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Blog von TeddeMehr

Die, die man beim Thema Literatur kaum erwähnt

11. Mai 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Die von altem und vom neuen Schund.

Jene geifernd opportunistischen Schändlichkeitsschreiber, jene am National- und Rassehorizont. Die, die ihre Entsprechung in der Welt der Haßkommentareverfasser, bei Falschmeldungen, Geschichtsklitterern und bei so den Verschwörungstheoretikern im allgemeinen haben.

So jene, die sich in ihren Zeilen gerne freieren Lauf lassen, wahre Begebenheiten am liebsten für die eigenen Zwecke mißbrauchen.

Muß zugeben, ich kenne sie nur beiläufig. Eher nebenher weiß ich was von ihnen. Lese ja auch nicht eine Silbe bei ihnen. Bewußt nicht. Trotzdem, würd ich sie wo finden wollen, als die von der "Neuen Rechten", ich wüßte, womit ich beginnen könnte. Wo mancherlei von IHNEN hauptsächlich umgeht. Erst mal für eine breitere Öffentlichkeit. Dort wird dann allerdings auch bei den "Fußnoten" auf das eine oder andere Zusätzliche noch verwiesen. Daß was für mich weitergehen könnte, könnte ich überhaupt nicht mehr genug von dem Zeug kriegen.

Mit dem ich mich derweil nicht großartig abgebe. Das sich mir von daher eher als so eine Vergangenheitsbegebenheit mitteilt. Aus so Zeiten, als Friedrich Nietzsche noch am Texteschreiben war.

Bei Friedrich Nietzsche fanden sich jene Leute denn ja ein. Friedrich Nietzsche, er hatte sie in seinem Haus. Als "bessere Gesellschaft" gesellten SIE sich zu ihm. So jene, die sich mit Friedrich Nietzsche gleichgesinnt empfanden. Die wähnten, Friedrich Nietzsche, der wäre einer der IHRIGEN. Nur zufällig einer, etwas berühmter geworden, ins Weltweite hineingeraten. Rund um den Globus diskutierte man Friedrich Nietzsches Schriftaufkommen. Rieb sich an dem von Friedrich Nietzsche. Weil dem wirklich so war, zog es SIE zu Friedrich Nietzsche hin.

Wer waren nun aber SIE, diejenigen, die Friedrich Nietzsche be-, aufsuchten? Die, die bei ihm im Salon hockten. Sich Zigarren aus den Kisten nahmen, Cognac aus dem Schwenker schlürften. Erst mal: SIE rechneten sich nicht so zu den Freigeistern. Sahen sich mit den Füßen fest am Boden. Bodenständige. Bessere Schicht, nicht so die "Sozis", die. Als Beamte, studierte Ärzte, Lehrer, "Lateiner" am Professorenhimmel, Anwälte, all das. Als solche zählten SIE sich zu denen, sich mit Friedrich Nietzsche unterhalten zu dürfen. Überdies verfaßten manche von ihnen dann und wann selber die verschiedensten kürzeren, längeren Texte. Veröffentlichten diese sogar mitunter. Wo im Selbstverlag. Oder man wurde dazugenommen, wenn einer eine Textesammlung herausbrachte. Entweder textete man unter einem Pseudonym, obwohl der und der nicht davor zurückschreckte, unter eigenem Namen "zu publizieren". Selbst zu Zeitungsartikeln, Feuilletonerwähnung konnte man es da als "Essayist" und so schaffen. Es kam alles eben immer auf den Verleger, den Verlag an, auf den, der ein "rechteres Gemüt" hatte.

