Die Reise, die Fahrt
Ständig reisen so die Galaxien auf ihren Blasenrand-"Straßen". Eher im Verbund, als alleine.
Dort, wo sie sich allesamt mal einfanden. Praktisch überall im Rund, kann man so auf Fotos des "einsehbaren Universums" erkennen, daß es sie gibt, die "Straßen". Die Streifen selteneren Lichts sind überdeutlich klar, im Grunde.
"Straßen", so könnt man das nach hiesiger Erdenart benennen. "Straßen", auf die Galaxien von überallher innerhalb der "Blasen"-Weiten hinzugelangen scheinen. Erreicht sie erst der große Gravitations-"Ruf", die Galaxien. Vielleicht, wenn eine "Galaxie", eine Ansammlung von Sternen, groß genug dafür ist. Daß sie sich immer geschwinder in irgendeine Richtung in Bewegung setzt, so bläschenartig wo "hinsteigt".
Jede Galaxie, die sich in der Dunkelblasenwüste ausreichend zur Galaxiengröße ausgebildet hat, nimmt durch das "Schwarze Loch" in ihrer Mitte immer besser "Fahrt" auf.
Es "zieht" die Galaxien vor allem dorthin, wo Helligkeit vorherrscht. Wo praktisch das Licht lodernd brennt. Bei denen "möchte" man dabei sein, bei denen das Licht grell "an" ist,
Richtung der "Dunkelblasen"-Ränder. Zu jenen "Fahrstreifen". Auf die Galaxien-"Autobahnen". Zu denen "steigt" man hin.
Dort, daß es sich "tummelt". Dort, daß alles "fährt". "Reist". Von einer Dunkelblase zur nächsten.
So ein Mensch, bricht er zu Touristik auf, der hat gemeinhin ein Ziel. Er möchte eventuell irgendwo ankommen. In einem Urlaubsdomizil oder so.
Ob es so einen "Bestimmungsort" für die "Galaxien" im "Verkehr" gibt, schwer zu sagen. Was die Galaxien anbetrifft, kann man wahrscheinlich eins sagen: die Reise ist das Ziel. Das Voranfahren. Solange wie möglich. Sonst will man nichts: als "Rumkurven", "Fahren". Immer schneller werden, rasender. Irgendwie das, das man in der Rennfahrersprache als den "Rausch der Geschwindigkeit" bezeichnet. Zudem: die Raserei, auch ein Gemeinschaftserlebnis. Wer immer sich zusammengefunden hat, die verschiedensten Ereignisse exklusiv als DAS überstehen konnte. Eine bestimmte Galaxie zu sein, die die vielen Attacken übersteht. Erlebt man sie schließlich ohne Unterlaß, die verschiedensten Karambolagen. Daß man doch in sich reinfährt. So das. Man nimmt sich mitunter gegenseitig gerne vor, und es scheint sich vieles darum zu drehen: wer sich behauptet. Wer das ist, der am Ende seine eine ursprüngliche Identität behält. Im lokalen Haufen, fast wie ein "Reisebusunternehmen", sich nochmals vergrößern, machtvoller werden konnte. Die "Große Magellansche Wolke" ist von daher so ein uralter Sieger. Wie sie wieder siegreich zu sein scheint, in vier Milliarden Jahren. Das unter seinesgleichen, das mit dem "Vorrecht", bei der Jagd ein Erfolgserlebnis haben.
Klar haben die Wissenschaftler es einem vermeldet: die hiesige "Milchstraße", sie ist nicht gefeit. Die Milchstraße, die konnt schwer angepackt werden. Anders wie der "Andromeda-Nebel", der von der Wucht der "Großen Magellanschen Wolke" lediglich nach der Seite "weggeschubst" wurde "abgedrängt". Nicht im mindesten war der "Andromeda-Nebel" der Zielort. Das Lohnende für die eine Giganten-"Wolke", die nun die Milchstraße in ihrem "Traktorstrahl" festhält. Die gegenseitige Anziehung ist enorm. Auch die Milchstraße, sie "packt" zu. Bloß, die Milchstraße, sie ist hier das "Opferlamm", dem "Zugriff" der Monster-"Wolke" ist sie nicht das bißchen gewachsen. Ist ja auch die Meldung, daß die Milchstraße das Objekt ist, das unterliegt. Daß die wissenschaftliche Animationsmodelle nichts anderes präsentieren, als daß die Milchstraße der Attacke erliegt. Die Milchstraße, sie ist nicht in der Lage, sich nochmal dem "Griff" entreißen zu können.
Dem dieses unbeschreiblich Gigantischen, das sich der Milchstraße längst hungrig annähert. "Filettieren" wird die "Wolke" die Milchstraße. Sie sich "abholen", "besorgen".
Einstweilen kündigt sich das Geschehen erst mal nur an. Erkennt man angesichts der unvorstellbaren Distanzen noch nicht mal ansatzweise, welcher monströse Gigant hier auf die Milchstraße loskommt. Was das für was unsäglich Großes ist, das sich in so vier Milliarden dann nahe der Milchstraße einfindet, mit sich in sie "reinfahren" zu können. Sich alles der Milchstraße restlos zu nehmen, einzuverleiben. Alles der Milchstraße, das sich grundsätzlich zu "ergeben" hat.
