Das Spannende darin, hatte was Licht noch keine Äonen der Reise
Allzeit ständig bereit zu jedem Verrat, das Licht.
Das Licht, ein Ding, das zu jeder Sekunde willig ist, nach überall hinzustreuen und zu streunen. Immer lustig, wo das zu einer Möglichkeit werden kann, etwas das eigene Licht nicht zu verbergen.
Jedem, der ihn zu erkennen vermag, den Lichtschein, dem präsentiert er zeigefreudig vielfältig das eine oder andere.
Etwa das und das bei "Tau Ceti".
"Tau Ceti", ein Stern, innerhalb dem einem was in diesem Radius auf der Sternenkarte unheimlich werden könnte. In so elf, zwölf, dreizehn Lichtjahrefahrt beginnt das. Das mit den ersten, nächsten erdensonnegleichen Sternen stellt sich da in diesem Radius ein.
Drei Sterne sollen das erst mal sein. Mit denen es anfängt.
Ein gewisses Problem, das sich daraus entwickelt. Aus der einen Thematik, das sind keine Sonnenwracks. Nichts Implodiertes und so das. Sondern drei intakte Sterne. In elf, zwölf, dreizehn Lichtjahren Entfernung eröffnet sich einem dieses Spiel. Bei elf, zwölf, dreizehn Jahren der Reise des grellen Sonnenlichts eines "Sterns".
Gewissermaßen ist das "frisches", "neues" Licht. Lange nichts am Dauerscheinen, das unendliche Äonen an Zeit brauchte, eine Strecke zu bewältigen, um wo von jemanden mit einem Sehsinn als "Dauerlicht" wahrgenommen zu werden.
Besonders "Tau Ceti" ist derzeit beim Menschen groß. Unter Wissenschaftsleuten. Das mit dem Sternenlicht eines der Erdensonne vergleichbaren Funkelsterns namens "Tau Ceti". Ein fahrendes Sternenlicht, das sich verräterisch abbildet. Im Licht verbirgt sich im Grunde das Wenigste. Alles bei "Tau Ceti" hat besten Sonnenschein, von dem es bestrahlt wird. Um das anders zu umschreiben: Alles ist ungefähr dasselbe wie beim "blauen Planeten", den die irdische Sonnenscheibe anscheint.
Zwischendurch ist nichts, das so auf so "zwei Supererden" bei "Tau Ceti", die man seit längerem als Wissenschaftsvolk schon wieder seit längerem in Sicht hat, allzu lange her ist. Elf, zwölf, dreizehn Jahre, im universellen Maßstab ist das schlußendlich geradezu rein gar nichts. In dem Sinne präsentiert sich was im Licht des Sterns "Tau Ceti" als was eines ungeheuerlichen Seltenheitsmoments im Universum: es herrscht eine verhältnismäßige Gleichzeitigkeit. Regelrecht Gleichflug. Was man von "Tau Ceti" in der Betrachtung hat, das mit den Lichtstrahlen anreist, das von daher aufscheint, das hat lediglich elf, zwölf, dreizehn Jahre Vergangenheitsaufkommen. Universumsweit was mit dem besten Seltenheitsfaktor. Die Tatsache, daß das Licht nicht halbe Ewigkeiten brauchte, angesichts einer höchstmöglichen Geschwindigkeit, irgendwohin hinzufahren, dort aufzuschlagen und sich spöttisch vorzuzeigen. Sich schreiend zu erkennen zu geben. Elf, zwölf, dreizehn Jahre, viel Unterschied ist das im Licht nicht. Bei der Fragestellung: Was wohl so vor elf, zwölf, dreizehn Jahren auf Erden los war? Das betrachtet man ebenfalls bei "Tau Ceti".
Fünfzig Jahre Lichtvergangenheit, auch noch von einem unmittelbarerem menschlichen Interesse. Mit einem besseren Spannungsbogen verbunden. Nicht unbedingt was, gleichmütig herumzugähnen.
Schlußendlich hat man nichts zur Hand, das auch nur irgendwie ans Lichttempo rankäme. Nichts dergleichen als was Betrachtenswertes auf einer Geschwindigkeitsanzeige. Nichts hat man dahingehend zur Verfügung, das auch nur an das heranreicht, das man in Worten als ein Tempoaufkommen von "einem Drittel der Lichtgeschwindigkeit" umschreiben könnte. Nicht mal nahezu kommt man in diese Richtung, daß der Stern "Tau Ceti" einem lebenden Menschen der Jetztzeit auch nur irgendwie näherkommen könnte. Bei der Spanne eines Menschenlebens, daß es da für einen Menschen ab fünfzig, sechzig, siebzig Jahren bedenklich grenzwertig zu werden anfängt.
Bei einem Drittel der Lichtgeschwindigkeit könnte ein Mensch jedoch erträglich reisen, fahren. Damit einen Ort noch in vierzig Jahren erreichen, der so fern ist wie "Tau Ceti" mit seinen "Supererden".
