Auftritte von welchen vor Leuten, mit so was ...
Man kann den momentanen Tag an sich auf "Ignor" drehen. Wen interessiert dies oder das? Wen juckt mancherlei der laufenden Geschehnisse? Ist am Ende nicht alles gleichgültig? Was immer einen eben "spaghettisiert", es kommt so und so.
Momentan, daß man gut an den Wahlentscheidabend im Jahr dreiunddreißig denken könnte ... Die Unterschrift unter die Verfassung für die Ordnung der "Weimarer Republik", die hat jedenfalls ein rundes Jubiläum, zur Jahr '19-Sekunde. Die eine Demokratie-Verfassung der "Weimarer Republik", um die es nach dem einen Abend im Jahr dreiunddreißig schlecht bestellt war.
Aber, erst mal, erst mal sind da wieder Italiener, so die Italiener, die sind abermals vorn. Die Gegenwartsitaliener, die hat man bei dem Thema voraus. Fast kann man die Italiener schon wieder weit als "Enteilte" sehen. Irre, was das ein Vorderfeld ist, und wer darin "in Führung liegend" mit sich voranfährt. Man erinnere sich, vor Anno dreiunddreißig, diesem einen ziemlich weitreichenden Wahlentscheidabend für was "Deutsches", da regierte einer in Italien längst. Er war bei sich daheim, bei den Italienern, lange ans Ziel gekommen. Während andere bei ihren abgründigen Zielen noch zu warten hatten. Vieles IHNEN nicht so deutlich war. Wohingegen der "Duce", der hatte, als es bei denen in Deutschland so weit war, bereits so seine verschiedenen Jahre hinter sich. Als "Duce" war er erfolgreich staatstragend installiert. Pries sich freihändig höchstselbst als Faschisten. Beste Kontrolle über das Italienische hatte ER, der "Duce". Bei zahllos "Duce", "Duce"-Schreihälsen bei ihm im Rund, daß der "Duce" sich mächtig freute.
In der Gegenwart kündigt sich so ein "Duce" einstweilen erst mal bloß kurz an. Winkt nebenher mit DEM in der Gegend rum. Derweil ER schon auf Balkonen und an Plätzen rumstand, von denen aus der "Duce" ehemals gerne zu seinen "Landsleuten" heruntergrüßte. An diesen früher verpönten Örtlichkeiten präsentierte sich der EINE hier Genannte längst verschiedentlich. Hielt sich dort auf, linste nebenher sogar Richtung Polizei und all das. Währenddesssen ER fand, daß allem gegenüber abzuwinken war, was er früherher selbst von Polizei zu fürchten gehabt hätte. Etwas, von dem er nicht das geringste was merkte. Nicht mal ausgepfiffen wurde er, mit faulen Eiern beworfen. Vielmehr: zahllos Jubilierer weit und breit, ER erntete Jubelstürme. Wiewohl er schließlich ein Nach- und Wiedergänger war. Einer im Gegenwartsgewand. Füherdings stellte sich kein Politiker in Italien eher nicht an Örtlichkeiten auf, die der "Duce" gerne gehabt hatte. War da bei einem die Befürchtung, mit einem wie dem "Duce" in Bezug gesetzt zu werden. Mit seinem Politikwesen und all dem, womit man eventuell nicht so eine reiche Ernte auf den Wahlzetteln einfahren konnte. Die Befürchtung war, daß bei einem nicht so häufig angekreuzt wurde, geriet man in einen "Duce"-Ruch.
Nur, im Heute, hat sich dahingehend bei den italienischen Landsleuten einiges getan, scheint's. DER eine, der den "Duce"-Geruch nicht scheut, er hat jetzt sogar für eine europäisch-lokale italienische Staatskrise gesorgt. Eine Regierung läßt er platzen. Im August des Jahres '19 nach dem Millenium. Wegen eines Faktors. Dem einen seiner ungeheuerlichen Umfragewerte. Diese Werte sind so klasse, daß er Neuwahlen geradezu als exklusiven Vorteil für sich sieht.
