Als wer stellt man sich heraus?
Alle Welt fährt. Befindet sich für ein Weilchen auf der Reise.
Aber - wohin wird gereist?
Die Richtung, die gibt wohl das "Schwerste" vor. Das, das früher schon sehr gut mit sich unterwegs war, weiterhin sehr gut mit sich auf Voranreise ist. Überall sieht man das, daß "irgendwohin" gefahren wird.
Während man DAS innerhalb einer Galaxie mit Sicherheit haargenau sagen, wie die Fahrtausrichtung ist. In der ausgedehnten Raumblase einer Galaxienwelt bestimmt das EINE in der Mitte die Richtung der Anreise an einen Zielort.
Jenes EINE Schwarze Loch. Das Zentrum der Milschstraße. Für eine vorgegebene Richtung sorgt DAS, von der Sonne, Mond und Sterne kaum abkommen können. Sonne, Mond und Sterne, die bleiben dabei, behalten sie sich, die eine Ausrichtung.
Das einzige, das das mit der Ankunft an einem Bestimmungspunkt abändern kann, damit beginnt alles trotzalledem in der weitläufigen Galaxien-"Blase". Bei der Tatsache, daß jeder Stern nun mal ein "Alter" erreicht. Eine "Altersbegrenzung" hat. Sobald ein Stern wo zur "Super Nova" wird, geht bei ihm so richtig erst was los. Dann könnt er unter Umständen noch unendlich was werden, irrsinnig Macht gewinnen.
Erst die Sternenexplosion mit jeder Menge Materieauswurf von dem Sternengebilde fort, die hilft im Grundsatz allem aus. Die Explosionsausdehnung, die erreicht irgendwann einen Horizont. Ab dem Moment, daß das Weggeschleuderte wieder zurückgezogen wird, "zurückfällt".Wo es seinen Ursprung hat. Nach und nach übernimmt die eine Macht die Herrschaft, die zuvor gleich und doch anders zu charakterisieren wirkte. An sich über ein lokales Maß nicht hinauskam. Die bei der altvorderen Sonne eine natürlich-regionale Begrenzung hatte. Für den Zusammenhalt eines Planetensystems auf einer abgegrenzen Fläche sorgte sie. Die eine Anziehungskraft des Sonnengebildes, die trotz der Explosionswirkung beim "Stern" erhalten blieb. Ohne weiters bei ihm weiterwirkt, als wäre im Grunde nichts passiert. Nur eins, das sich nichtsdestotrotz durch die letzte Explosion änderte: den "Stern", in dem nukleare Prozesse weiterwirkten, den hatte es "aufgeschlagen". Seine "Hülle geöffnet". Wodurch es dazu kommen kann, als das eine Resultat des großen natürlichen Explosionsvorgangs, daß all das früher relativ unversehrt rund um den Sonnenkörper herumversammtelte Zeug in den weiter unter nuklearer Glut stehenden "Sonnenleichnam" hineingezogen wird. Diesen damit nochmals neu zu befeuern. Wozu die ständig anziehende Kraft jetzt zuallererst dauerhaft dient.
Quasi was "Untotes", ein "Zombie" von einem Stern ist das. Als Sonne grundsätzlich der Vergangenheit angehörig ... Die Sternenart, zu der gibt es anscheinend keine Rückkehrmöglichkeit mehr. Was bei dem "Stern" nun sich abspielt, ist, daß die in ihm weiterarbeitenden nuklearen Prozesse erneut Nahrung finden. Durch all die Dinge, mit denen die Neuigkeit sich annfüttert, die früherdings das Sternensystem bildeten. Das, das dort seine Bahnen zog. Jene Kleinigkeiten, von denen es mannigfaltig mal was Besseres, Massiveres eben gibt. Als die unterschiedlichste Planetenware. Bei den Massivgebilden, die in so einem System Planeten wie Saturn, Jupiter, Venus darstellen. Demnach: alles stand bereit. für das Neue. Schon ganz zu Anfang mal was Tauglicheres an Einverleibbarem als nur so die übliche Bröckchenware, die ohnehin alsbald für ein Weilchen hinterherkommt, wie das profangemeine Waberstaub-"Süppchen".
