Wie nahe man einem Örtchen schon sein könnte
Vier Lichtjahre entfernt von "Alpha Centauri". In einem Universum, in dem sich ständig jegliches umschichtet. Alles sich ändert, um doch irgendwie gleichzubleiben. Nur, an dies und das solltest du dein Herz nicht unbedingt hängen, bei diesem Maß an Flüchtigkeit. Sonst könnt's dir gebrochen werden. Weil da plötzlich was Gewohntes nicht länger vorhanden ist. Zu etwas wurde, das Absenz hat. Obwohl, nicht jedem ist der Umstand klar. Verändert scheint sich nichts zu haben.
Von dem her: vier Lichtjahre entfernt von "Alpha Centauri". Bei dem oben genannten Begebenheiten, die einen im Grundsatz zu jeder Zeit unmittelbar anbetreffen. Sorgen macht sich nichts um einen. Schließlich existiert im Grunde in der Universumsweite nichts, das irgendwie für ewig fixiert wäre. Alles ist am "Reisen", "Fahren", "hängt in der Luft". Das müdeste, gelangweilteste Auge kann sich hier der Aufbereitung gewiß sein.
Ein geraumes Weilchen mag was seinen Platz wo einnehmen. Zeitweilig ist was, wie es ist. Eine ziemlich lange Weile könnt was sogar haben. Wie beispielsweise "kwick", das es doch achtzehn Ewigkeitsjahre lang am Netz-Ticker gab. Bis ... Jetzt verschwindet "kwick" einem vom Schirm. Wie "uboot", manch ein "StudiVZ" oder so schon längst. Aus einer Sonne wird auch eine "Super Nova", ein Stern, der explodiert. Nur, die Sterne, die werden noch zu was ganz was ANDEREM.
Vier Lichtjahre von hier nach Alpha Centauri, die sind von Haus eigentlich schon keine Welt. Wenn da was eine Kraft hat, was anderes ist, bei der Sternengewißheit, daß da die Sterne der von Alpha Centauri aus ausstrahlenden Wucht immer weniger Widerstand entgegenbringen. Bei einer zunehmenden Glut, mit der zum Beispiel die Sonne in Wahrheit am absteigenden Ast ist, abbaut. Was für sie nicht wenig Bedeutung hat. Derweil sich die Sonne einer steten Macht ausgesetzt sieht, deren Natur eher der stete Kraftzuwachs ist, als daß sich irgendwas dort wieder mal abschwächen würde. Bei DEM, das zu sich hinzerrt und dabei sogar zusätzlich alles und jedes weiter und weiter hochbeschleunigen kann.
"Hochjazzen".
Und wenn von dem her was zu lesen ist, als wäre die Wirklichkeit geduldig, hätte eine Buchart. Bloß, wegen so einem Plätzchen, das man aus einem Bibliotheksregal herausholte, um in dessen Zeilen was lesbar vorzufinden. "Vier Lichtjahre" - ewig als Zahlenangabe, die zwischen Buchdeckeln drinnensteht. Vier Lichtjahre als etwas, das man sich sogar anlernen kann. Als Schüler, Student. Als hätte die Tatsache mit den "vier Lichtjahren" nichts boshaft Veränderliches an sich.
Schon klar, man selber kann immer auf alles und jedes hoffen und die universelle Geschmeidigkeit damit gänzlich außer acht lassen. Trotz des Sachverhalts, daß man Fotos des Universums wie so Wüstenfotos aus dem Vorvorgestern betrachten sollte. Beschreitet man den Ort dann selber, von dem man denkt, über ihn Bescheid zu wissen. Daß bei ihm früher Dünen hochragten. Ist das im Heute vielleicht nichts als eine nervig weitläufig flache Fläche. Auf die die Sonne unablässig herunterbrennt. Die Wanderdünen finden sich woanders.
Das bei "Alpha Centauri", das legt doch beständig an Kraft zu. Das hat einen Kraft- und Machtzuwachs. Nicht von schlechten Eltern. Als was von universeller Elementarstruktur. Was Nachwuchs. Etwas, das exklusiv einer miesen Lage fliehen könnte, statt sich der ergeben zu müssen. Anders wie du oder ich. Das alleine kann sich verschärft in Fahrt bringen. Könnt sogar die eine heimische Milchstraße verlassen, um in die Dunkelheit jenseits der Galaxienstraße zu flüchten.
Müßt man vielleicht kurz mal berechnen, wie viele Sonnenschweren das bei Alpha Centauri schon hat. Sieht man derweil doch verschiedene Sonnenreste dort im Seltsamkeitssystem "verharren", dies und das, das um einen Mittelpunkt herum ansteht.
Was hier regional in der Sonnensystemumgebung Sache ist, diese Begebenheit, SIE ist ja nicht mir aufgefallen. Sondern es ist alles hier eine Wiedergabe von Berechnungen, die in der Wissenschaftswelt angestellt und miteinander geteilt wurden. Rechnungen, aus denen sich DAS auch bloß als hohe Wahrscheinlichkeit ergibt. Direkt sehen läßt sich DAS nämlich nicht, ist für den Sternengucker, der nach Alpha Centaur hinblickt, eher unsichbar. Dauerumhüllt. Eingenebelt.
Das heißt, so ein Zuschauer, der muß das Alpha-Centauri-Örtchen schon länger im Blick behalten, damit er mal Geschehnisse überblicken kann. Eine Langzeit-Studie auf Lager haben. Vielleicht, daß auf einem Gegenwartsfoto etwas fehlt, was auf denen der Vergangenheit noch ewiglich drauf war. Damit, daß es einem zum Begriff werden könnte. Etwas, das sich mit was abspielte, im obskuren Alpha Centauri-System. Irgendwas hatte "Verschwindibus".
Dann muß zugegeben werden, daß vier Lichtjahre nicht allzu viel Abstand zu etwas sind. Nimmt man nur die Gewalt, die sich am Rand des sichtbaren Universums zeigt. Da werden beispielsweise am Universumsrand bei einer dunkleren Schwärze ganze Galaxien scheinbar aus dem Nichts bis zu zigfacher Parsek-Geschwindigkeit hochbeschleunigt. Unerklärlicherweise, das, das wird zumindest vor einem behauptet. Wobei das doch klar ist: Wenn was dort in der Nähe sich befindet, das "Hunger" verspürt, das Nachschub an sich ranholt, den es sich als nächstes einverleiben wird. Sähe man DAS ein, wäre etwas mit Sicherheit klarer.
Zig Parsek an Tempo, das ist vielfache Lichtgeschwindigkeit. Überlichtgeschwindigkeit. Heißt ja auch, daß die Große Magellansche Wolke mit mehreren Parsek auf die Milchstraße zuballert. Daß die Große Magellansche Wolke eigentlich rast, es irre eilig hat. Um doch erst in vier Milliarden Zukunftsjahren bei der Milchstraße aufzuschlagen.
Bei dem Umstand, daß das Sonnensystem hier lange auf die Bahn Alpha Centauris zupendeln könnte - Alpha Centauri glattweg auf einen zu ... Daß die eine Fragestellung im Moment sein sollte: Wo befindet man sich in der augenblicklichen Gegenwart im Verhältnis zu Alpha Centauri eigentlich? Wie sind da zur Sekunde die realen Näheverhältnisse?
Oder möcht man sich das Herzrasen ersparen?
-------