Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Im "Sandbett", "Kies" darf nicht gelandet werden

5. Dezember 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

So das große Projekt für eine dreidimensionale Universumskarte hat es mal vor Jahr und Tag gegeben.

Eigentlich kann da jeder, der möchte, sich die Kartenperspektiven selber begucken. Sich sein eigenes Bild machen.

Ist nichts größer Verbotenes. Für niemanden.

Diese Streifen im Kosmos, dort, wo es leuchtet, sich was Erhellung befindet, die sind sehr schmal. Helligkeit ist sonst im Grunde nirgends viel.

Praktisch ist das mit dem Lichtbesatz nicht größer zu dimensionieren, wie so eine Gartenzaunwinternachtbeleuchtung auf der Erdbodenfläche. Auf dem Niveau. Nichts im Vergleich zu dem restlichen Dunkel, das damit nur beiläufig aufgehellt wird. Dieses Scheinen, Leuchten, das läßt viel zu vieles im Finstern. Allerhöchstens bei den schattenhaften Umrissen sind da die Dinge der Umgebung mit dabei.

Man kann da fast was wie Straßenstrecken meinen für die unendlichen Kosmosweiten. So weitläufige "Autobahnen". Wie wenn man sich eine irdische Autobahn von weiter weg beguckt. Lichtlein sieht man, auf der Erdenwelt, wo sie fahren. Die Autofahrer in ihren geklebten Metall-, Kunststoffkisten. Die am Lenkrad. Auf der Universumsrundumkarte bräuchte es für die Bewegung eine aufwändige Rechneranimation. Statt Zwei- oder Mehrspurigkeit hat man es im Universum außerdem mit einer Einbahnstreckenführung zu tun, die man sich mit einem "Urknall" erklärt. Das heißt, in eine Richtung fährt man; eine ohne Gegenverkehr. 

Für den Rest, da von dem Zusätzliches was zu überblicken, was da für "Karren" mancherorts voranfahren, da muß man im Weltall ebenfalls schon noch ein bißchen näher ran. Sind schließlich nicht immer dieselben Fahrgeschäfte auf der Reise. Da findet sich durchaus mancherlei.

Das heißt, das mit der "Lichtverschmutzung" im Universum, das ist überhaupt nicht so viel. Wie man meint, denkt, glaubt, wenn man selber auf einer Lichtfahrt mit dabei ist. Man mittendrinnen wo Platz nimmt, wo nichts anderes ist, als daß vorangedüst wird. In einer Tour. Tempomäßig geballert wird hier, was das Zeug hält. Das Tempo ist die Sucht. Der Wille zur Höchstgeschwindigkeit. Und wenn was geht, hinhaut, dann nach Möglichkeit: noch schneller.

Fast eher wie ein zu vernachlässigender Randbereich wäre das ansonsten, das, wo es leuchtet. Die beiläufige Randstreifenart. Unwichtig wichtig. Eine "schmale" Streckenführung mit girlandenmäßiger Beleuchtung. Alles scheint wie an der Perlenschnur aufgereiht zu sein. Direkt, als wäre alles fein säuberlich dort, wohlgeordnet. Dabei herrschen dort nirgends irgendwelche Verbote. In Wahrheit ist dort nichts verboten. Wird einem nichts verboten. Dort, wo der Rennfahrer unterwegs ist, der Raser auf der Rennstrecke wie irr auf die Tube drückt. Rangefahren wird, aufgefahren. Karambolagen gibt es noch und nöcher. Maßlose Überholvorgänge, Einvernahmen. Totalverlorengehen, das kann man. Und das, ohne besondere Hinterlassenschaften, Wracks. Sind nicht. Weil alles in die Binsen Gegangene sofort bei der Weiterfahrt von der Umgebung mitgenommen wird. Es sei denn, es fährt jemand ab, gerät von der Fahrstrecke runter, dann wird das erst wieder eine andere Geschichte.

