Was versteckt sich?
Wegen der eigenen Kurzlebigkeit mitsamt dazugehöriger Flüchtigkeit - stimmt eins: Es bleibt die Frage, was für einen von Interesse ist. Was sollte einen nach dem Tod anbetreffen?
Nur - wenn es dann Planeten und manch anderes schlicht und ergreifend nicht mehr gibt. Weil alles Gas ist, das Feststoff Scheinende sich ebenso beizeiten verflüchtigt. Mitunter selbst so eine Erdkugel, die ... Dann läßt sich manch ein Bild nicht notwendigerweise halten. Etwa das, daß sich irgendein komischer allmächtiger, -umfassender Singular-Gott in irgendeiner Weise um einen besorgt macht. Irgendwo das undefinierbar unfaßliche Interesse hätte, vorzeige, einen aus irgendwelchen Sentimentalitätssgründen, weil man im Glauben fest und treu, fromm gewesen wäre, noch einmal zum Vorschein zu bringen. Aus seiner Grabstätte herauszuholen. Als hätte ein göttliches Wesen einem dieses eher weltliche Versprechen wirklich gegeben. Das mit einer Wiederauferstehung am Jüngsten Tag. Das mit einem kruden sorglosen Leben nach seinem Erdendasein. Irgendwo in einem Paradiesgarten bei ein Stückweit erneuerter Weltlichkeit, bis in alle Ewigkeit.
Als stünde so was in Echt zu erwarten. Trotzalledem hat ein jeder derart Gaukelei inbegriffen, möcht man sich für bedeutend genug halten. Daß es etwas für die Fortsetzung geben müßte. Daß da Energie in einem schlummert, die auf eine Weise doch ein längeres Weilchen vorzuhalten hätte. Daß alles doch ein wenig mehr wäre - als Tristesse, der Tod, das eine, aus und vorbei.
Wobei - was bleibt vor Ort nun eigentlich? Blauer Planet, Sonnensystem, Spiralarm, Galaxie Milchstraße, all das - mit was kann, darf man als Zukünftiges rechnen?
Stellt einer sich das vor, die Galaxie Milchstraße hängt bei der einen Kleinen Magellanschen Wolke fest. Hat sich bei ihr aufgehängt. Ist mit der Kleinen Magellanschen Wolke mit einem unsichtbaren Gravitationsband verbunden. Richtig zusammengeschweißt.
Undurchsichtig? Spukhaft? Der Erdbewohner an den Teleskopen kann jenes Verbindungsglied doch zwischendurch sehen! Was bedeutet, nur für den, der dorthin abreist, für Genaures nachsehen käme - der darf herausfinden, daß da reingarnichts ist, Daß es für ihn jenes Zugband nur aus der Ferne zu betrachten gab. Nicht allzu vieles am Ort davon materialisiert. Nichtsdestotrotz verhilft das gute, sich in die Länge ziehende Stück der Großen Magellanschen Wolke am Schluß dazu, in ein paar Jahren - vierhundert Milliönchen Jahresrunden oder so -, über die Galaxie Milchstraße drüberzuschwappen. Gleichfalls für nichts - als die Auflösung, Absorption, Aufarbeitungs-, -bereitungsprozesse. Die Galaxie Milchstraße drinnen in der Großen Magellanschen Wolke, in der sie ein paaramal reinpaßt, in die schrecklichste Fremde geraten. Daß sich die Galaxie Milchstraße-Anhängergruppierung heute bereits mit gebeugtem Haupt voller Gram, grauenerfüllt abwendet. Die Tränen, ein wahrer Fluß. Der Gedanke an ein Erdbegräbnis, voll zu vergessen. Ein jeder könnt sich verbrennen lassen. Reich oder nicht. Weil nichts in Erwartung steht, betreffs der Ankunft von Engeln, einer Götterwelt.
Nochgerade, auch im hiesigen Spiralarm ist einiges am Rundgehen. Was so die Rundumsorglosauflösungserscheinungen anbetrifft. Schließlch bereitet sich vor Ort im nahfernen Lichtjahrerund ein vorübergehendes Ereignis vor. Aus dem die allerschlimmst vorstellbare Auslese resultiert. Bei dem vielen in der Hauptrolle,, von dem jüngst die Erdentage von der Nasa berichtet wurde,. Etwa beim Thema Rote Zwerge, zwischen denen sich Schwarze Löcher vom weitläufigen Nachwuchsmarkt erkennen lassen. Die tatsächliche Galaxien-Besatzung. Das Original.
Im hiesigen Spiralarm passiert was wie in einem mit Wasser, Rotwein, Wurzelgemüse und allem möglichen gefüllten Kochtopf. Eingekocht wird, eine Reduktion ergibt sich als Soße. Sogar ein Sieb - das Aussieben -, das kann man sich vor Auge halten.
Muß man sich vorstellen, kommt in das derzeitige Bild Bewegung, dann ... Möcht man das Modell am Rechner mit Bildschirm sich verwirklichen lassen, stellt sich die Frage - wer oder was IST es denn? Wessen Grundgravitation gewinnt die Oberhand? Stellt sich als die Hauptsächliche, die Siegreiche heraus. Als das mit dem Siegerkranz am Schopf. Während alles andere mit seiner ursprünglichen Eigengravitation umfänglich der Vergangenheit angehört. Am Ende wiederzufinden, bei einer von Wissenschaftsleuten heutzutage ermittelbaren Schwerezahl, den Sonnenschwere-Momenten bei einem größeren, besseren Schwarze Loch-Teil.
So ein Schwarzes Loch, das hier zu Beginn bei einer Vielzahl an Schwarzen Löchern erst mal dreißig, fünfzig Schweren rechnete. Das hat dann als Wahrnehmbares, Verbliebenes seine Schwere-Momente im Tausender-Bereich. Ist alles vorübergegangen, präsentiert sich das Endresultat. Nur, genausowenig schon eine Großartigkeit.
Und du? Du persönlich? Mit wem hast du es gehalten? Wohin hast du deinen Einsatz plaziert? Oder gehörst du nicht auch zu denen, die auf das falsche Pferd gesetzt haben? Womöglich, weil du beim Geldreinwerfen nur vergessen hast, was mit in die Rechnung miteinzubeziehen. Vielleicht das in Betracht zu ziehen, daß irgendwas los ist, diese heutige Erdenweltgegenwart. Während der Sternenguckerleute nichts weiter wollten, als den Kleinplaneten Pluto durch ein größeres Gerät zu ersetzen. Als 9. Planeten. Um bei zeitweilig anhaltenden Geschrei abrupt in Schweigen auszubrechen. Bei dieser einen schlichten Angelegenheit: hält sich ein Massivplaneti geheim? Warum denn? Was birgt sich ein Planetenrund?
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