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Blog von TeddeMehr

Mindestens zurück in die Fünfziger war das Begehr

16. Februar 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

He, am Wochenende bist du wild. Läßt es krachen. Das Thema: "The weekend warrior".

Am besten aber mit einem Aussehen, mindestens wie was der fünfziger Jahre. Und die Mitte der Siebziger-Jahre-"punk"-Szenerie, die hat an der Stelle ausgeholfen. Bis in die Gegenwart rein hilft DAS aus. Seit Mitte der Siebziger ist man von daher regelrecht eingetütet.

Da konnte man sich mit dem des "punks" die Siebziger die Fünfziger zurückholen, bei einer "Igel"-Frisur. Die ab und zu, kümmerte sich niemand um das Äußere des "punks", einfach bloß eine Kurzhaarfrisur war. Mit einem Stiftenkopf war ebensogut zum "skinhead" rüberzugehen. Selbst der beste "Irokese" hing mal runter, blieb die Spraydose unbenutzt.

Mitte der Siebziger war beim "punk" noch viel mehr angedacht. Gerade das gesamte Programm mit dem Links- beziehungsweise Rechtsraus.

So eine Szene betrachtete sich wohl ein "punk"-Vordenker. Wie sie jedermann besser sichtbar wird, schaut er in der Geschichte zurück. Entsinnt einer sich auf die und die Geschichtsunterrichtsstunde, als man die Tage der "Weimarer Republik" behandelte. Das nimmt man sich mit Triefauge beim Nachdenken, was man mit einem "punk" anstellen wolle, als Motto. Das, was da die "Weimarer Republik"-Epoche hindurch ein beständiges Ereignis war.

Das stand wohl dahinter. Zunächst mal bloß: so zurück in die fünfziger Jahre. Die wiederzusehen. Vielleicht noch so ganz ohne irgendwas des aufmüpfigen "Rock 'n' Roll". Bei der zynischen Beilaufidee, vielleicht noch weiter in der Zeit zurückkommen zu können.

Am Jahr '19-Gegenwartshorizont, dem nach dem Millenium, sind schon mal die dreißiger Jahre eine Qualität. Der Dreißiger-Jahre-Jahrzehnt.

Die gesamten Dreißiger durch, so ein Jahrzehnt. Im Grunde viele in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien nicht ohne größere Sympathiewerte für Geschehnisse in Europa. Mit großen Augen blickte mancher Brite auf das europäische Festland. Oder der Nordamerikaner über den "großen Teich". Insbesondere so das, als der "Faschismus", der italienische und der reichsdeutsche, in seiner vollen Blüte stand, das hatte es einigen im Laufe der Dreißiger-Jahre-Welt angetan. Samt allem Drum und Dran an rassistischer und sonstwie Intoleranz, eigentlich gegen alles und jeden, der anders dachte, als man selber.

Da hätte man als Nordamerikaner oder Brite auch das eine oder andere Europäische gerne gehabt. Die Dreißiger. Eigene Ideen bei so was dazu entwickeln können. Oder sofort restlos das aus Europa übernehmen. In Nordamerika noch dazu. Ziemlich feierte da was nordamerikanisch das Dreißiger-Jahre-Zeitgeschehen in Italien und Deutschland ab. Das bei den Mussolini-Faschisten und den deutschsprachigen "Nationalsozialisten". Einige fanden damals den einen Italiener und den einen bestimmten Deutsches-Reich-Beherrscher alles andere als ekelhaft. Nicht in den USA. Ebensowenig in Großbritannien. Sondern hätte liebend gerne was davon für sich auf den einheimischen Staatsgebieten gesehen, mit Kußhand manches des italienischen, deutschen Wesens der damaligen Ära die Dreißiger durch für sich selber in Gebrauch genommen.

Besonders das mit der "Weimarer Republik" hatte bei welchen "punk"-Vordenkern einen Stein im Brett. Mit dem entdeckte man sich dann Mitte der Siebziger am gepriesenen britischen Musikalienhimmel. Als das aus Großbritannien über die Welt hereinbrach, was einem jedem "punk" geheißen wurde.

Bloß, daß Mitte der Siebziger darüberhinaus nicht viel des in Wahrheit Beabsichtigten gewahrt werden wollte. Wo man eventuell hingelangen hätte wollen, bei "punk" und "skinhead", das trug die Siebziger-Jahre-Tage nicht allzu weit. Größer wollte niemand bei jenen Geschehnissen anlanden, denen die demokratische Ordnung der "Weimarer Republik" zum Opfer fiel. Scheinbar war bei "Disko" und durch das, was zuvor noch war, für zuviel Ablenkung noch gesorgt.

Obwohl die Schlägertrupps der "SA" und der Kommunisten das waren, das man sich beim "punk"-Aufkommen zuoberst überlegt hatte. Bei der Figur des "punks", der tatsächlich eine hintergründe Begleitung hatte: den "skinhead". Den, von dem nicht jeder sofort was mitkriegte, Mitte der Siebziger. Als das mit dem "punk" mit großem Trara in die Welt kam.

Bis er doch beim "punk" auftauchte, der "skinhead". Schließlich war das beim "punk" vorausgedacht, daß der "punk" und der "skinhead" mit sich am Dauerschlägern wären. Nicht lange sollte der "punk" auf was warten, durch die Gegend zögern, blickte er wo einen oder mehrere "skinheads". Sondern sofort zum "skinhead" dazutreten, mit ihm größeren, kleinere Händel anfangen. Wie da was umgekehrt ebenso nicht allzu lange auf sich warten lassen sollte. Fast zwei "Todfeinde", der "punk" und der "skinhead". Und das mit dem "Todfeind", das sollte man auch ernster nehmen. Sah man die Unterschiede "links-", "rechtsraus" als was Grundsätzliches an, was einer Abgründigkeit. Als läge so eine irre gewaltige Distanz zwischen diesen beiden schein-verhärteten Fronten. Und nicht so das, daß man sich locker mit seinen Bierchen zuprosten konnte, während der eine mal kurz zu einem nach nebenan rüberkam.

"punk" zu sein, wie der andere zufällig "skinhead" und so. War denn öfters schlimmer was dazwischen? Irgendwie rasierte sich da jeder schließlich die Schläfen, präsentierte viel haarbewuchsfreie Stellen. Zuhauen, das konnten am Ende der "punk" und der "skinhead". Ansatz- und grundlos.

Natürlich, vordergründig blieb es bei der Tatsache, daß man sich als "punk" und "skinhead" spinnefeind war. Nur, ab und zu, da war man sich angenähert, wie wer die Gartenlaube nebendran, steuerte lächelnd zu sich hinüber oder kletterte einfach über den Gartenzaun. Ohne daß was wo zu einem Problemfall untereinander wurde.

 

 

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