Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Der Schutz, das Schild?

28. Februar 2023 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #rundgehen

Also, nochmals wiederholt: Es hat am ferneren Horizont einen Vorfall gegeben.

So das mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung anreisende Licht, das hat was hergezeigt, altbewährt boshaft Zeigefreudigkeit bewiesen.

Ob da von Leuten auf Erden extra nachgefragt wurde. Oder eben nicht. Niemand muß die Kosmoszene im Lichtschein lieben. Was daran ist kommerziell?

Nichtsdestotrotz - da war unvermittelt ein Lichtschein. Ein irgendwie einsames Aufblitzen. Etwas hatte man auf einem Bild und am Schirm, eine Irritation.

Wie man es am irdischen Plätzchen nun mal anstellt und passieren kann. Einfach, weil man es neuerdings zu tun vermag, wohin zu blicken. Auf Fernstes. Bei der Problematik, sollten das Teleskope denn tatsächlich hergeben? Präsentieren? Das, was sie einem zeigten?

Nur, die Neuigkeiten bei den Teleskopen, die haben einem eine Kleinigkeit gegeben. Gewissermaßen, eine Kunde, die man dadurch erhalten hat. Eine Nachricht. Information.

Erst einmal war schlicht nichts weiter, als daß man in ein vereinzelts Lichtgefunkle reingucken durfte.

Einzig, das Problem, eine wüst weite Fläche, die dem Glotzenden daraus entstand. Richtiggehend aufs neue eine nahezu unendliche Weite, Unsäglichkeit. Dabei wollte man im Leben nicht mal zwei nehmen. Sogar ums Verrecken nicht. Nahe dran, der Lichtfunke, an der Unerträglichkeit, für manch ein Gemüt. Eins, auf der Gottessuche bei allzu viel Bosheit der Welt.

Schließlich, viel zu vieles wie HIER. Die gegenwärtigere Kosmosanlage. Die schon länger, mitunter auch unwillig, freudlos, ohne rechte Begeisterung begutachtet wird, übersehen. Heraus aus seinen Sternenobservatorien, bei einer Tagesarbeit. Wie die Routine, Asteroiden, Meteoriten, Kometen zu zählen.

Selbst Kirchenbruderschaften begeben sich an die Teleskoprohre, halten ein Auge an optische Gerätschaft. Denn, am Schluß hat man selber zu begutachten, sonst mag keiner in einer Robe Realitäten glauben. MÜSSTE man mancherlei nicht unternehmen, würde man Bestimmtes sicherlich nicht beginnen, stur auf Durchzug setzen. Nur, das All, das bedroht auch diese, jene irdischen Handelsunternehmungen. Da hat man lieber den Blick drauf, möcht man, daß das Geschäft weiter brummt.

Nun also, jenseits einer gräßlichen Kluft, eines Abgrundes war demzufolge überraschend etwas. Tiefer und tiefer, daß man mittels seiner Hochtechnologie in den Lichtschein hineinstarrte. Auf eine verwüstende Ausdehnung, bei einer Heerschau an Spiralarmgalaxien. Unbegreiflich vielzahlig. die Reihe.

Gleichzeitig dürft sich auch diese Erkenntnis fixiert haben, daß SIE es bereits hübsch weit gebracht haben. die Galaxien-Dinger. Eine einzige fortlaufende Metastasenausbildung. Auch so weit weg und vor so, so langer Zeit schon.

Geradezu vor Ort, die Licht- und Glutnester, hier im Lokal. Jedoch auch in jener Ferne. Das Wort dito. Diese Aufhäufung an Thermonuklarem, Schwerstbewaffnetem. Wie der Krieg, einer in Reinkultur, der geführt wird. Hie, wie dort.

Dort, die Szene. Aber auch da ist das, was das Menschenwesen mag. Ich meine, die Reduktion, die Verkürzung. Das EINE, das - ö! - Allumfassende. ALLES umarmend. Die eine exklusive Gottes-Singularität. Nur, man hat zusammenzubringen ...

Das Wort Singularität, es ist ebenso eins, auszudehnen. Grenzen des Singularen müssen eben neu gezogen werden.

Die Sphäre, knapp von hier aus bis zum Urknall-Örtchen, knapp seit Jahrzehnten eine für die Religionsfron. Der Wissenschaftskreationist, der als Gottessucher der Kosmosanlge wenigstens vier- achtzehn Milliarden Jährchen zugesteht. Obwohl im Irdischen einem Kreationisten schon mal zehntausend Jahresrunden hinreichen, für ALLES.

Dieses Kosmosrund, vier- bis achtzehn Milliarden Jahre, das man, samt dem Urbölllerchen an einer genau verorteten Stelle in jahrelanger Arbeit zu einem Rundumbild verarbeiten, zusammensetzen konnte. Sich erpuzzelt hat.

Dieses eine billiger einsehbare Kosmosgegenwartsmomentchen, für das man die Ansage eines Anfangs, Zwischenstücks und einer Endspielszene festhalten wollte. Für das Gusto der immer mehr werdenden allumfassenden singularen Götter.  Währenddessen die Galaktischen mit ihren Leuchterscheinungen einem nahezu unverwüstlich erscheinen. Angeberisch, daß SIE mit sich prahlen. Bei der Frage: Kann mir das Gegenüberliegende, in dem ich mich aufhalte, befinde, rumtreibe, noch mal irgendwie was? Wo ist das eine Lindenblatt bei mir? Daß Hagen, der olle Meuchler, bei mir die Stelle nicht treffen könnte, mit seinem doofen Speerwurf?

 

--------

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post