Fototechnisch schon wo nahe
Klar ist eins: zu was man heutzutage fähig ist, das sind erstklassige Fotoaufnahmen. Die farbenprächtigsten Bildchen fürs Fotolexikon und so weiter.
Das ist dermaßen eine Wucht, daß man Sachen vielleicht nicht mehr nötig haben müßte. Beispielsweise so "künstlerische Darstellungen". "Künsterlische Darstellungen" an sich. Rein die Vorstellungskraft eines kunstsinnigen wissenschaftlichen Kollegen, der für ein Buch, ein Magazin, Heftchen Planeten, Sterne detailliert zeichnen, abbilden kann. Dem Bildwerk eine plastische Farbgebung verleihen, als hätten da Begebenheiten seiner Phantasie irgendwas mit der Wirklichkeit zu schaffen.
Von dem her, was es an sich für Möglichkeiten gibt, Bildausschnitte von wo scharf und noch mal verschärfter zu kriegen. Solche aus den unendlichsten Weiten. Daß man es durchaus als eine Seltsamkeit besehen könnte, daß man bei "Oumuamua" urplötzlich von einer "künstlerischen Darstellung" gesprochen hat. Überlegt man sich das, zu dem man bei den Fotobildchen imstande ist.
Was bei "Oumuamua" andererseits eventuell eher mit dem Auftrieb, diesen Asteroiden anbetreffend, zusammenhängen könnte. Anscheinend ist da Leuten was zuviel geworden. Daß man sich wünschte, Gedanken, Überlegungen niederzuschlagen. Sie an die "Science fiction"-Gläubigen weiterzureichen. Von wegen "Raumschiff" und so. Nachdem welche "Sternengucker" das ganz offen in die weite Welt hinaus verbreiteten: "Oumuamua", ein "Sternenschiff", eins einer "extraterrestrischen Intelligenz".
Vielleicht wäre "Oumuamua" das heute, hätte "Oumuamua" grundsätzlich angehalten. Sich da was gemeldet. Als man den Asteroiden mit seinen Signalen überschüttete. "Scannte". So aber hat sich etwas anderes ereignet: Der zunächst bei bescheidener Fahrt vor sich hin kreiselnde Asteroid "Oumuama", der hat unvermittelt an Fahrt gewonnen, ist aus dem hiesigen Sonnensystem hinausgeschossen.
Zumindest hat man das so wissen lassen, daß es am Asteroiden "Oumuamua" zu einer unverhofften Beschleunigung kam. Als hätte jemand Unbestimmtes nicht darauf verzichten können, aufs "Gaspedal" zu steigen.
Ansonsten war bei "Oumuamua" an sich alles ruhig. Wollte sich nichts größer rühren. Oder man hatte ein paar Kanäle nicht drinnen, die man drinnen haben hätte sollen. Zuletzt, daß man nach dem Verschwinden "Oumuamuas" immerhin mal behauptete, "Oumuamua" der wäre innen hohl gewesen. Ein ausgehöhlter Körper. Viel Leere innen. Daß das ein Ergebnis der Messungen wäre. Darüberhinaus hat sich nichts Größeres ergeben, bis dato. Das heißt, möchte man beim "Raumschiff"-Gedanken verweilen, hat man es beim Antrieb womöglich mit einem "Sonnensegel" zu tun. Eine Antriebstechnik, mit der man es von der Erde aus bis heute, bei den Instrumenten, die man in die Erdumlaufbahn geschossen hat, bloß zu so Abstürzen schaffte. Einem Verglühen von kostspieliger Technik aus Metall, seltenen Erden und Kunststoffen in der Erdatmosphäre.
Alles normal, üblich geblieben, demnach, die Geschichte bei "Oumuamua". Man ist sich im Grundsatz selber überlassen, kann bei "Oumuamua" glauben, was immer man persönlich für lustig hält. Fast ein religiöses Moment, das einem damit zum Vorschein kommt. Bei der grundsätzlichen Benennung der einen ersten Abbildung "Oumuamuas" als "künstlerische Darstellung". Die dadurch jetzt ebenfalls bei den "Glaubensfragen" mithilft, wenn man annehmen darf, jemand hätte das "Oumuamua"-Bild vorsätzlich bearbeitet.
Auch bei den Planeten, die man nun bei "Tau Ceti" entdeckt hat, scheint nicht viel auf. Obwohl die heutigen komische Tage sind, sieht man irgendwo eine "künstlerische Darstellung" so eines "Tau Ceti"-Planeten. Bei der Frage: Könnt das nicht auch möglich sein, daß da einer der Planeten in Echt so aussieht? Daß das und das lange ein Realbild ist, bei lediglich zwölf Lichtjahren rund, die einen von "Tau Ceti" trennen? Das ist schlußendlich ebenso drinnen, daß das lange eine reale Fotoaufnahme von einem dieser Planeten - angepriesenen "Supererden - ist, oder? Bei diesen wahnsinnigen Begebenheiten am fototechnischen Horizont.
Nimmt man nur mal das, wie unmittelbar einem fotografischen Aufnahmen vom Rand sind, wo man nicht mehr als Dunkelwelt blickt. Die "Grenze", die man als die "gegenüberliegend" benennt, von dem einen verorteten "Urknall"-Momentum wegblickend. Dort, die äußere Randlandschaft, wo man nur noch knapp was ablichten kann, sich jedoch noch zig Galaxien beim Geschwindigkeitsaufkommen zu zigfach Parsek hochbeschleunigen. Darf man wenigstens den Textzeilen, in denen man liest, glauben.
Quasi der äußere Rand des einsehbaren Universums. Wo man nicht mehr viel weiter was sehen kann. Weil das Licht verschluckt wird. Oder man wieder noch mal was bessere Linsen und verbessertes Fotogerät bräuchte, fürs Tieferreinblicken. Wobei - was schluckt denn mal Licht, ist ein Lichtschlucker? DAS. Ein Schwarzes Loch. Daß man daran denken könnte, dort wäre so eins oder mehrere. Wenn eine Versammlung an Galaxien so zu rasen anfängt, müßten sie auf ein unmittelbar nahes gigantisches Schwarzes Loch zustürzen. Um fürs "Spaghettisieren" zu gehen. Schließlich ist alles, was aufglüht, Lichtschein präsentiert, nichts weiter als die ein klein wenig komprimiertere Futter-, Freßware in der geräumigen Vorratskammer eines Schwarzen Lochs.
-----