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Blog von TeddeMehr

Wäre man vor Ort - wüßte man es, was da für Druck ist

31. Mai 2023 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #rundgehen

Stimmt, meine Fluchtgedanken sind im Moment wirklich massiv. Hab den Kopf ja schon am Richtblock aufliegen. Über mir glänzt das Fallbeil der Guillotine metallisch in der Sonne.

Und - was kommt mir in den Sinn? Was fällt mir HIER ein?

Nichts wirklich Mörderisches, nicht? Sondern etwas, wie eine ganz alte Wissenschaftsroman-Szene: als Teenager schon in SF-Buchwerken gelesen.

So Lebewesen auf einem Planeten haben in Betracht zu ziehen, daß auf der Heimatwelt ihr letztes Stündlein geschlagen hat. Weswegen sie geistig alle Möglichkeiten durchspielen, wie es für sie irgendwie doch noch weitergehen könnte. Und, wenn sich eine Geschichte fortsetzt: für wie viele? Manche Auslese muß betrieben werden.

Gähn! Vernehme an der Stelle nichts als müde Seufzer. Den Ausruf: langweilig!

Selbst wenn ich als Einwand dahertexte: als Erdenbewohner entdeckt nicht jeder mal wo fremde Planeten. Außer als Leseware. Oder, vorm Fernsehgerät. Unter Cineasten geraten. 

Im Grundsatz: Wer am Erdenstandort wäre mal in der Lage, in einem sogenannten Generationenraumschiff Platz nehmen zu dürfen? Ganz von der einen Fragestellung abgesehen: Wessen Erbgut würde überhaupt für wertvoll genug befunden? Wer oder was bestimmt derartiges?

Nicht klar?

Seufz! Da ist sie zurück, die eine Müdigkeit.

Dergleichen Diskussionen, die wurden schließlich längst schon bis zum Abwinken geführt. Ähnlich dem kürzlich Besprochenen, wer als Patient in einem Krankenhaus auf der Intensivstation weiterleben darf, wer nicht. Wer ist der Herr, Ansager, Bestimmer, bei der Triage?

Nichtsdestotrotz, mir, in meiner stressigen schiefen Lebenslage, geht derart was durch den Kopf. Restlos erdkugelbodenflächerverhaftet. Nicht das kleinste, dümmste Mädchen, das davon feucht wird, mit dem Bein zuckt. Selbst wenn ich wiederhole, es hat zu allem Überfluß jüngst Nachrichten von fernen ode doch nicht so weit entfernten Planetenwelten gegeben. DAS könnte unter Umständen gelesen worden sein. Nur das nicht, so das einer bevorstehenden Katastrophe. Mit der sich Planetenbewohner herumschlagen müßten, wenn sie die Position haben, sich dergleichen zur Erkenntnis machen zu können. Von dem her: Was fällt Lebewesen auf außerirdischen Bodenflächen eventuell ein? Extraterrestrichem Leben. Wobei jetzt wieder auf den Stern Tau Ceti und seine Supererden zu sprechen gekommen werden kann. Bei dem, was beim Stern Tau Ceti droht.

Reicht DIR das jetzt als Fuge, Übergang?

Diese Superdupererden eins weiter, der Stern Tau Ceti. Das Sternlein in der nächsten Lichtjahrenachbarschaft. In fünfzig, sechzig Jahren, dachte Menschheit schon mal, dort hinzureisen und anzukommen. Bloß, zwanzig Jahre, das wäre für eine Reiserealität eine bessere Zeitspanne gewesen, hätte man Gedankenspiele mit Sicherheit durchziehen mögen?

Und? Was - jetzt?

Extraterrestrische Kreaturen bei jenem Supererdenplanetendoppel, die Sonne Tau Ceti ... Erwägt man eine Sekunde deren Gedankenspiele, betrachtet man für sich die Szene mit dem einen Dunkelstgeröteten. Ein Ding, um das Mensch, der sich einen hochgerüsteten Teleskopblick draufgepackt hat, nun Bescheid weiß. Das eine, das einen Betrachter mit einer Dunkelströtung überraschte.

Ohne daß man erdenweltweit die Tragweite des Wahrgenommenen besprechen wollte. Hat man sich irgendwie gespart. Wie was Nutzloses.

Na ja, bei dem unappetitlichen Zeug und etwaigem Gematsche. Mit Aus-, Abwanderung beschäftigt sich der Erdenbewohner sowieso Tag für Tag. Nur, bei der Themenlage, an die Abreise, Flucht von Lebenwesen von einem weit entfernten Planeten, haben da die wenigsten Zeilen was zu tun. Obwohl das die Tatsache ist, daß, sollte es intelligenteres Leben auf den Supererden des Sterns Tau Ceti geben, dieses mit jedem Moment stärker und stärker unter Druck gerät. Daß alles überlegenswert wäre, die gesamte Bandbreite, gäbe es beim Stern Tau Ceti Intelligenzbestien. Jegliche Sinniererei, mitsamt der Perspektive, einen realen Planetensystemwechsel vornehmen zu wollen.

Sprich, das schnöde, profane, altgewohnte Teil eines jedes Terraners, die Erdkugel, sie könnte irgendwo momentan zu einem Objekt der Begierde geworden sein. Ein Platz, zu dem verschärft hingestarrt wird. Der Blaue Planet, bei dem man angelangen könnte. Bei drei- bis fünfzehn Jahren Zeitunterschied. Das bläuliche Leuchtmittel, das es nötig hätte, bereist zu werden. Drübenher mal auszuloten, was Sache ist.

 

 

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