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Blog von TeddeMehr

Ein fetter Fresser und gewaltiger Temposünder jagt die Milchstraße

13. Januar 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Interessant, so Radioblitze, die verbreiten sich mit einer Energie, wie sie die irdische Sonne in zehntausend Jahren verbraucht.

Regelmäßig wiederkehrend, jene Blitze, Radioblitze.

Es gibt eine erkennbare Abfolge, Regelmäßigkeit. Die trotzdem nichts mit was von einer Intelligenz in einer fernen Galaxis zu tun hat. Zumindest finden die Wissenschaftsleute das so.

Auch in so siebenhundert Lichtjahren Entfernung innerhalb der hiesigen Galaxie, daß man so "Blitze" in der Wahrnehmung hat. Die nicht mit einer sterbenden Sonne oder einem Neutronenstern zusammenhängen sollen. Weil, wäre das was Absterbendes, davon sprechen die Wissenschaftler, der Impuls irgendwann nicht öfters als oft wiederkehren würde. Weil, wenn was kein Futter mehr zur Verfügung hat, da was auch keine Kraft mehr für ein nächstesmal findet.

Also steht man noch ein klein wenig vor einem Rätsel, was diese Radioblitze wären. Wenn die Blitze doch so eine regelmäßige Wiederholung haben, müssen sie sich, in dem Sinne, von was ernähren. Das mit der rhythmischen Dauerwiederholung an den Tag legen zu können.

Vielleicht hängt es aber ganz profan mit einem Schwarzen Loch zusammen. So was, das sieht man weniger, "futtert" allerdings quasi ununterbrochen. Saugt und zieht an, und es gibt kleine von ihnen, größere. So ein Schwarzes Loch, das hat eine relative Dauer. Kann es "Futter" kriegen. Bis so eine Galaxie mal verlöscht, kann auch so ein Schwarzes Loch existieren.

Schon ein Riesenrätsel, die Galaxien. Wenn wo am Sternenhimmel Licht ist, sind es entwder Sterne. Oder: der Lichtschein eines "Sterns", der stammt von einer näheren oder ferneren Galaxie.

Die Milchstraße derweil, eine "Galaxie", die ist so ein Teil eines kleineren Galaxien-Haufens. Hat demnach die und die Galaxien so ziemlich unmittelbar bei sich in der Umgebungslandschaft. Etwa so die Große Magellan'sche Wolke. Und dann diese Sternenansammlungen, die der Großen Magellan'schen Wolke vorauseilen, die man sich immer zur Großen Magellan'schen Wolke dazugehörig denkt. Deshalb daß man sie ja als die Kleineren Magellan'schen Wolken bezeichnet. Zwei, "A" und "B" benannt, die sich reichlich knapp bei der einen Großen Magellan'schen Wolke aufhalten. Beide Galaxien angesichts der monströsen Großen Magellan'schen Wolke schlappe "Mini"-Galaxien.

Auf einen dieser zwei "Vorbauten" der Großen Magellan'schen Wolke wird die Milchstraße in so zwei Millarden Jahren als erstes treffen. Mit dem da zusammenstoßen. Und dann: wieder ungefähr dieselbe Distanz an Lebensjahren später, daß die Große Magellan'sche Wolke höchstselbst bei der Milchstraße aufschlagen wird. Eine Milchstraße, bei der sich das irdische Sonnensystem dann nicht mehr innerhalb aufhalten soll. Sondern in einen "Halo" geheißenen Bereich. So kleinere Sternenansammlungen, die die Milchstraße dann lediglich noch wie eingefangen, "drangeklebt" begleiten. Außerhalb des jetzt vergrößerten Milchstraßengebildes. Was dann alles auch wieder noch mal unwichtiger wird, wenn erst die Große Magellan'sche Wolke rangebrettert ist. Die mit Tausendfacher Lichtgeschwindigkeit fliegt. Die Große Magellan'sche Wolke entwickelt ein Tempoaufkommen, das fünftausendfach das der Lichtgeschwindigkeit überschreitet.

Daß es sich fragen läßt: Was wird demnächst noch in den Wissenschaftlermodellen aus der einen Großen Magellan'schen Wolke? Wenn die auf der Galaxien-Straße keinen Halt mehr findet. Wenn es sie beispielsweise bei einer Kreuzung, Weggabelung aus der Kurve trägt. Wegen der unleugbaren Geschwindigkeitsübertretung. Viel zu geschwind ist die Große Magellan'sche Wolke und überdies bald noch größer, gigantischer. Wie so ein Automobil, das nicht mit einhundert, sondern mit zweihundertundfünfzig voanfährt, und dann ist plötzlich eine Abbiegung, Gabelung viel zu rasant rangekommen. Ungebremst rast das Fahrzeug rein. Legt sich bei der Kurvenfahrt seitlich, hebt sogar noch ab, daß alles samt den Insassen noch über die Leitplanken hinwegfliegt. Wo im Gebüsch landet man jenseits der Fahrbahn. Das Vierrädrige, das wird auf Erden mal noch von so was den Büschen und dem aufgehalten. Bloß, die Große Magellan'sche Wolke, wenn die wo aus der Bahn gerät, vom Fahrtweg abkommt, abgetrieben wegdonnert. Bei der unvorstellbaren Hochgeschwindigkeitsreise. Ungebremst geht es haltlos nur noch rein in die Weltenleere, die Untiefe der regionalen dunklen Blase, die man eben als galaktischer Straßenfahrer passieren wollte.

Daß man sagen könnte: Die Große Magellan'sche Wolke, die könnte demnächst gut die Biege machen. Viel zu angefressen, fett und monströs schwer, daß sie samt allem, was sie sich zuletzt noch einverleibt hat, ins Nirgendwo abtreibt. Mitsamt einem gigantischen Schwarzen Loch, das frißt und frißt und sich befeuert. Dieses eine Loch, das hört nie auf zu fressen. Sich einzuverleiben.

Daß Galaxien von daher als was Endliches anzusehen sind. Galaxien, die vergehen. All der Brennstoff in den einzelnen Galaxien kann verlöschen. All das Licht einer Galaxie, es geht aus, das jeder zum Beispiel heute noch in jeder Nachbargalaxie und den sonstigen scheinenden Galaxien erkennt. Galaxien, die haben das, ein Alter, das sie erreichen können.

Das Licht weist schlußendlich auf "Brennware" hin, und jeder Brennstoff ist endlich. Der der einzelnen Sonnen und der der Galaxien. Bis ein neues Licht wo größer aufscheint, eins, das dauert. Weil auch neu entstandenes Licht erst mal unendlich lange braucht, sich streunend nach überallhin zu verbreiten. Das einer Galaxie von der Normalgröße einer Galaxie, eine, die aufsteigt, aus der Dunkelblase rauf- und rankommt. Einbiegt auf die große Galaxienstraße. Um ebenfalls auf ihr voranzufahren. Beim Rest. Samt dem einen großen Schwarzen Loch, das in ihrer Mitte Materie futtert, Zunder zu geben.

Wo es ist, das Licht, sind entweder Sterne. Oder Galaxien. Oder dergleichen ist in der Entstehung begriffen. Bloß, daß manch ein streuender, verräterischer Lichtblitz auch erst mal ein geraumes Weilchen auf der Reise ist, weithin sichtbar zu werden. Jedes Aufblitzen hat in den unendlichen Weiten vor allem eins nötig gebraucht: Zeit, eine Wegstrecke von da nach dort zu durchmessen.

Acht Sekunden braucht so ein Lichtstrahl von der Sonne zur Erde.

 

 

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