War da mal was, fragt er ohnehin jeden im Rund bei sich ständig. Wenn er beispielsweise in die Richtung Polizeibeamte grient. Wenn sonst wieder einer, eine Bildaufnahmen mit IHM mit drauf haben möchte. Als wäre DAS was, mit dem er, sie, es im Bekanntenkreis Bevorzugung erwerben könnte. Obwohl das überdeutlich ist, worauf er abzielt. Schlußendlich erwandert ER längst ungerührt alles, was der "Duce" einst bewandert hat. Und ER unternimmt das weiterhin, schließlich bringt IHM das EINE sogar noch einen Vorteil, das muß man sich vorstellen. Da soll's mal in Italien Volk geben, das mit glänzenden Augen ergriffen weggetreten zu ihm hinauflinst. Als wäre er einer, auf den man in Italien lange gewartet hätte. Und das nur, weil ER, spöttisch grienend, hämevoll unangefaßt wo rumsteht, wo in einer umdunkelten tristtraurigen Vergangenheit der "Duce" ... Der eine "Duce", der am Ende den Kopf abwärts tot von einer Tankstelle runterhing, samt der Geliebten, an der keiner italienischen Blutes irgendwas für die Liebe entdeckte, daß sie das Geschick ihres Liebhabers teilte.
Jetzt ist ER in seiner Lieblingsrolle als Wahlkämpfer. Hat damit überall, wo er geht und steht, seinen Auftritt. AllES, was er anstellt, soll IHM Wählerstimmen bringen. Wenn er etwa mit einigermaßen gutgebauten Bräuten links und rechts bei sich rumsteht. Schon nicht so schlecht aussehend, diese Damenwelt. Wenn man zweimal schaut. Nicht die üblichgewöhnliche Modellwelt mit ihren Schönheitsidealen. Eher hat er da so die wohlproportioniertere "Durchschnittsitalienerin" im Bikini um sich rum. Eine, die durchaus sexy sein kann, wenn sie mag. Das Motto: "Jede, die einigermaßen das Gewicht halten kann, kann zwischendurch verhältnismäßig ansehnlich wirken".
Also, zwei der Damenwelt, eine zur Linken, eine zur Rechten. Wie jederzeit die oder die andere griffbereit. Für irgendwas einer Absicht. Auch ein Wahlkampfauftrittsfoto längst, bei IHM, nicht wahr? Alles ein einziger Wahlkampfauftritt, dieser Mann. Bei sechsunddreißig Prozent soll er schon liegen. Anderen voraus sein, bei den Stimmenanteilen, geht es nach den Wahlforschungsinstituten.
Wie anderswo in den Befragungsergebnissen der Institute ebenso unsäglich Gestalten anderen Leuten voraus sein sollen. Nebenher, einigermaßen schwierig, das, dieses Moment zu begreifen. Warum DIE so weit vorne sein können, irgendwo was in Führung liegend sein dürfen. Anderweitig Leute fast schon hinter sich zurücklassen. Als solche ... SOLCHE, wie SIE denn sind. Wie dieser Italiener einer ist. Der EINE, der in der Europaregion Italien für ein Rechtsraus spricht. Hemmungsbefreit hat ER alles von sich lange angedeutet. Als Grinsegesicht-Grüßer bei Orten, die früherher den "Duce" oftmals sahen. Dort läßt er sich, der EINE, sich sogar von Volk besehen. Beguckt sich nebenher noch die Rücken von Polizeibeamten, die seine profanüblichen Auftritte schützen. Einiges hat sich getan, in der Europaregion Italien, wie sich mancherlei auch anderswo in Europa ereignen möchte. Daß es schwer zu fassen ist, wie es da im heutigen Europa zugehen muß. Da müssen bald wirklich manche Zeiten länger her sein. Daß man Figuren nicht mehr als DAS blickt, was SIE sind. Als Unglück.
Oder denkt man sich, derartige Unglückszeiten wie so DIE vor Jahrzehnten, die wären glatt was für einen selber?
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