Das waren die, die es zu Friedrich Nietzsche, dem Erfolg- und Ruhmreichen, hintrieb. Irgendwie so die Bessergestellten, die sich nicht jedem "anderer Schicht" abgeben wollten. Noch mal: so die beim Kaiser und in dessen Monarchie Verbeamtete, Ärzte-, Lehrerschaft, Professorenfiguren, manch was höhere Soldatenränge. Echt, das Bornierte, Blasierte. Das nebenher noch vorzeigen wollte, was es alles hatte. Das war das, das es zu Friedrich Nietzsche hinzog. Eben angesichts des weltweiten Erfolgs Friedrich Nietzsches. Oftmals auch nicht frei von Hintergedanken, daß sie bei Friedrich Nietzsche Platz nahmen. Als wäre man unter Gleichgesinnten und durchaus gleichgestellt. Beiläufig wollte man sich im Ruhm, an allem an Glanz und Gloria bei Friedrich Nietzsche sonnen. Mit der Bekanntschaft Friedrich Nietzsches vor Leuten protzen. Mitunter selber was für sich an Beziehung abkriegen. Als so Zeilen- und Texteverfasser, der neidete. Allerdings eher der unbestimmte Obristenschreiber, der in Friedrich Nietzsche den einen entdeckte. Die, die in ihren Wortschöpfungen zumeist den Vorurteilen der damaligen Zeit freien Lauf ließen. All das Bräsige, Spießige spiegelten. das herablassend Bornierte. Das eine als "rechtsnational" zu Benennende, von dem sie bei Friedrich Nietzsche öfters unmittelbar was abließen. Daß sie von dergleichen Geisteshaltung waren, das dachten sie ja, sich bei Friedrich Nietzsche nicht zurückhalten zu müssen. In dem SIE schlußendlich einen von IHNEN sahen. So betrachteten sie Friedrich Nietzsche. Die, die Friedrich Nietzsche nicht beleidigt blieben. Auch wenn er sie öfters mal grob beschimpfte, ihnen einiges glasklar auseinandersetzte. Sie, ihrer gesellschaftlichen Stellung und dem ganzen Pipapo an versammelten Rängen, Titeln wenig Beachtung schenkend, auf das Übelste beschimpfte. Sogar mit Zigarrenkisten, Schnapsflaschen, allem möglichen, bewarf Friedrich Nietzsche sie ab und zu. Gewalttätig werden konnte der Mann auch, nahmen SIE die Situation nicht ernst. Wenn er SIE hinauskomplimentierte aus seinem Wohnhaus. Die Flucht mußten sie vor einem ergreifen, der zu vielem in der Lage war ... Als er noch kräftiger und gesünder war, auch noch auf die Beine hochkommen konnte.

Die Schwester Nietzsches, die IHNEN dann flennend hinterherlief. Die Schwester Nietzsches, die ihren Bruder und sein Verhalten händeringend moderierte, verharmloste. Auch so eine Geschichte bei Friedrich Nietzsche, die Schwester. Eine für später. Denn, Friedrich Nietzsche, der verstarb. Diese Schwester, sie nahm sein Erbe, tat sich damit um. Während da diese, die bei Friedrich Nietzsche zu Gast waren, um die sich die Nietzsche-Schwester so umfänglich besorgte, weiter ihre Schundtexte mit ihren Rasseansichten und dem gesamten herablassenden aggressiv-unterirdischen vaterländischem Sprotz verfaßten. In dem dann einer nach dem ersten Weltkrieg viel herumlas. Einer, als ein Gefreiter relativ unversehrt aus dem Kriegsgeschehen zurückgekehrt. Dessen Augen, daß sich an derlei textlichen Ergüssen richtiggehend festsaugten. Seine weitere Bestimmung entdeckte er darin, lernte da Figuren irgendwann auch persönlich kennen. Dort, in diese Kreise konnte er schlußendlich reingelangen. Obwohl er bloß so ein "Gefreiter" war. Aber, er entstammte einer Eisenbahnhäuschen-Familie, der Vater, ein Beamter in Österreich. Zur Rede war er begabt, ein bißchen zu Schauspielerei. Künstler wollte er ohnehin früher mal einer sein, hatte Bildchen, Postkarten gemalt. Das eine Breitbärtchen in seinem Gesicht, eins wie bei vielen, das fand er, das stand ihm. Schwer zu überblicken, was er sonst von Charlie Chaplins "Tramp" verstand. Vielmehr anzunehmen, daß das Bärtchen bei ihm eine Maskierung war, die er trug. Mit der sich die aus dem Volk in was bei ihm hineinprojizieren sollten. Er, der mit dem "Tramp"-Aussehen. Auch wenn ihm, im Gegensatz zu Charlie Chaplins "Tramp", alle Mittel recht waren. Das mußte man jedoch auch erst bei IHM überblicken können.

