Wo man eine Spende versteht, wo nicht
Wieder mal war die letzte Zeit was von Spendenaufkommen die Rede.
Leute, die was gespendet bekommen, bekamen und so das. Dieses Thema.
Erst mal, "Wiki" hat so bei der Zahl "8,1" Schnitt gemacht. Vorzeitig die eine Geschichte beendet, daß man spenden sollte. Soeben, Gegenwart Januar des Jahres '19 nach dem Millenium, bedankt man sich, bei den Spendern.
Bei über acht Millionen wurde die Leiste abgeschaltet. Ziel: erreicht. Das in den Raum Gestellte, die Summe, man hat sie gekriegt.
Acht Milliönchen.
Wobei, für mich persönlich bleibt die eine Frage, was ich vorher so nicht lesen konnte, daß ich dachte, bei sieben würde Schluß sein. Zwischen so einer Ziffer "7" und einer "8", doch ein kleiner Unterschied. "Sieben" beziehungsweise "acht".
Irgendwie machen mir meine Lesefähigkeiten von daher Sorgen.
"7" oder "8", andererseits auch piepeegal - gegen das bei "Wiki" hab ich nicht das geringste. Daß DIE das abkriegen konnten, was ihren Vorstellungen entsprach, eins A.
Während wieder von ganz anderen Spenden nun die Rede war. Darauf wurde nachrichtenmeldetechnisch zurückgekommen. Auf den gewissen einen Umstand, daß wohin auch Geldwertes gespendet wurde und wird. Unausstehlicherweise.
Das hat man einem zurück ins Bewußtsein gebracht: wem man da noch was spenden kann. Zu was man da fähig ist, welchen Aufwand man betreiben kann. Für Volk was rüberzuspenden ... Schwer erträglich, was das Volk ist. Aber für SIE: für sie ist eine Spende zu zerstückeln. Handlich kleinzumachen. Für die Unscheinbarkeit. Mit der sorgevollen Ansage im Repertoire, daß ja was davon, was zur Geldausstattung rechnet, auch wirklich an seinem Bestimmungsort ankommen sollte.
Ja, das war zwischenzeitlich eine besondere Ansage, der Hinweis, den man Überweisern gab, daß ein Geldbetrag den Adressaten auch sicher erreichen sollte.
Darum bereitete man sich Sorgen. Besprach sich mit wem unter der Voraussetzung dieser herausragenden Bekümmerung.
Alles für eine astreine Unausstehlichkeit an Politik. Die dir was aus dem hinterletzten Gestern mit historisch belegten widerlichsten Tagen wiederkehren lassen möchte.
Das hätte man in Begehr. So was als Neuigkeit bei einem unterzubringen. Mit dem Wortvorsatz "neu" vorne dran.
Bloß, weil man so eine Unmittelbarsicht zufällig länger nicht mehr hatte, so auf DAS und daß von so was so was kommt, wie es früher mal kam. Deshalb heißen sie sich was des "Neuen". Sprechen von einem "neuen Geist", daß "Neues" Einzug hält. Lassen da was anklingen, daß da was vor Adenauer, Erhard irgendwie was Brauchbareres verortbar wäre. Ohne deswegen die Entnazifizierungsprogramme der Alliierten in Betracht zu ziehen.
Nein, den "Swing" durfte man während jenen Tagen, dreißiger, vierziger Jahre, nicht am "Volksempfänger" lauschen. Nicht das bißchen die "Negermusik", was "Jazz". Derartiges war ziemlich verboten. Konnte mitunter, wurde man etwas zu laut bei seinen Klängen, vergaß bei dem Problem mit dem Lautstärkedrehknopf die hellhörige Umgebung, sogar Lebensgefahr bedeuten. Beste Konzentrationslagersicht. Daß man verraten werden konnte, hingehängt vom Nachbarn. Der einem Uniformierten was flüstert, dem Blockwart.
Wirklich, ich würd mir da lieber "Swing", "Jazz", all das anhören, stundenlang, als auch nur eine Sekunde mir "Triumph des Willens" anzusehen. Dafür nehme ich auch gerne die breite Palette des "Rock 'n' Roll" dazu. Solange der wild und biestig ist, keine Schmonzette.
Wenn man wo tanzen kann, dann bei den "Beatles", den "Rolling Stones".
Erst so ab Mitte der Siebziger, ab da wird was Landschaft dort einem privat bedenklicher. Richtig boshaft eingedreht gefährlich. Für einen daheim
Um das Jahr '75 herum fängt es an, daß man wirklich wo genauer hinsehen muß, wo man zuvor jede Menge freiweg nehmen konnte. Bei sexueller Befreiung, allem an Freigeist und dem.
Was man da Ware kriegen kann, ab dem Jahr '75 ungefähr, viel zuviel ein veränderter Horzizont. Durchaus hat man da auf sich aufzupassen. So ab Mitte der Siebziger, da will dir langsam manches größer Umstände machen. Aus einem Engländerhaus schaffte es sich daher. Die Briten, die brachten Mitte der Siebziger weltweit da was unter, das sich seitdem wie Mehltau auf alles mögliche legt. Bis tief rein in die Jetztzeit zieht sich DAS.
All das von wegen dem, was da ab '75 unterwegs war, Aufkam. Der eine konservative Wunsch, der sich in Wirklichkeit verwandelte, was Jugendkultur abzuwürgen. Dafür installierte man IHN, den "punk". Diesen "Trotzer". Den, der sie haßte, all die Gitarren-"Heroen", diese Langhaarigen und so die langen Lieder. DAS vor '75.