Möchte man was mit seinen derzeitigen Raketendenkmöglichkeiten nach "Tau Ceti" hinfahren, müßte man wahrlich mehrere Menschengenerationen einkalkulieren, bis man die wüste Entfernung endlich doch bewältigt hätte.
Während man bei den Lichtblitzen höchstens zwölf, dreizehn Jahre zu warten hätte, bis man die Nachricht erhalten hätte, man wäre in seiner "Kiste", "Schachtel" doch noch bei "Tau Ceti" eingetroffen. Bei den weiterhin wahrheitsgemäßigen zur Verfügung stehenden Mitteln mit so den metallischen Raketen und all dem, das man als Menschheit soeben knapp noch im Weltraum rumfliegen lassen kann, ohne daß es zu einem Absturz kommt.
Wirklich: Gegenwartsmomente, die sind das seltenste Gut im Universum. Aber wenn was gegenwärtiger werden kann, dann könnte Spannung entstehen. Wenn da was bei "Tau Ceti" zum Vorschein käme. Man bräuchte sich beispielsweise auf Erden nur ein Momentchen den Menschen begucken. Was es da bei ihm an zahlreichen Spannungsmomenten gibt, die jedem woanders auch sofort mitteilen könnten. Bei all dem der miesesten sozialen Systeme, all dem gesamten, das einem ständig von oben herab daherkommen möchte. A la Faschistendiktatur, all das: per Dekret in einem "Präsidialsystem". Ob links- oder rechtsraus.
Schon beim Menschen, da ist aller mögliche Spannungsgipfel im Bereich des Möglichen. Und wenn dieser Mensch dann nach irgendwo hinguckt, wo sich ihm beim Hingucken das eine oder andere vorzeigt ...
Zwei "Supererden" hat da ein Wissenschaftsauge bei "Tau Ceti" am Ticker, verschiedene Planeten. Mit denen man es ebenfalls zu vielerlei Aufhellung bringen kann. Schließlich beleuchtet eine strahlende Sonnen sie beständig, die "Supererden" und Planeten. Angesichts von einer Neuigkeit, die einem von "Tau Ceti" mit dem Licht mitgeteilt wird: all das, das ist in Wahrheit nicht länger als zwölf, dreizehn Jahre her.
Währenddessen man was einen "Asteroiden/Meteoriten" kürzlich erst im Sonnensystem rumfliegen hatte. Einen, an dem jemand mit Interesse für so was, auch noch Zeichen, Symbole dran erkennen hätte können. Kleinigkeiten, wie was einer lesbaren Schrift, als hätte da ein Dingens einen Namen, eingebacken sichtbar in der kristallinen, schon seit längerem ausgehärteten Oberfläche.
Überlegt man sich bloß eine Sekunde die vielerlei Herrschaftszeichen und all das an Flugzeugen Erkennbare, die am Erdglobus überall rumfliegen.
Denkt man unter diesen Umständen nicht lieber an was anderes? An das, das weiter weg ist? Was man derweil zwischendurch auch noch blickt. Man sieht derweil doch was eines beruhigenden Lichts, ein Glitzern, Funkeln, das achtzehn Milliarden Jahre alt ist. All das, vor dem man von daher so im Unmittelbaren seiner Lebensgegenwart seine Ruhe hat. Eigentlich. Wäre da nicht der "Urknall" verortet. So vor achtzehn Milliarden Jahren, dort, das eine Pünktchen. Bei dem man was den "Horizont" sichtbar kriegen möchte.
Vor unvorstellbaren achtzehn Milliarden versandte das Leuchten von Galaxien Licht, das achtzehn Milliarden Jahre alt ist.
Wüsteste Vergangenheitstage. Nicht mehr wahr. Man schaut dort, kann sich das Gähnen dabei kaum verkneifen, nahe von dem einen, dem "singularen", Punkt manch eine Galaxie. Reihenweise Galaxien, noch jung, jugendlich. Zumindest auf manchem veröffentlichten Fotowerk. Daß man Galaxien vor achtzehn Milliarden Jahren bemerkt, eine jede eine schlanke Gestalt. Allesamt kein "Nebel", keine "Wolke", sondern so wie so die hiesige "Milchstraße". Die "Milchstraße" bei einer klar strukturierten Spiralenform. Dieses Beste jugendlichen Galaxien-Wuchses. Alle Galaxien am fotografischen Werk in etwa zufällig dem Aussehen der "Milchstraßen"-Gegenwart entsprechend. Höchstens in der Spiralendrehrichtung verschieden. So viele, wie die "Milchstraße" derzeit noch aussieht. Noch. Schließlich ändert sich das dann, in so zwei Milliarden Jahren fängt das mit der Veränderung der "Milchstraße" an.
Oder hat man so was junge Schönheiten schon bei einem möglichen Alter von vierundzwanzig Milliarden Jahren gesehen? Dreißig Milliarden? Nichts irgendwo mal mittendrinnen mit dabei, zufällig fetter, nebelhafter, wolkiger?
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