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Blog von TeddeMehr

Das Hühnchen rupfen

25. Januar 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Bei den Sternen!

Früher am Morgen waren die Glitzer-Sterne schon blau-stählerner Diesigkeit gewichen. So einem Hauch unscharfer Bläulichkeit.

Kühle Gegend. Wenn man draußen rumsteht, Hundegebell hört, manch ein Vogelgezwitscher.

Da erschien denn SIE. Eine Venus-, Fliegenfalle. Blond, jugendlich-frisch wirkend. Erst mal. Eine, bei der manche Horizonte nichtsdestotrotz heute andere sind. Wie so früher noch, als sie noch nicht eine vielfache Mutter war. Heute, alles schon tausendfach gesehen. Von ihr. Man hat dazugelernt und so das. Ein klein wenig ist die Verzweiflung bei ihr gewichen, sie handhabt sogar noch eine vergrößerte Kindermeute. Samt dem Mann.

Für das Hühnerhaus ist sie gekommen. Erst hat sie den Hühnern das Frühstück gebracht, dann die Hühnerhausklappe geöffnet.

Und dann, und dann verschwindet sie nicht wieder. Obwohl sie eigentlich alles getan hat, was das Übliche wäre. Sie zurückmachen könnte, ins warme Gebäude. Beglotzen läßt sie sich, blond wie sie ist, mit einer lustig-zurechtgemachten Frisur, samt ihrer Gestalt im dunklen Mantel. Fast eine, als sollt man sich in sie verlieben, wie sie sich herstarren läßt, bei Hundegebell, das sie hört, dabei manchem so anteilig seitlich rüberlinst, wenn sie nicht auf die Hühnerschar hinunterguckt. Hühner, die sich mittlerweile munter herjagen. Das eine Huhn möchte das, was das andere Huhn hat. Als könnt es sich nicht selber was aus dem Napf rauspicken. Deshalb ist Verfolgungsjagd angesagt.

Vor Ort bleibt sie nichtsdestotrotz, wie festgetackert. Gefressen hat sich die Szene, die mit ihr. Die nicht eben unsympathisch rüberkommt. Wie gesagt, sie ist eine jugendliche, frische Mutti und so das. Zwischendrinnen bei denen am Gemeindeort, kennt mancherlei Leute, geht für Disziplin und Gebet und Kirchgang, verkauft auch ein paar der Eier an Volk.

Am Bild wollt sich überhaupt nichts weiter ändern. Sie bei den bespaßten Hühnern, unterschiedlichste Rassen. Der Hund kläffte. Scheinbar kläffte der nur noch. Da war es denn Zeit, selber mal sich wegzubegeben, von dem Plätzchen. Fort von der blonden Mutti, die gar nicht mehr weggehen wollte. Den perspektiven Blickwinkel, nicht, daß die ihn verließ. Für nichts. Inmitten der Hühner, von deren Anblick sie scheinbar gar nicht genug kriegen konnte. Jenes gackernde ständige Hühner-Treiben. Dem sie sich mittlerweile Minute um Minute gewidmet hatte.

Was bleibt da zu sagen? Die große Schwere, die scheint ihr vergangen. Die bestimmte Klage, die sie ehedem mal hinterm Haus an ihrem Phönchen führte. Bei besserem Empfang. Als sie scheinbar bei sich daheim die Eltern anrief. Sie hat heutzutage sogar noch bei allem zugelegt und des weiteren dazugelernt. Bei ein paar mehr Kindern. Einer Kinderschar. Und ihrem einen Ehegatten. Den sie nicht verließ.

Auch manch anderes könnte da in der Gegenwart drinnen sein, knapp am Monatsende. Daß sie Sachen höchstselber unternimmt, die sie ehedem lieber delegierte. Nicht so war sie damit bekannt. Darin, daß sie sich zwischenzeitlich jedoch bestens ein- und zurechtfinden könnte. Sich mit Verhältnismäßigkeiten auskennt. Wie man was macht, anstellt. So das, bei dem sie sich womöglich nicht so beobachten lassen wollte. Dabei, daß sie selber hinunterfaßt, hinab zu dem wissensbefreiten, arglos bei ihr wimmelnden Hühnerhaufen. Mittenrein da, daß sie langt. Was anpackt, was durchaus keine Ahnung hat. Da draus, aus der Schar, daß sie was hochnimmt, Gefieder zart herstreichelt, was spricht, zur Beruhigung. O - traut ist die Welt. Woraufhin sie sich um- und abwendet, fortgeht von der gackernden Gesellschaft.

