Wo die beste Guckware noch nicht weiterhalf
Nichts der Problematik, daß die Sternengucker irgendwie immer noch tiefer ins Weltall hineinblicken und weiter dabei ums Verrecken kein Ende sehen, auffinden, tut einem scheinbar irgendwas. Auf Erden, am Böllerchen droben.
Den dringend benötigten Abschluß, eine Angelegenheit rundzukriegen, den gibt es nicht so. Die Teleskope helfen einfach nicht weiter. So bleiben SIE, die Mucken an mancher Formelhaftigkeit, die tief schürfen soll. Fürs Universumweite noch unmittelbar gehen. Ausgangpunkt: der Große Knall. Als das Elementare, das in sämtlichen universellen Grundsatzfragen.
Während man auf der kirchlich-religiösen Seite dem Menschen theologisch, klerikal Gott besorgt. Ganz wie eh und je, halbe Ewigkeiten. Von keinem Kosmosweit mehr dabei das geringste bekümmert, angefaßt. Nachdem sich nirgends bei den Zeilen in den Schriften viel tun mußte. Nicht nach dem einen Böllerschlag vor Jahrzehnten auf Erden. Nicht nach der allgemeinen Urknall-Installierung. Nicht am kleinsten Eröffnungssilbchen mußt man dann mehr unwillig rumdeuteln, über irgendwas nachsinnen. Seitdem ist es wie geschnitten Brot ... Wie immer man den einen Gott abbilden mag, so bildet man ihn althergebracht ab. Selbst dann, werden Kosmosbezüge von einem erwartet, kann man den Jüngsten Tag noch mit auf Tapet bringen. IHN mit seiner Buch der Bücher-Ware in Bezug setzen. Beim einen Knall-Moment. Dem mit dem Urknall.
Oder - versteht hier wer nichts von Fragen der Nützlichkeit, mancher Kosten- und Nutzenrechnung für all das, vor allen Dingen auf der Erdbodenfläche unten? Um die sich jegliches dreht, und sonst doch um nichts. Oder hat man je schon eine andere Welt wirklich gesehen, daß man nicht von einer sicheren Erdverhaftung bei sich sprechen könnte?
Wobei, Erdhaftung ... Dem einfachsten terranischen Priester noch, mit dem Urknall hat man dem ausgezeichnet ausgeholfen. Der eine, der im Angesicht seiner Kirchengemeinde. Der sich so seinen Gemeinde-Schäfchen gegenübersieht. Der große Stil kam mit dem Urknall-Gebilde dort bei den Pfarrern an, die Sorglosigkeit hoch zehn. Als sich Wissenschaften und die der Religion für den Frieden auf Erden vor den Traualtar wagten. Eine Hochzeitsszene, daß es nur so knallte. Und doch kaum größer angesehen von der gemeinen, schrecklicheren weiten Welt. Nichts spielte sich bei ihr ab, regte sich.
Richtig getraut hat man sich, Ja zu sich gesagt. In Altarnähe. Während kaum eine zu laute Stimme auf die Trauungsszene einwirkte; irgendwas Widerstand, der war nicht länger geboten. Einmütig war man geworden. Bei einem Ereignis, das dem Erdenweltweiten galt, dafür stattfand. Die Urknall-Manifestierung, die man unterbrachte. Bei echter Kirchenstaatabgesandtschaft als Gäste. Auch später beim Feiern, als getanzt wurde.
Das Geheimnis des Wissens. Das auch was ist, sich nicht allzu laut was von der Kunde dieses Mysteriums zuzuraunen. Als Wissenschaftsleute, oft welche auf der Gottsuche, und bei IHNEN, welche mit dem Kragen eines Priesters, der angelegt wurde oder beim Zivilgeherischen ganz wegzulassen war. Als da, von dem her, echt viele euphorisch wähnten, endlich wär gesicherter was zu wissen. Daß es als Folge der Euphorisierung, gegen die kaum was unternommen wurde, zu etwas kam.
Zu einem Geschehnis: Früherher, die Vergangenheitszeiten damals auch schon, daß man es nie irgendwie so weit miteinander bringen konnte. Der Kontroversen waren viele. Daß Wissen eingeführt werden hätte können, nicht die Rede. Bis ... Bis das. Bis das, echt wahr, unterzubringen war. In den Wissenschaften, daß es so weit kam. Bei forschenden Leuten.
Die damit dann ein Resultat auf den Tisch bekamen. Oft, ohne daß im Grunde noch ganz genau was gewußt wurde, was man wußte. Wie man wirklich zu rechnen hatte, daß es zu diesem Ergebnis kommen könnte - das man doch nun jetzt lange Jahrzehnte hat -, darum wird bis in die heutige Jahr '21-Gegenwart nach dem Millenium weiterhin herumgeforscht. Die Rechnerei schlägt arge Kapriolen.
Nur, dieses eine Endresultat, das nahm man ab dem Moment nun trotzdem für sich an. Das, das unterm Strich denn herauszukommen hatte. An dem genauen Weg, wie das eine hinten rauskommen kann, an dem werkelt man, bis heute. Den Großen Knall endlich zu untermauern.
Derjenige nun allerdings, der es am Kirchenhof ab und zu mit allerlei zweifelnden Leuten zu tun kriegt, ab und an gar wissenschaftlich belesener. Der Wissenschaftsmagazinen waren und sind schlußendlich viele. Gestern wie heute. In Science fiction-Romanen versuchen sich bis in diese Gegenwartszeit des weiteren haufenweise Schreibwillige mit ihren Reichtum an phantastischen Idee mit Weltraumbezügen.
Und das, obwohl der Urknall auch dem großes Gähnen bei den Leuten aushalf. Zukunftsromane als Schund verpönt wurden. Währenddessen der gewöhnlichste Gemeindepfarrer mit erhobenem Zeigefinger auf den Großen Knall verwies. Ereignetd sich mal ein ernster zu nehmender Angriff auf ihn, sprach und spricht er den Großen Knall an - und hat vor allem eins: bingo.
Dieser eine Knall-Moment, den konnte DER ab einer Zeit ansprechen. Seit der alles für ihn als Glaubenskundigen beinahe wie sonst auch schon immer wurde. Bei allem, daß im Grundsatz geblieben werden kann, am Urknall. Bei der ganz althergebrachte Szene. Man erzählte was von einem Gott - und am Urknall konnte man selbst das Im Anfang schuf ... in vollem Umfang von sich geben. Der einzige Unterschied zu vorher war: daß Priesterschaft nicht mehr großartig mit Anwürfen zu irritieren war. Fester im Glauben sich zu präsentieren, das war man in der Lage. Hatte auf gewisse Weise seine Entschiedenheit zurückgekriegt.
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