.
Am Ende sucht man bis heute ohne Unterlaß direkt oder indirekt nach Planeten. Weil sie weiterhin spärlich sind. Weil sie nicht zu offensichtlich zu sichten sind. Als wäre Proxima B nichts als zu vergessen, die beiden Supererden im Planetensystem des Sterns Tau Ceti. Der Stern Tau Ceti, von dem man gegenwärtig was Arges weiß.
Stimmt schon, die große Freude entflammt sich nicht mehr, angesichts des Dunkelstroten dran am Systemdurchmesser des Sterns Tau Ceti. Der wahre Spaß, das mit dem Auge des Aufgeheizten, Angespitzten, das mit dem, beim Hinstarren nach dem Stern Tau Ceti, das hat sich erledigt.
Außerdem, bei Roten und Blauen Zwergen. erkennen lassen sich bei denen viel zu oft gar keine Planetensysteme. Was heißt, es muß eine Geschichte haben, daß sich heutzutage so viele Planeten im Proxima Centaurischen vorzeigen. Während sich das Rätsel der Planetenvielfalt dann löst, wenn man an einen Stern denkt, der sich, voraus vom Erdstern Sol, eilig in die Innenwelt vom Proxima Centauri hineindrängelte. Ein Überholer, die Vorfahrt wurd genommen.
Über einen Jungstern, ungefähr in dem Alter des Sterns Tau Ceti. darf man da fast nicht nachzudenken anfangen.
Unmittelbar gewahren mußte man es nicht. Daß im Proxima Centaurischen bem Roten Zwerg Proxima A eine Sonne geschienen hat, jüngst, als man mit seiner aufgehübschten Teleskoptechnik ins Proxima Centaurische hineinglotzte - davon kann keine Rede sein.
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