Tierquälerei, muß nicht mehr sein, bei ihr, zumindest dann, wenn sie dazu nicht die Lust hat. Sie dreht da unvermittelt ruckartig einen Hals um. Dann: ein Hackebeilchen hat man wo auf einem Holzblock. Den plazierten Kopf in einem Hieb abgeschlagen. Die Vorrichtung, die man sich zulegte, den Hühnerkörper fürs Ausbluten reinzuschieben, ist nahe. Vielleicht holt sie sich, weil sie schon dabei ist, noch zwei, drei Hühner mit dazu. Später wird das Gefieder ausgerupft. Da was Härchen mit der Kerze weggesengt. Deswegen schon öfters mal der Kerzenduft in der Luft. Mittlerweile schauen einem die vom Kindersegen sogar schon bei allem zu. Weiß das eine oder andere Bubi, Mädel, was los ist. Nicht der Weihnachtsmann bringt die Farbeier. Wurd ja auch schon mal ein Ding so spöttisch. Als es wirkte, als wär der eigene Hund von denen auf der Jagd, der Jagd nach einem Huhn. Eins, das ihm die Kinderlein überlassen haben. Eines, das sie dem Vierbeiner totbeißen ließen. Und weil der Hund brav ist, schließlich der Haushund, läßt der sich das Tote unter Umständen problemlos abnehmen.

Könnt aber auch sein, daß der flüchtige Eindruck bei Kinderklängen auch täuschte. War bloß kurz, die Wahrnehmung, der eine Hund, der wäre hinter was Huhnartigem hergewesen, während die des Kinderhaufens glockenhell lachend sich freuten. Das ist hier aber auch so was von egal, ob die Szene eingebildet ist oder wahr war. Das alles, das tut diesen Zeilen keinen Abbruch.

Auf alle Fälle, um da wieder an was anderes anzuknüpfen, hat man da was Intergalaktisches, toll, wie wahnsinnig am Rasen, im Kosmos einen Gegner. Der eine könnt das sein, von dem man sich all dieses hochkomprimierte, jenes vor Ort lokalisierbare Zeug abholt. Das, bei dem es zu Sonne, Mond und Sternen kommt.

Scheinbar ist das Gegenüber sich den strategischen Schwachstellen bei den Galaxien bewußt. Oder mußte da was beim Wissen darum draufsatteln.

Daß was überraschend rübergehuscht kommen könnte, ein wüster, böser Dunkelschwall. Der örtlich jedes Lichtphoton restlos zum Verlöschen bringt. So gewaltig ist der Einbruch an Dunkelwelt - massive Dunkel-Materie -, daß der eine galaktische Streckenführung verdunkelt.

Hingestellt werden den Galaxien auf ihren Strecken wohl vielerlei behindernde Bremsklötze. Ganz davon abgesehen, daß es so seitlich, oben, unten ein bißchen mehr als das Übliche fürs beiläufige Mitnehmen geben könnte. Daß dem räuberischen Affen quasi Zucker gegeben wird. Alles, was mit einem Vielzuviel zusammenhängt. Daß was Besseres los ist, drüben am leuchtenden Galaxien-Plätzchen.

Ein Luxus, der trunken macht. Wie man das eventuell bemerken könnte. An einer Godzilla-Galaxie. Eine Galaxie, die sich kugelt, Rad schlägt. Beim Vielzuviel, das innen drinnen im Innern aufschlägt. Sogar die Mitte, die wird davon noch erreicht. Daß es dort abwehrend blitzt.

Der grellste Schein ist auf der Fotoaufnahme erkennbar. So mittig.

O la la, so ein Corona-Virus. Der Hühnervolk entstammt. Da darf man bald keine fremden Hühner mehr von wo kaufen, sondern muß die eigenen die eigenen Küken ausbrüten lassen. Geht aber wohl locker, benutzt man einen Textmarker. Damit man nicht zu erfahren hat, wie weit so Hühner in Käfigen, Kisten per LKW mitunter transportiert werden. Welche Distanzen sie selbst noch per Flugzeug zurücklegen, diese Gackerhühner. Die ... Die ... Die gut auch was in sich bergen könnten.

Ein Mißgeschick, daß über eine ganz Familie hereinbrechen könnte. Kennt wer die möglichen Reiserouten der Hühnerbevölkerung daheim nicht.

 

 

 

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