Einiges, das eine Grenze für sich hätte
Mit dem "Urknall" herrscht was auf der Wissenschaftsszene, was sich die religiöse Welt seit den Tagen der Aufklärung nicht mehr so unbedingt erlauben durfte: eine Art letzte Erkenntnis.
Der "Urknall", der wurde am Wissenschaftlerhimmel Schluß der Schlüsse. Als ob er das sein könnte.
Da sind die der Religionen, die einem irgendwann denn das mit der Glaubenssache zugeben müssen. Von sich geben, daß sie nicht wissen, sondern glauben. Was in der reinen Vermutung haben, Annahme.
Nur der, der glaubt, dem ist dann das eine Wissen, was in Religonswerken verbreitet wird. Die anderen dürfen schlußendlich weggehen, weiter ihre Zweifel hegen. Wenn sie unbedingt in ihren Zweifeln verharren wollen.
Allzu sehr jemanden weiterhin mit sich bedrängen, das darf man beizeiten nicht. Aller religiösen Gewißheit zum Trotz. Zwänge, Druck entwickeln: nicht unbedingt. Seitdem Aufklärung war.
Als "Glaubensverkünder", "Missionar" hat man dann abzulassen, davonzuschreiten. Sich darin einzufinden: der, den man missionieren wollte, der möchte das nicht.
Währenddessen es in der Wissenschaft, beim "Urknall", ein klein wenig anders zugeht: Obwohl längst nicht so grundlegend abgesichert, wie man es sich vorstellen könnte, steht der "Urknall" unter "Wissen" in den Lexikas. Bei einem wird am "Urknall" dahergekommen, als wäe der nicht mehr widerlegbar.
Da am "Urknall" was herumzudeuteln, erlauben dürfte man sich das nicht. Weil das mit dem "Urknall" nun mal so ist, wie es ist. Anders wäre das allgemeine Vorandüsen im Weltraum nicht erklärbar, die Ausrichtung. Bei aller Materie wirkt es, als wäre lediglich eine Interpretation möglich: die, daß alles und jedes von einem Minimalpunkt aus nach überall im Rund davonfliegt. Seit dem Momentchen, seit dort, am Ursprungsort des "Knalls", dem Druck nicht stattgehalten werden konnte, das Explosive sich Bahn brach.
Dessen wurd man sich quasi gewiß, des "Urknalls". Nicht als Glaubensangelegenheit, sondern bei den Wissensfragen.
Seit einem geraumen Weilchen, ein paar Jahrzehnten, ist dem so. Die Wissenschaftswelt, die betreibt ihre Forschung nicht mehr unbestimmt irgendwo, unsicher Erkenntnis zu gewinnen. Die Welt der Wissenschaft, die hat den "Urknall" vielmehr als Fixpunkt abgekriegt. Am "Urknall"-Denken, mit dem "Urknall" im Hintersinn, beschäftigt man sich bei seiner wissenschaftlichen Arbeit. Außer dem "Urknall" möchte man nichts weiter mehr groß gelten lassen. Bärbeißig.
So gestaltete sich das, ging das zu, daß die, die gestern weltweit auseinandersetzten, den und den Wissenschaftler dann noch exkommunizieren zu wollen, die, die bei dem und dem die unterschiedlichsten "inquisitatorischen" Gedanken hegten, von ihren Gedankenspielen abließen. Der "Urknall", der war denn in der Lage, alle, auch die mit den unveränderlichen religiösen Exklusivwerken zu überzeugen. Für sich einzunehmen. Bei dem, was der "Urknall" für die der Religionswelt an Lobenswertem im Angebot hatte.
Die Wegstrecke des "Urknalls", die war es. Sie, die zur großen Beruhigung beitrug. Da war beim "Urknall" die Ausgestaltung des Weges kaum verschieden. Etwas, locker zu begreifen. Auch ohne direkte "Gottesabbildung" durch die Wissenschaftler. Daß am "Urknall" der Wissenschaftsleute "Gott" nicht am Bild aufscheint.
Trotzdem: Die gesamte Szenerie, wie jegliches beim "Urknall" losgegangen sein soll, die paßte. Die stimmte bei der Beschreibung mit den Welteröffnungsszenerien der maßgeblichen Religionen überein. Das "Im Anfang ..."
Das der "Schöpfung", einem "Schöpfer-Gott", das hat Bestand, am "Urknall". Der "Urknall" bietet einen Weg für ein Ziel.
Man ist derweil als lebender Mensch in der "Urknall"-Szene beständig bei all der Materie mitinbegriffen, die sich seit dem "Urknall" nach überallhin in die Unendlichkeit des Weltalls hineinverteilt. Etwas, was bis heute anhält, weil das mit der steten Materienverteilung festzuhalten bleibt. Noch, daß man an kein Ende schauen hat können. Trotz den teuersten, besten Teleskopen passiert, daß man keinen Abschluß wahrnimmt. Die äußerste Begrenzung ist unbesehen. Statt dem, daß man neue doofe Galaxien aus den Aufnahmen herausarbeiten hat können. Diese hatte man zur Kenntnis zu nehmen. Nicht und nicht die eine Grenze, mit ihr endgültig den abschließenden letzten Beweis für den "Urknall".
Denn, schlußendlich, mit dem "Urknall", hat man sie denn auch: die entschiedene Endspielsicht. Am "Weltenböller" ist die inbegriffen.
Der "Urknall", der meint das, daß mal wo mit allem Schluß sein muß hier. Daß etwas nicht unendlich in derselben Art und Weise in alle Ewigkeit weitergehen kann.
Es muß am "Knall" mal wo Ende, Aus, "Amen" sein. Vorüber das Momentum mit der steten Ausdehnung und Voranreise. Bei einer äußeren Grenzlinie, zu der die Wucht jeder Explosion führt. Selbst im Vakuum, leeren Raum. dauert was nur eine halbe Ewigkkeit, nicht ewig.
An diesen Rand, an diese Kante, daß die Wissenschaftswelt bis in die Gegenwartstage gucken möchte. Sich selber und denen der Religion das mit dem "Urknall" als Wirklichkeit zu beweisen.
Das ist das eine große Wissenschaftlerziel. Das zu zeigen, daß man mit dem "Urknall" richtig liegt. Und das, daß am "Urknall" tatsächlich gehofft werden dürfte. Daß man doch die Hoffnung auf "Gott" haben kann.
Für DAS will man das Allerletzte an Beweislast erbringen. Im besten Religionssinne.
Dem "Jüngsten Tag" könnte man hernach einen zeitlichen Rahmen geben, darüber sich mit Religionsvertretern austauschen. Auf deren Urteil man allergrößten Wert legt.
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