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Blog von TeddeMehr

Wie was schon mal war

29. Oktober 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Die Rede ist heutzutage viel von Haßkommentaren. 

Muß zugeben, da was anständig zu formulieren, wie da Bevölkerung so diese "östlichen Regionen" wählt, bei einer Wahl gewählt hat, das ist gerade zur Sekunde schwierig. Äußerst schwierig, für Wahlergebnisse, die da eine Partei-Gruppierung in den Vordergrund schiebt, Verständnis aufzubringen und nicht Worte zu wählen, die ... Bei Hinterletzten, die da als neuerdings Gewählte im Vordergrund aufscheinen. Scheinbar wird da wem hinterhergehechelt. Solche, um die und ihre Wesenart man darüberhinaus noch Bescheid weiß. In Wahlabendnachbetrachtungen war davon die Rede, daß JENE Fürchterlichkeit dort die Gegend geradezu deswegen gewählt wurde, weil es bei ihr genau in deser Weise ist, wie es ist. Eine Weise, die einem die Verhältnismäßigkeiten der Weimarer Republik zurückbringen. Was zum Untergang der Weimarer Republik fühte, mit Ermächtungs- und Gleichschaltungsgesetz. Schließlich die trügerischen dreißiger Jahre, als noch eine "Firedenszeit" war. Die Ereignisse der ersten Hälfte der vierziger Jahre.

Welche, die eine  Hoch-Zeit erleben durften. IHRE große Ära war das, die dreißiger, vierziger Jahre, mit einem gewissen Vorlauf in den Zwanzigern. Mit unsäglich was an Politik war man am Start. Vielfach rein mit Stimmungsmache beschäftigt. Bis zur Amtsstube konnten SIE es damit bringen. Sich an Behördentische setzen. Mit IHNEN, daß Figuren Platz nahmen ...

Dieses eine Ergebnis, ein bekanntes. Braucht man neue Resultate, durch solche? Jenen Altvorderen sich nach und nach annähernd.

Aber, auch sonst haben die dreißiger, vierziger Jahre vielerlei im Angebot. Auch so "himmelwärts" war man zu der Epoche aufstrebend unterwegs. Fast das faschistische Rund, dem, daß auch da sich was entwickelte, mehr und mehr rankam an etwas. Das eine Faschisten-Düster, das ermöglichte Kleinigkeiten, wie man sie zuvor nicht in dem Maße unterbringen konnte. Noch dazu bei Wissenschaftlern, Gelehrten im Grunde genommen. Fast etwas mit einem faschistischen Anklang. Gebieterisch durchregiert wurde auf alle Fälle immer besser was.

Muß man sich vorstellen, da hatte wer schlußendlich so seine Interessen. Ganz allgemein am "Himmel". Beim Religionsaspekt "himmelwärts". Dabei mußte auch der eine ausgedehntere Nachthimmel in Betracht gezogen werden. Jener immer ärger werdende Blick zu den Sternen. Bei dem der Sternengucker, was die die zwanziger, dreißiger, vierziger Jahr längst Schönes zum Vorschein brachten. In die unendlichen Weiten des Weltalls, daß tief hinausgesehen wurde. Fläche, die auch böse Neuigkeiten, Nachrichten inbegriffen hatte. Damals nochgerade doch ebenso schon, nur nicht so beruhigte Szene wie heute. Heutzutage, wo "Urknall" das beherrschende Thema ist.

So vieles an der Sternenguckerfront, mit dem erst mühsam zurechtzukommen war. Ehedem, woran man denken sollte.

Auch da dran: Irgendwann hatte man nicht mehr den Wunsch, sich länger sich mit was durch Personen, die nichts als die handelsübliche Kirchengemeinde waren, besser überraschen zu lassen. Mit Kunde, bei der man bei den Gräbern am Aufgang hinein in die eigene Kirche, doof aus der Wäsche guckte. Selber hatte man zuzugeben, daß man sich nicht unbedingt in dem Maße damit umgetan hatte. Beim Gottvertrauen.