Unvorstellbar, was das für ein Farbschauspiel sein wird, wenn die Große Magellansche Wolke in vier Millarden erst selber herangekommen sein wird. In vier Milliarden Jahren, wenn es zum großen Verschmelzen kommt. Einem irren phänomenalen "Hinübergehen". Wonach man die Milchstraße auf keiner Galaxienkarte mehr als Soloprojekt zu suchen braucht. Nur mehr die eine "Wolke", die wird es weiterhin geben. Wo zuvor die Milchstraße noch war: SIE. So weit. Wie immer DAS dann bei der weitergeht, bei der "Wolke". Wie die zum Schluß aus der gesamten Geschichte herauskommt. Nachdem sie, bereits ausgestattet mit zwei galaxiengroßen "Halos", noch mal größer, gewaltiger wird. Nochmals aufgeschwollener mächtiger, schwerer und wieder eine Runde schneller. Wodurch sich auch die Begleiter-Galaxien beschleunigen.
Oder könnte nicht auch hier irgendwie so was wie ein Untergang bald mal im "Spaß" mitinbegriffen sein? Schließlich: viel um die "Galaxien-Straße", die ewige Reise auf ihr, kümmert sich gerade hier im Haufen nicht viel Gewichtiges was. Derweil es einen wo etwas ab- beziehungsweise hinaustragen könnte. Zwar sind da so die "Haltemächte" der anderen näheren Galaxien-Haufen. Aber trotzdem, so eine Kurve, die hat ihre eigenen Gesetze. Wenn die Geschichte ein wenig gebogener ist hier, dieser regionale "Blasenrand" ist es schon dadurch nichts damit, mit einem Nur-immer-Geradeaus. Daß man selbst noch als hiesiger lokaler Haufen, in dem man gemeinschaftlich fährt, der "Straße" verlustig gehen könnte. Daß man ihn nicht mehr wiederfindet, ihn, den "grip", den "Straßenbelag". Daß bald nichts mehr ist als die fürchterliche Weite und Düsternis der "Dunkelblase", deren Randlage einem die leuchtende "Straße" war, auf der man seit längerem bereits voranbretterte.
Daß die "Dauerfahrerei" droht, zu einem jähen Ende zu kommen.
Schlimm das, daß es alle miteinander, hier, der "lokale Galaxien-Haufen" eben, wo in der "Blasenwüste" einbremsen könnte. So irgendwo. Wo alles nach nichts anderem ausschaut, als daß es nicht weiter mehr gibt. Als das Einbremsen, den Stillstand. In Äonen, daß jegliches haltlos verlöschen kann. Alle Lichter bei einem ausgehen. Mir nichts, dir nichts. Das freßwütige "Schwarze Loch", das "hustet", "stottert", sein "Elend rauskreischt".
Bloß, irgendwo in der ferneren Umgebung, ist doch so ein heller Punkt, der irgendwie unvermittelt aufscheint Dieses ewigliche doofe Verräterlicht. Eins hat aufgeblitzt. Das davon unterrichtet, daß sich da was vor Ort befindet, das sich langsam auf den Weg begibt. Richtung der "Straßenbeleuchtung" möcht gefahren werden. Der Lichtschein teilt das des Neuen immer besser mit. Das eine hungrige Schwarze Loch, das es "spürt", daß da was immer bessere Fahrt nimmt. Leider, zu einem hingefahren kommt das nicht; so "Hunger-Gekreische", die Tonart "zorniger Agonie", die interessiert nicht so. Davon braucht man nichts. Das verheißt nichts. Wohingegen nichts so anziehend ist, wie der "Straßenlärm". Die belebtere "Straße", auf der es glitzert und funkelt.
Vielleicht vergeht so ein "Schwarzes Loch" auch gar nicht. Braucht es allerhöchstens ein wenig "Geduld". Gelingt es ihm, sich in Jahrmilliarden was Neues "anzufuttern". Aus so den wabernden alten Resten und der restlichen rumschwirrenden Staubware; schlußendlich doch: die ewigen "Quarks", quasi aus dem Nichts, daß die die Blasen-Wüste unablässig mit sich und mit ihrem Kommen und Gehen "einstauben", viel anstellen, zu "verunreinigen". Daß alles bei dem einen Schwarzen Loch doch wieder irgendwann neu die Galaxien-Größe erreichen könnte. Und eine Galaxie, die hat sie, die "Lust", die Lust, noch mal einen Gang hochzuschalten, an Tempo zuzulegen, auf fernere Fahrt und Reise sich zu begeben. All die interessanten Geschehnisse im "Straßenverkehr". Wo man sich untereinander austestet. Hier vor Ort ist die "Große Magellansche Wolke" das Exklusive, das eine mit dem Namen. Von was anderem wie der Milchstraße müßte man erst was in Erfahrung bringen können. Eine "Erinnerung" hervorschaffen. Zwei "Vorbauten" hat die "Große Magellansche Wolke" bereits.
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