Also, von daher kenn ich eigentlich DIE nur. Weil sie Nietzsche für einen von sich hielten. Und SIE, SIE waren DIE, bei denen der eine nach dem ersten Weltkrieg ziemlich schnüffelnd herumschmökerte. Bis er sich im Kerker, im Verlauf seiner Haftzeit, selber an so Zeilenabsonderung ausprobierte. Sein eines Buchwerk. In dem ER seinen "Kampf" pries, seine Vorstellungswelt mal schmal ausformulierte.

Bloß, er machte all das wahr, das andere in ihren Schriften nur so krude daherschrieben. Darauf hoffend, daß man einem nicht auf die Schliche käme. ER, der sich den "Tramp"-Breitbart behielt, er sorgte dafür, daß JENE Worte, Zeilen, Inhalte Wirklichkeit wurden. Das einmal Gelesene, das schaffte es bei IHM und den SEINEN, den "Nationalsozialisten", auf die Schreibtische seiner Beamten. Nachdem ER mit den SEINEN an die Herrschaft gelangte. Mit all dem Schändlichen an Erguß dieser im Heute ziemlich vergessenen, hintendran gelassenen Profan- und Übelweltschreiber, daß er real rüberkam. ER, ein Umsetzer von Sachverhalten. Seine Vernichtungslager, die erzählen jedermann davon, was er alles verwirklichte, als er mit den seinen die Herrschaft hatte. Das, was der Geist war, an dem er sich nach dem ersten Weltkrieg hauptsächlich nährte, säugte. Was er ehedem an Judenhaß, Feindseligkeit gegen "Sozis", "Linke" und bei der Thematik "Rasse" so an Großartigem von unterdrunter in sich hineinlas, das war späterhin die Realität seiner Politikumsetzung.

Kenne ich auch nur einen einzigen Namen von so Leuten gesichert? Aus dem Gestern? Oder habe ich gar einen für das Jetzt auf Lager, davon abgesehen, daß ich sie verorten kann, daß ich wüßte, wie die in der Gegenwart heißen? Die heutzutage? Die gegenwärtigen Tage, die die nach dem Millenium sind, während denen sich so was allerdings erneut besser rühren möchte. Großtuerisch sich mit sich umzutun versucht. Überdeutlich auf das Vergessen nach über siebzig Jahren setzend, hoffend.

Da könnt mit Sicherheit wer behaupten, dahingehend lerne ich freiwillig keine Namen. In dem Sinne fällt bei mir jede Schule aus. Schulfrei für immer. Für die aus dem Gestern, wie die im Heutigen.

Höchstens, das muß ich zugeben ... Diese in ihrer großen widerwärtigen Zudringlichkeit. Als Musikant könnte sich da mir schon der und der schon besser bekanntgemacht haben. Bei mir eingeschlichen. Ich kenne einwandfrei Musikgruppierungen namentlich. Von daher, aus der Musikalienlandschaft, daß ich um wen weiß, obwohl da DIE gewiß zum Vergessen wären. Von dem her, daß mir unzweideutig klar ist, wer mich als solches nicht sonderlich kümmert. Mit wem ich bestimmt nicht gut Freund sein möchte.

Bloß, die Schreiberlinge, DORT die Region, die sind mir eigentlich einigermaßen unbekannt. Echt wahr. Bei mir sind SIE glatt nie so aufgeschienen. Eine Mühe waren SIE mir auch nicht wert.

 

 

 

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