Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Mit ALLEM ist immer noch ein Weilchen zu leben, bis ...

11. Januar 2023 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #rundgehen

Ganz abgesehen davon, daß keiner vom Planeten wegkommt, war mal irgendwas?

Oder - könnte es die leisesten Anzeichen dafür geben, daß bald was Größeres sein könnte? Eventuell mit dem Zentralgestirn des Sonnensystems?

Daß einem bei der Gegenwärtigkeit seines eigenen augenblicklichen Fortlebens ein Bein gestellt wird. Oder - kann sich der menschliche Sterbemoment, der ebenfalls jede Sekunde in Betracht gezogen werden kann, noch ein Stückweit hinauszögern?

Nicht zu vieles, daß momentan, beim Starren nach der Sonne, losgeht. Für manche Sonnenanbeter ist eher die Hautkrebsgefahr das Ding.

Aber sonst?

Auch der Krebs ist keine Erkrankung, die sich augenblicklich auf das eigene Befinden auswirkt. Immer wieder hat man noch ein paar weitere Momente, weil alles sozusagen dauern kann.

Man kann, darf sich beruhigen: sprich, sogar in eine neue Brennphase soll der Erdstern Sol jüngst eingetreten sein.

Richtig eine Neuigkeit, zum Durchatmen für jede Menschenkreatur, die sich zwischendurch doch mal furchtsam, sorgenvoll nach dem Erdstern Sol umguckte.

Um äußere Einflüsse, in dem Sinne, braucht sich kein Mensch größer Sorgen zu machen. Obwohl die Drei-Minuten-Warnung steht. Öfters, daß das eine Fähnchen überdies geworfen wird. Die Ruhestellung darf dann jedoch beizeiten wieder eingenommen werden.

Auch im Straßenverkehr ist's gefährlich. Besser, man behält sich die Konzentration, gibt auf seine Umwelt acht, nicht plötzlich bei Rot auf die Straße zu latschen. Damit das letzte Klingelzeichen auf dem Phon nicht das finale wird. Man nicht die Bekanntschaft mit einer Motorhaube macht.

Demzufolge, alles wie eh und je. Nichts größer Aufregenderes unterwegs. Ab und an hält man sich beim Gähnen die Hand vor den Mund, damit einem, nach altem Glauben, kein Geist entfleucht.

Oder - ist das nicht eine gute Perspektive für die Menschheit, die mit der Ansage aus berufenem Wissenschaftlermund, das mit dem Eintritt der Erdenbescheinersonne in die nächste Brennphase? Mit der Nachricht kann ein jeder auf-, durchatmen. Dieses Problem, das mit der "Drei Minuten-Warnung", das hat sich nach irgendwann in die Zukunft verlagert. Selbst wenn die nächste Flagge gefallen ist.

Meinen Leute doch länger, halbe Ewigkeiten, Das Ende ist nah. Wobei bei mancherlei Sektenbruderschaft auch an Altersschwäche gestorben wird. Zumindestens dann, dürfen ältere Leute bei ihnen noch mit im Kreis herumsitzen und die Gebete mitsprechen, was sich auch nicht bei jeder Sektemausbildung gesichert sagen läßt.

Was DAS angeht, muß man sich kein bißchen einen Kopf machen. Zum Weißen Riesen möchte anscheinend am Stern nichts so schnell werden.

Obwohl - warum eigentlich nicht? Warum diese doofe Zeitverzögerung, wenn doch längst losgelegt werden könnte? Denn - fängt das wahre Abenteuer für ein Sonnengebilde nicht mit der Super Nova so richtig an? Für das Restchen, Kernschmelz-Seelchen unter Korona der Sonne? Das eine Wesentliche, das am altbewährten Sonnenstandort bleibt, bei der Explosion nicht mit davonfliegt?

All das, das bis jetzt, in Wahrheit, schlicht die reinste Langeweile am Platz hat. Oder, ist die Dauerbrüterei nicht das langweiligst Vorstellbare? Bei einer Limitierung an einer eng eingrenzten Stelle. In einer Miniparzelle. Einem Kleinabteil.

Während nach dem Korona-Abwerfen-Moment fast für nichts noch mal Grenzen gesetzt sind. Wofür Sagittarius A, das eine, das der Mensch auf Erden heutzutage gerne schon mal als Hinterteil abbildet, als Vorbild dienen kann. Dieser Hintern, für den auch auf dem Erdplaneten bekannte Sauberhaltemittelchen in Gebrauch genommen werden.

Sagittarus A, einem kleineren Nachwuchs-Schwarzen Loch eine Vorbildfunktion, einem, noch bei den kleinen Sonnenschweren-Zahlen. Die Minimal-Sammlung. Die eines absoluten Beginners, Anfängers.

Passiert so einer Galaxie zwischendurch mittendrinnen auf ihrer Reise nichts, kann sie geradezu eine Ewigkeit in diesem argen Ätherischem Verweildauer haben. Unvorstellbare Äonen Zeit HIER verbringen, währenddessen ein Mensch allerhöchstens etwas über einhundert Jahre vor Ort Präsenz hat.

Oder nicht? Wer kennt da ein galaktisches Limit ganz genau? Wie lange existieren so die verhüllten Quasare da eigentlich bereits? Die Dinger, bei denen es aussieht, als würde momentan alles dafür getan, sie von ihrer Umgebungswelt abzusondern, zu trennen. Auszugrenzen. Um ihnen vielleicht zeitig ein endgültiges und unnatürliches Ende zu bereiten. Geradezu eine kosmische Mörder-Szene, die eines Krieges im Kosmos-Maßstab. Die Sicht auf eine kriegerische Auseinandersetzung. Bei der mit Verhüllung, Aus-, Abgrenzung gekämpft wird.

Abgeschnitten von ihrer Umgebung sind die Quasar-Dinger regelrecht. Während das, das man im Erdenwelt-Jetzt als das vertraute Kosmos ansieht, den Vierzehn-bis-achtzehn-Milliarden-Jahre-Durchmesser, noch unbestimmt von allen Feindseligkeiten unberührt scheint.

 

-----

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post