Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Herangefahren, rangezerrt

4. April 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Die irdische Sonne "fährt", "kurvt" längst nahe bei "Alpha Centauri".

Vier Lichtjahre, im kosmischen Maßtab ist das nichts.

Eher, daß sich nach dem Zeitpunkt fragen läßt, wann die Sonne bei "Alpha Centauri" eingetroffen sein wird.

Ereignet es sich in den nächsten Jahrmillionen. Dann ... Dann ...

Zunächst wird der Erdstern mit allem bei ihm Teil von dem werden, was sich im System von "Alpha Centauri" abspielt. Was sich "Alpha Centauri" heißt. "Alpha Centauri", eine Weltraumörtlichkeit, mit der es scheinbar eine Bewandtnis hat.

Angesichts eines "Schwarzen Lochs", das sich scheint's bei "Alpha Centauri" auszubilden begonnen hat. Ein "Schwarzes Loch" zu seinen Anfangszeiten, aber doch schon nicht mehr so harmlos jung, kleinwüchsig.

Trotzdem eins, das sich weiterhin besser was anfuttern muß. Als etwas lediglich vom "Nachwuchs". Dieses "Junge", das, hier in der Spiralarmsternenregion der Milchstraße, seine Arbeit als "Wurmloch" erst vor kurzem begonnen hat.

Ein "Schwarzes Loch" bei "Alpha Centauri", eins in seinen Anfängen ...

Wie beschreibt man ein "Schwarzes Loch" grundsätzlich? Als gigantischen Materieansauger. Ein "Schwarzes Loch" schafft bis zum kleinsten Stäubchen jegliches an Materie zu sich hin. Es "frißt" und "frißt" und "frißt", was eben anzusaugen geht. Was da in den "Schlund" gerät, das wird sich "einverleibt".

Derartiges ist demnach bei "Alpha Centauri". Ein Etwas, das wachsen möchte. Das mittlerweile regional in dieser Milchstraßen-Spiralarmregion dermaßen machtvoll wurde, daß es ganze Sternensysteme zu sich heranzerren kann.

Nicht vier Milliarden Jahre, die der Erdstern noch hat. Sondern wohl weniger als zwei Milliarden. Was zu bedeuten haben könnte: Je mehr die hiesige Sonne abbaut, um so weniger wird sie der "Alpha Centauri"-Anziehung Widerstand entgegenbringen. Die Hinreise nach "Alpha Centauri", wo das Ziel des hiesigen Sterns ist, könnte sich von daher irgendwann beizeiten noch mal beschleunigen. Nach dem Motto: je schwächer du wirst, desto stärker wird das andere.

Von "Alpha Centauri" ist man am Ende nur mehr vier Lichtjahre fern. In einer geradezu übersichtlichen Frist, daß alles hier diesen Zielpunkt erreichen wird.

Eine hübsche Fragestellung: Was wird des weiteren aus diesem einen "Wurmloch", das sich bei "Alpha Centauri" schon ein bißchen besser an Dingen "nährt"?

Ist es nicht bereits zu groß geworden für die unendliche Weite einer "Wüste"? In so einer wüsten Weltraumleere wie in der Dunkelblasen-Ferne muß man, freigelassen, verlorengegangen, zurechtkommen können. Mitunter in der Lage sein, zu darben und zu hungern.

Oder ist das im Jetzt die große Vorbereitung auf so was? Daß es kurz was für den "Babyspeck" gibt? Sollte es denn tatsächlich passieren, daß der lokale Haufen hier eine Abfahrt macht. Abkommt von der "Straße". Daß es für all die Galaxien im Rund, die eine "Fahrgemeinschaft" bilden, zurückgeht in die unendliche Weite einer Dunkelblase? Wo man als "Wurmlöchlein" lange einsam und verlassen und ewig "hungrig" rumirren kann, bei minimalerem Tempo.

Bis so ein kleines "Wurmloch" zufällig was Besseres findet, größere Mengen an Waber-Stoff. Mehr Zeug, das sich bei einem anzusammeln beginnt, nachdem es ranzusaugen war. Daß da eine wahre Materiewolke um einen herum anschwillt. Während man in der Lage ist, noch geschwinder aus immer größeren Entfernungen was Stoff zu sich heranzusaugen. Daß es dichter und dichter um einen wird. Während die verschiedensten Stoffe immer besser miteinander zu reagieren beginnen. Endlos blitzt und donnert es im Rund.

Unter Umständen könnte das hier im Jetzt der Milchstraße dem "Anfüttern" dienen. Das "Alpha Centauri"-Geschehen. Der Vorbereitung auf lange, kargere, hungrigere Zeiten. Während denen man kaum mehr irgendwas hat. Weil es dauern kann, bis man irgendwo Glück hat, größer was für sich zu finden. in den unendlichen Weiten.

Womit eins seinen Anfang nehmen könnte, wie alles einer Galaxis mit so was seinen Anfang genommen hat.

Das der Galaxien, das könnte so weiter und weiter seine Anfänge haben. Durch irgendwo aus Galaxien freigesetzte, verlorengehende "Wurmlöcher". Zu Beginn klein und "zart", wie so ein Baum-Schößling. Ein Schößling, der wenig ahnen läßt, zu welcher Größe er sich dann auswachsen kann. Hat er einwandfreie Bedingungen. Als der unvorstellbare, monströse Mittelpunkt einer Galaxis, die sich auf Dauerfahrt befindet. Sobald sich eine Galaxis innerhalb von Äonen zu einer besseren Spiralenform ausgebildet hat, daß sie sich in schwappende Bewegung bringt. Ein "Motor", der anspringt. Regelrecht "Gänge", die hochgeschaltet werden können. Die Fahrtrichtung, die man nimmt? Sicherlich nach dort, von wo einem der "Fahrlärm" am deutlichsten erreicht. Das "lauteste" Gravitations-Dröhnen, zu dem es einen hinzieht. Dort möchte man als Galaxis dazukommen.

Klein hat man angefangen. War kleinwüchsig - und mit Sicherheit nur die Wenigsten bringen es so weit, zu einem Galaxien-Mittelpunkt. Von den vielen, die eine Galaxis zwischenzeitlich irgendwo aus- und freisetzt. Die "winzigen" Dinger, die außerhalb der "Mutter"-Galaxis mitunter verlorengehen. Weil die Situation bei ihnen haltlos wird. Wie es in zwei Milliarden Jahren hier regional mit Sicherheit der Fall sein kann, gerät das Gesamte, das sich bei "Alpha Centauri" abbildet, durch das Eindringen der einen Kleinen Magellanschen Wolke in die Milchstraße nach außerhalb. In den bestimmten "Halo"-Bereich. In dem einen schlußendlich nichts halten muß. Daß man durch die eigene Gravitationsmacht irgendwann urplötzlich "wegspringt" von dort. Um solo zu gehen.

Die "Nabelschnur", die sich wegen der eigenen Kraftentwicklung durchtrennte. Wegen dem, daß man von der "Mutter-Galaxie", die man zunächst durch so Umstände verließ, davonfliegt. Als hätte die Milchstraße wie manche Pflanze auf der Erde "Sporen", "Pollenflug". Etwas, das sie "sät". Eine "Aussaat". Eine "Aussaat" an "Wurmlöchern". "Schwarzer Loch"-Nachwuchs. Der sein Glück finden möchte.

 

 

-----

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post