Mann-o-Mann, und waren DAS nicht SIE? Geradewegs SIE? SIE, die DAS haßten.
Das geschah denn: mit dem "punk". Er schränkte ein, vereinfachte, und er war erste eines Doppels, der "punk". Was, wie von langer Hand vorbereitet: der "punk". Der "punk", dem der "skinhead" fast unmittelbar auf dem Fuß folgte. Bis es auch zu einem Parallelflug geriet.
Da war da damals, Mitte der Siebziger, schier was Besonderes aus englischem Haus angedacht. Den Engländern, denen man zu der Zeit musikszenemäßig richtiggehend aus der Hand fraß. So wahnsinnig war sie, die englische Musikerszene. Hatte eine Wucht, eine Kraft. Bis sie kam, die "Sabotage". Mit dem "punk" kam die daher. Mit dem "punk" und seinen musikalischen Vereinfachungen, Schnellproduktionen. Bei den alten Gruppen veröffentlichten sie locker mal die Vor-Produktionen. Die Demobänder. Fürs Gestriegelte sorgte man bei ihnen überdies, für einen Haarschnitt. Schließlich war er: der "punk".
Wie was so Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts, so könnt man das beinahe betrachten, was hinter dem "punk" und dem "skinhead" steckte. So das, so was aus der "Weimarer Republik". Die "Weimarer Republik", als sich klar umrissen zwei Gruppierungen feindselig gegenüberstanden. So die rechten und die linken. Beiderseits das Rechtsraus und das Linksraus. Die einen, die führten da die "Weimarer Republik"-Tage ihre Straßenkämpfe mit einem "faschistischen" Anliegen. Die anderen: mit einem "kommunistischen". Bei einer hinterfotzigen Namenswahl der Rechtsrausdreher, die was Gaukeliges mit "Sozialismus" mit in den Partei-Namen nahmen, so dem großen Auftrieb mit dem "Nationalen" den "sozialen" Anklang mit dazu.
So ab Mitte der Siebziger, da ging so die große hämische Rechnung nicht recht auf. Machte das alles mit so diesen strikten Rändern lediglich Ärger. Blieb alles bei so einer Nebenhergeschichte. Beim vom Gerede her "Linken": dem "punk". Und dem bestimmten Rechtsraus: dem "skinhead". Wobei "punk" und "skinhead" jeweils ihre eigene strukturierte Mode hatten. Der "punk", so eine Igelfrisur. Ein wenig Lederklamotten. Was, das schon mal bei James Dean ähnlich zu blicken war. Der "skinhead", dem zog man am Reißbrett Springerstiefel an, die Verschnürung der Stiefel, die hatte einem was zu sagen oder auch nicht. Dann: engere Röhren-"Dschiens", meistens hochgekrempelt. Schlußendlich DAS: die Glatze. Geschmirgelte Glatzkopfglatttrasur.
Die beiden. der "punk" und der "skinhead", die waren demnach von einem glasklaren Mode-Design begleitet waren. Bei einigen wohlvorbereiteten, absichtsvollen Ansagen.
Britischer Spott, britische Häme. Motto: "Alles geht. Auch DAS?"
Damals konnte das allerdings nicht übermäßig ernster werden. Höchstens für einen einzelnen, wenn der zu viele seiner Irrwege beschritt. Währenddessen da was im Heute: da könnt so ein Boden fruchtbarer zu sehen sein. Blickt man etwa europäisch-deutschreginal so eine Partei. Eine, erst kürzlich, wenige Jahre her, an den Start gegangene Partei im Grunde.
Im Heute ist was davon schon ernster zu nehmen. Das Links- und das Rechtsraus. Sieht man etwa deutsch-regional so die eine Rechtsraus-Partei. Nichtsdestotrotz, bei den komischsten Augenaufschlägen und Mienenspielen, trotzdem, als hätte man in Echt auf so etwas wie dieses Parteiwesen gewartet. Auf diesen Neustart von was. Das man zwischendurch weiterhin ein wenig im trüberen Gewässer halten möchte.
He, der "skinhead", der war eine große Plage in der ehemaligen "DDR". In den späten siebziger Jahren, in den Achtzigern. Gerade in der "DDR" hatte der "skinhead" Fahrt. In der "DDR" mit einem strikt von oben herab verordneten "Kommunismus" bei jeder Menge kleinbürgerlicher, spießiger Gartenlauben-Romantik, samt so einem nach Gestern gewandten Horizont mit all diesem vorurteilsbehafteten Gerede. Das Rechtsraus des "skinheads", dieses fiel auf einen besonders fruchtbaren Boden in der "DDR". Daß man sich aus dortiger Region fast über nichts zu verwundern braucht. Auch nicht über das, daß dort DIE eine Partei, eine, deren Schmuckwort "Alternative" ist, so großgängerisch auf der Reise sein kann. Als was, das gewöhnlich kaum an die fünf Prozent heranreichen dürfte. Die eine, eine Partei, in ihrer Vorvorgestrigkeit für nichts eine Besonderheit, außer für alles unter den fünf Prozent. Und trotzdem ist da irgendwer willens, dorthinein Geldsummen daherspenden zu wollen. Mit den Beträgen und ihrer Stückelung und all das sich auch noch in einem größeren Maßstab selber Umstände bereiten zu wollen. Bei so was.
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