Direkt, daß man in dem, wo man was schimmern, glänzen, leuchtend blicken kann, im weitläufigen Kosmos, fast nichts als eine weitläufigste Rennbahn sehen könnte. Möchte man genauer hinschauen. Auf das "Gaspedal" wird allerorten gedrückt, daß es der reine Wahnsinn ist. Alles rausgeholt aus dem eigenen Fahrgeschäft, was nur geht. Möglich ist. Ohne Rücksicht auf Verluste. Rücksichtslos wird gefahren. Wer nicht mitkommt, der bleibt auf der Strecke. Ist eben das: bereit für alle Arten von Aufbereitung.

Auf so einer irdischen Rennstrecke beispielsweise, dort gibt es auch nur immer eins, für die hochgezüchteten Karosserien, die im rasenden Rennfahrergeschäft: Voranfahrt. Einspurig. Einspurigkeit beherrscht diese Szene. Gegenverkehr benötigt auf einer Rennstrecke keiner. Anscheinend auch nicht universumsweit.

Abbremsen, das ist nicht der Sinn der Sache, beim Rennenfahren. Auf einer Schnellbahn. Überall im All sind sie, die Rennstrecken für den Geschwindigkeitsbolzer. Wo mam was am Leuchten wahrnimmt, wird rasant vorangefahren. Wer wo rankommt, bei einer Kreuzung, der hat gewiß eine Ahnung, wo er ist, der eine Hauptverkehr. Oder es zerlegt ihn ratzfatz. Der Hauptverkehr, der nimmt keinerlei Rücksicht. Auf nichts. Alles wird mitgenommen, aufgesammelt. Abgebremst wird mit Sicherheit nicht allzu lange, dann ist die Strecke wieder frei. Bereinigt. Der Rest wird beim Weiterrasen aufbereitet. Ohnehin braucht man dauernd was, ob man es nötig hat oder nicht. Größer werden will alles und jedes, seine fahrende "Kiste" aufmotzen. "Tunen". Noch weiter "frisieren".

Für den, der den Verkehr der Nachkommenden merkt, ist das sicherlich nicht gesund. Der Langsame wie der Heranfahrende wird überfahren, stückweise oder im Ganzen mitgezerrt. Wer allerdings seitlich wo an Fahrt verliert, dort liegenbleibt, abgebremst sich sieht, für den besteht die Gefahr, daß er wo hineingerät, wo er die Fahrorientierung noch restlos verliert. Womöglich wird in eine wüste Landschaft wo tiefer reingekurvt, ohne noch mal größer den Straßen-"Grip" zu gewahren. Dort, wo immer alles droht, einsam und verloren. Müßte man mal einen Galaxienhaufen oder eine Galaxie sehen, was da aus diesem oder jenem wird, wenn was zu weit weg- oder hinausgeschubst wurde. Beispielsweise bei einer Kurve, an einer Kreuzung. Was sich weiter da ereignet, sobald man wo man nicht länger voll im Verkehr mitfährt. Nicht mehr anteilig bei den Restlichen mit dabei ist.

Müßt man sich wirklich mal angucken, was sich abspielt, wenn was eine Galaxien ein "Lokaler Haufen" zu weit von der allgemein gültigen Streckenführung abkommt. Wie sich dann was verliert. Was dann mit dem und dem tatsächlich passiert, dort, in der wüstesten, ausgedehnten Pampa.

Sauber halten sich die Galaxien an sich, sie sind großflächig ziemlich klar zu verorten. Nur ein wenig, gebietsweise, daß die große Sicht nicht weiterreicht. Eventuell, daß man die Sauberkeit nicht umsonst so liebt. Das heißt, dort draußen, wo es eher finster ist, könnt man eventuell sein Ende finden. Verlöschen. Ausgehen. Daß dort der "Sand" ist, in dem man steckenbleibt. Voll liegenbliebt. Hilflos. Allem der "Wüste" ausgeliefert. Wenn der "Wüstensand" sich über einen drüberbreitet, einen begräbt, dann ... 

 

 

-----

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post