So vieles, das man zur Kenntnis nehmen mußte, zu jener Ära. Aus dem Hof der Wissenschaftler hinaus in die Welt getragen. Dem Lokal der Wissenschaftsmenschen entstammte dies und das. Beispielsweise all diese Kunde von jenen oberschrecklich monströsen Galaxien. Jede an sich eine Parallelwelt der Milchstraße. "Ga-la-xie" reihte sich eine an die andere "Ga-la-xie". Die eigene Galaxie, eine Galaxie unter vielen. Derweil die Tatsache, doch schwer verdaulich, das eine Sternensystem mit wärmender Sonne, auch lediglich ein System unter aber und aber Millionen Systemen. Millionenfach was Sonnen, womöglich mit Sternensystemen, die hatte man seit jeher in der lokalen Galaxie verortet. Unvorstellbar. Unter den Sternensystemen auch nichts als ein winziges Staubkörnchen. So was von unbedeutend. Und das beim eigenen Ego bei "Gott". "Gott", dessen Abbild man denn war. Nach dem eigenen Abbild schuf "Gott" einen. Nochgerade, dieser Jemand, der man war, Teil einer Priesterschaft, die missionierte. All das. Man marschierte irgendwo rein, kam über "primitive Völker". Man selber hatte die "Verkündigung" schlechthin; tatsächlich sollte alle Menschheit der "frohen Boschaft" anteilig werden. Allüberall.

Da war erst kürzlich von einem zugegeben worden, daß sich die Sonne nicht um die Erde drehe. Die Erde, die dreht sich um die Sonne, hatte man umständlich mit dem Kopf genickt. Und dann passierte einem ständig DAS. Ein Wust an Neuem, mitgeteilt durch Menschen, Leuten der Wissenschaft. Und das, ohne Kleriker, Theologen, Kirchenvorstände nach ihrer Meinung zu fragen. Daß die Erlaubnis eingeholt wurde, von etwas was weiter in die Menschheit hinauszutragen, davon war nicht zu reden. Einfach rücksichtslos wurde was veröffentlicht, unbesorgt um die Folgen. Und man hatte bei seinen Gemeinde-"Schäfchen" das nächstemal mit deren Gerede und Anwürfen zurechtzukommen. DIE wußten was, man nicht.

Unwillig war man diese Zeit demnach längst, als immer umfänglicher "Science fiction" gelesen wurde. Jahrelang hielt man aus, ertrug es einigermaßen. Um den eigenen Standpunkt auf Erden unter den Menschen und bei den die Runde machenden "Büchern der Bücher" mußte man sich ziemlich besorgen. Kummer hatte man viel. Manch Klage führte man Wissenschaftlern gegenüber. Bei denen, die als "Gottsucher" bekannt waren, die einem freundlich und mit Handschlag begegneten, während andere ... Die nahmen einen kaum wahr. Auch nicht, wenn man kircheneigene Teleskope erwähnte, unterrichtete, daß man nachrechnete. Kaum brachte man bei ihnen die Rede auf was, waren sie unwillig, genervt am Abwinken, Wissenschaftler. Dabei mußten sie doch wissen, wer man war. "Exkommunizieren" konnte man, drohte damit viel. Die "Inqusition", die war man im Mittelalter. Bis in die Gegenwart war man staatlich und institutionell, Religionslehre war ein Unterrichtsfach. Aber, das wurde anscheinend nicht das kleinste bißchen bedacht, von denen, die sich wegdrehten, abwandten. Bei ihren Forschungen und so schienen da welche keine Status- und Berufsprobleme und sonstige Ärgernisse zu kennen. Nichts war, das anzurühren schien. Dabei konnte bei einem auch die Beichte abgelegt werden. Die Beichte nahm man jedem gerne ab. Im Grunde konnte man das bei jedem, der mit so einer Absicht zu einem kam. Man hatte sich lediglich zu besinnen. Auf Dinge der Religion und des Glaubens. Und die dreißiger, vierziger Jahre, das waren harte Zeiten. In Konzentrationslager konnte man mancherorts verbracht werden. Von Nazis. Zahlreich Kollaborateure dienten den Nazis, wo ein falsches Wort. Glück hatte der, dem die Nazis nicht habhaft werden konnten.

 

 

 

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