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Blog von TeddeMehr

Eine "Drei-Minuten-Warnung"

9. Januar 2023 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #rundgehen

Wiewohl, wäre am lokalen Sternlein unter der Korona irgendwas am Abgehen, es allerhöchstens drei Minuten dauert. Das Fähnlein - das mit der Drei-Minuten-Warnung -, das kann jeder Erdbewohner sich jederzeit ins Bewußtsein rufen.

Eine Drei-Minuten-Frist, regelrecht ein Damokles-Schwert, das über einen drüberhängt. Weil da was jederzeit geschehen kann, das, hat es Ereignis, ist sie, die Super Nova, bedeutet, daß sich sämtliche Atmosphären am Blauen Planeten drunten im Nu verflüchtigt haben werden.

Relativ rasch demnach, daß alles am Planeten Erde dem Verschwindibus anheimfallen kann. Nicht zu fassen, überlegt man sich das, daß die eine Angelegenheit, die mit dem Leben und den Lebewesen auf der hiesigen Planetenoberfläche derzeit schon mehrere Milliarden Jahre währt. Mehrfach hat es dabei bereits ein Großes Aussterben gegeben; nur, zu was Endgültigem hat DAS nie geführt.

Nach dem besagten Super Nova-Moment wäre die Situation allerdings als final zu bewerten.

Das heißt, Einzeller, Moleküle, Bakterien, Viren, die dürften nichtsdestotrotz noch Verweildauer haben. Unterirdisch kann in Höhlen weitergelebt werden. Daß Ratten, Würmer vielleicht wieder ... Nur, eine Erdoberflächensicht, noch mal nach dorthin zurückkehren zu können, das wäre kaum die Möglichkeit. Bei einem dauerhaften Strahlenbeschuß, wie auf Proxima B, dem Planeten in der nächsten Umgebung des Roten Zwergs Proxima A.

Die Fortsetzung mit den Einzellern, Molekülen, Bakterien, Viren - dann vielleicht in der Erwartung, daß sich mit ihnen im besten Fall die DNS weitertragen könnte. Indem ein größerer Asteroid, Meteorit auf dem ehemals mal Terra geheißenen Teil einschlägt, das Erdenörtchen, auf dem es ausschaut, als hätte es nie was anderes als staubige Erdkruste und Gebirge gegeben. Dann kann infolge so eines Einschlages doch noch das Unterschiedlichste an Ware, das besagte Kleinteilige, in den ätherischen Weltraum hinausspritzen. Wobei sich eine Lage ergeben kann, daß es zu einer Weltraumreisestrecke kommt und sich dies und das auf den Weg nach irgendwo begibt.

Muß an der Stelle nochmals auf etwas hingewiesen werden? Dürfte doch jeder voll in Sicht haben, den Umstand. Die Vergangenheitsszene gestaltet sich in einer Weise, daß es vor dem einen im Hier und jetzt umfänglich vorherrschenden DNS-Strang einen zweiten gegeben hat. Mit dessen Geschichte, Planet-Erde-Frühzeit, es dann abrupt und brutal vorbei war. Nachdem die eine momentane Haupt-DNS am Erdenrund eintraf, die irdische Bodenkrumme erreichte und sich zu verbreiten anfing. Etwas voll Aggressives soll das gewesen sein, als das wird es wirklich bezeichnet. Das, das dafür sorgte, daß die erste ursprüngliche Frühepochen-DNS sich scheint's vor Ort weiterhin als viel zu empfindlich herauskristallisierte. Das zu wenig Ausgereifte hatte sich schnöde vom Acker zu machen.

Was jedoch nicht heißt, daß da die Verhältnismäßigkeiten überall wieder dieselben sein müssen. Daß das eine, über das obsiegt wurde, immer zu besiegen wäre. Ein Sachverhalt, der ebenfalls wieder die Geschichte eines Glückstreffers mitteilt; wieviel Glück jemand, etwas haben muß, kann, für sich braucht.

Ein Glücksmoment war demzufolge, quasi für das im Jetzt irdisch Fortexistierende, daß das, das sich als erstes ausbildete, noch nicht DIESE Stärke, Haltbarkeit präsent hatte. Denn - wäre da was vormals ausdefinierter gewesen, wer weiß, wie es abgelaufen wäre. Vielleicht hätte manche Aggressivtät, Gemeinheit, Hinterkünftigkeit des einen nicht das bißchen hingereicht, sich als das Siegreiche herauszustellen.

Oder - sieht wer das Problem nicht? Jenes, wie manches zu anfangs immer auf tönernen Füßen steht?

Ist's etwa im Fußball nicht so, daß jedes Spiel bei Null zu Null anfängt? Und dann hat jede der Mannschaften auch ein paar Gelegenheiten, Schüsse aufs Tor. Die eine Mannschaft jedoch, um nicht einmal hineinzutreffen, ohne die Bude zu schießen. Trotz bester Gelegenheiten. Bis doch ein Treffer fällt, vielleicht durch Zufall, das astreinste Glück. Ein schneller Reflex, ein gut getroffener Ball, schon steht's eins zu null für den Gegner. Ob verdient oder nicht, darauf kommt's nicht an.

Womöglich konnte dieser momentane DNS-Strang, durchaus als das Aggressivere der beiden Stränge beschrieben, aller Angriffslust zum Trotz, nur zufällig in die Oberhand geraten sein. Schließlich ist das auch eine Neanderthaler-Menschheit-Perspektive. Für ein Weilchen existierten Neanderthaler und der Homo sapiens nebeneinander. Ohne daß unbedingt zu erahnen war, daß sich am Ende nur noch jener stinkende Homo sapiens mit seinem Hintern hinplaziert. Wiewohl der eine mitsamt seinem Hinterteil dauernd aus Afrika zuwanderte ...

Vielleicht entstand da auch ein Ungleichgewicht dadurch, weil so Asteroiden, Meteoriten, die das und das an Schamott enthielten, zufällig öfters kurz hintereinander am Erdboden Einschlag hatten.

 

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