Alles scheint vielmehr, als wäre beim Stern schon bei seiner Entstehung vorgesorgt worden: daß für den Anfang im späteren sofort was Massiveres vor Ort bereitsteht und hinwartet, das Verschiedene, durch das die eigene Kraft sofort anschwellen kann. An dem die nukleare Glut des früheren Sternengebildes sich sofort besser befeuert, daß alles Kraftzugewinn hat und rasch seinen Ausdehnungshorizont noch erweitern kann. Schließlich braucht DAS eine geraume Weile, bis es tiefer in die Nachbarschaft vordringt, da was von dort zu sich "hinrufen" kann. Oder einen "Lockruf" vernimmt. Darauf zuzufahren.
Die Gelegenheit gibt es wohl kaum, zum ehemaligen gewohnten Sternenzustand zurückkommen zu können. Die andere Perspektive, die aus der alten entstanden ist, aus dem Vergehen des ehemaligen Status Quo, die ist derweil nicht von schlechten Eltern. Fast könnt man meinen: Wer möchte unter diesen neuentstandenen Begebenheiten überhaupt noch mal zu dem Stern von ehedem werden? Schließlich ist das Neue, überblickt man kurz die Szene, fast das eine wahrhaft Gigantische. Daß man sich das Althergebrachte gar nicht mehr zurückwünscht, hat man davon erst einen Begriff. Bei diesen exklusiven Aufstiegsmöglichkeiten, die einem als "Sternenrest" erst geboten werden.
Der reine Wahnsinn, den man da als Angebot auf den Tisch gelegt kriegt. Alles restlos für den allerletzten Ehrgeiz noch. Zunächst: die gesamte Galaxienstecke, die steht einem selber offen. ALLES, bis hin zu der Chance, selbst noch zu einem eigenen Universum werden zu können. All das bloß mit dem zusätzlichen Anwachsen der Eigengravitation. Ist man in der Lage, die EIGENE denn weiter zu erhalten. Bei der Grundsatzfrage im Universum: Kann man bleiben, wer man ist? Ist man DAS, das an einem Standort bleibt? Oder ist man das, das wohin angereist kommt? Um mit einen "Partner" eine "Ehe" einzugehen. Sich zu "vermählen". Bei der Frage, wessen "Name" und Ur-Gravitation bleibt anschließend als Grundsatzstruktur erhalten. Wer ist DAS, der sich als DAS Wesentliche herausstellt? Der, mit dem es weitergeht, derjenige, der sich weiterhin die Dinge zuführt, einverleibt. Wer behält sich von dem her seine "Ausstrahlung", "Identität", wer nicht. Wer ist das andere, die Dienerschaft? DAS, das dem ersteren zu dienen hat. Dem einen dienlich, stärker, kräftiger zu werden.
Bei einem Zusammenkommen mit einer anderen Sonne könnte man dann bei einem "Körper" von eineinhalb bis zwei "Sonnenschweren"sprechen. Die man nun angenommen hat. Womit sich das eigene Einzugsgebiet nochmals wieder ein Stückweit erweitert. Durch diesen gewissen Kraft- und Machtzuwachs. Daß man festhalten kann: Auch aus Normalsonnen kann noch was viel Schwereres werden. Keine Sonne muß ein Riesenstern sein, um mit was anfangen zu können. Haben sich zwei Sterne getroffen, könnt man auch mit einem Riesenstern fertig werden.
Eventuell war am Anfang "Alpha Centauri" auch "nur" eine Normalosonne. Nichtsdestoweniger wird die Erdensonne dem bei "Alpha Centauri" dienstbar sein. Was dort bei "Alpha Centauri" den Faktor mit den "Sonnenschweren" mehren. Denn: "Sol" kann sich mit Sicherheit genausowenig wie "Tau Ceti" noch mal aus diesem Zugriff befreien. Macht sich also einer hier jemand im Augenblick Sorgen um die eigene Identität - der Erdstern an sich hat diese Sorge nochgerade ebenso. "Sol" wird am Ende keiner mehr länger sehen, "Sol" wird bei den "Sonnenschweren" eine "Sonnenschwere" werden, sonst nicht viel. Ein Opfer, "Sol", einer größeren und älteren Struktur. Pech gehabt. Oder auch nicht.
----