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Blog von TeddeMehr

Lieber die Etablierten

4. Mai 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Weiß nicht, warum ich was anderes wählen sollte, als das der handelsüblichen Parteien. Die Etablierten. Mit ihren relativ vertrauten Inhalten. Die Personen, die man einigermaßen kennt. Ihre Politik abzuschätzen vermag. Um bei Verhältnissen zu bleiben, über die man ungefähr Bescheid weiß.

Im Gegensatz zu dem Rest da, der sich nun auch schon ein Weilchen präsentiert. Voll die Fremden. Das Befremdliche. Jedoch nichtsdestotrotz in Lage, als was von DEM in den Jahr '17-Bundestag hineingeraten zu sein. Irgendwie.

Unberaten gestattete man einem Personenkreis, im Berliner Jahr '17-Bundestag Platz nehmen zu dürfen. Daß da welche tatsächlich von sich als von Leuten dort Hineingewählte sprechen können. Muß man sich mal vorstellen. An Bundestagbänken wird herumgeflözt. Fern der wahren Heimat gehaben SIE sich. Glattweg sind sie nicht unter den fünf Prozent. Von dem her heimatlos.

Unter den fünf Prozent, jede einzelne Zahl unter den fünf Prozent, die exklusiv die IHRE wäre. Die Region, in die sie großflächig hineingehören. Mit jedem gesprochenen Wort, von dem einem medial Mitteilung gemacht wird. Am allerbesten aufgehoben wären SIE überall unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Was hat man damals, als da im Jahr '17 Wahlnachbetrachtung war, gemeint? Welche hätten so DIE, diese "neuen" Rechten, "Rechtskonservativen", auch noch voller Bedacht gewählt. Lange, daß man da die Absicht, die zu wählen, im Herzen trug. Bis die Bestimmten denn dann am Wahlentscheidtag in der Wahlkabine tatsächlich bei DENEN ankreuzten. Unbegreiflicherweise. Geradezu irrwitzig.

Kaum zu fassen, daß wer irgend so Figuren, Ausgestaltungen echt auch wo wiederwählen wollen würde. Weithin nichts als die befremdlichsten Mienen. Komischsten Augenaufschläge. Sonst nichts in Sicht bei IHNEN, seit der Jahr '17-Bundestagswahl. Fast ein falscher Film, bis heute, die wo in einem irgendeinem Plenum entdecken zu müssen. Die, deren einziges Maß alles unter den fünf Prozent wäre. Regelrecht der altvertrautesten Unter-fünf-Prozent-Heimatlandschaft sind da fürchterlich undurchsichtige Männ- und ebensogut Weibliche verlustig gegangen. Und das, weil ein paar Wähler mehr in der Wahlkabine dachten, irgendwas die Unter-fünf-Prozent-Welt nicht länger im Überblick haben zu müssen. Warum auch immer.

Kaum begreiflich, was von dort irgendwie wählbar zu finden. Wo doch jedermann froh drüber sein sollte, wenn die unter der Fünf-Prozent-Hürde sind. IHR Daheim, das unter den fünf Prozent, das SIE grundsätzlich sehen. Ihre ihnen eigene Urheimat. Eine, von der sie jedermann seit dem Wahlentscheidtag im Jahr '17 reichlich was zu unterrichten haben. Mitunter kaum verhohlen preisen SIE ihre Heimatwelt an.

Schwer einsehbar, daß da wer den Wunsch haben könnte, SIE nochmals wiederzuwählen. Für SIE neuerlich eine Wahlstimme abgeben. Für so was wie SIE.

Diese "Andersdenkenden", die sich mit dem Schmuckwort "Alternative" umtun. Der Witz einer Alternative. Schon klar, unter der Voraussetzung dieser Alternative ist alles eine Alternative. Auch das eine eine Alternative: der Fehlgriff. Der Griff ins Klo. Den kann man mit Sicherheit ebensogut "alternativ" heißen. Den Irrweg. Auf dem man wo eintrifft, wo man nie hinkommen wollte. Dann hat man jedoch bestimmt auch "alternativ" einen Pfad beschritten.

Gibt es nicht bei den Pilzsuchern so einen Merksatz? Auf den man sich beim Pilzsuchen am besten entsinnen sollte. Der, weshalb jemand nur Pilze nehmen sollte, die er gesichert kennt. Weil er ansonsten zwar alles mögliche gefunden haben könnte; mitunter jede Menge Pilze. Bloß, ein einziger Giftpilz im Körbchen, der reicht. Einer, der sorgt dafür, daß man alles, das man nach einer nachmittäglichen Suche nach Hause gebracht hat, in den Abfall schmeissen kann. Auf dieses Pilzragout sollte man sich am Ende nicht einlassen. Um sich den Magen nicht böse dran zu verderben. Bauchschmerzen, unter Umständen das Allerwenigste, das einem geschehen könnte. Bei der Möglichkeit, sich im Krankenhaus in der Notaufnahme Gewahr zu werden. Ärzte, die sich fachmännisch um einen bemühen, obwohl es das Miserable von Haus aus nicht gebraucht hätte. Wäre man denn dabei geblieben, die Pilze aufzusammeln, die man abgesichert als genießbar erkennt.

Alternativ ist da bei DENEN bloß das Wort. Das Wort, das als "Alternative" im Wörterbuch steht, das ist schmuck. Der Rest? Selbst das Nutzloseste, das, auf das man schlußendlich in jeder Hinsicht verzichten könnte, für das kann man gut das Wort "Alternative" in Gebrauch nehmen.

Bitte, braucht wer tatsächlich irgendwas der dreißiger Jahre? Als jemand, der in der Gegenwart lebt? Darüberhinaus das kleinste bißchen was des kleinsten Hauchs der trüben Vierziger bei den deutschen Europäern? Was von dem, das da die deutschsprachige Region Herrschaft hatte?

Die Alliierten, die brachten sie, die Entnazifizerungsprogramme. Die wären doch brauchbar. Als was vor Adenauer, Erhard. Was aus der Zeit. Über die Entnazifizierungsprogramme könnte man frisch drüberschauen. Was Zeilen entstauben, überarbeiten. Da was an Begebenheiten der Neuzeit anpassen.

 

 

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