Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Lieber die Strecke

8. Januar 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Ist eben eine Frage des Blickwinkels, dem man persönlich den Vorzug geben mag: Ist das Universum nun jung? Oder ist es was Älteres?

Schwer zu sagen, wenn ständig alles rundumerneuert werden kann. Alles hat die Flüchtigkeit von Gas.

Beim "Urknall" als echter Beginn wäre es wohl was Jüngeres. Dann wären die Streckenverläufe der Galaxien eine Abbildung einer frischeren Entwicklung. Die Galaxien-"Straßen", die demnächst in ein paar Jahrmilliarden noch breiter gesehen werden könnten. Und dazu die Galaxien, die noch dichter gedrängt das Universum durchschneiden würden, es weiter und weiter in Parzellen aufteilen. Zertrennen. Zerfleddern. Dunkelregionen, die man unter sich aufteilt. Bis alle Welt so weit ist: alles zu einer einzigen gigantischen Galaxie wurde, in denen der Nachwuchs tobt. Oder mehrere Schwarze Löcher, jede mit eigener Leuchte-Blase, die unendliche Unendlichkeiten unter sich aufteilen. Jedes Monster-Schwarze-Loch ein eigenes Universum für sich. Da könnt's dann zahllose Universen geben.

Oder vermutet man längst was Altes? Sieht das mit dem Galaxienaufkommen als was, das im einsehbaren Universum immer mehr an den Rand zurückgedrängt wird? Geschmälert werden die Galaxien-Strecken, verlieren an Breite. Mancherorts hat wieder mehr der Dunkelwelt Platz genommen. Dort findet das mit den Galaxien und ihrem Ankommen überhaupt nicht mehr statt. Nichts mehr weiter von einer Galaxie zu entdecken und so. Man muß sich schon über weite Strecken suchend umblicken, bis man das erste Licht wo sieht.

Dafür könnte es seine Indizien geben, daß sich im Universum was abspielt. Daß sich hintergründig Kleinigkeiten ereignen. Denn, das eine, daß hier Galaxien so dichtgedrängt, fast schon aneinanderklebend hintereinanderher fahren, das ist fast nicht normal. Obwohl da die Galaxie als Einzelstück natürlich was davon hat, wenn so viele zusammenbleiben, sich aushelfen, glattweg was des Zeugs untereinander aufzuteilen. Und so.

Scheint auch jede Menge "Ware" für die Galaxien zu geben, die sie zu verteilen haben. In einem Überfluß karren die Galaxien voran, daß es der Wahnsinn ist. Ihnen, den Galaxien-Haufen, ist ein wahres Vielzuviel gegeben. Das wird ihnen "geschenkt". Fast könnt man meinen, daß das sie rasend macht. Sie zu immer erhöhterem Geschwindigkeitsaufkommen zwingt. Das, mit dem sie "beschenkt" werden, verhilft ihnen dazu.

Irgendwas ist da, bei den Galaxien. Hinweise könnten einem eventuell gegeben sein. Muß man die Galaxien unter Umständen verstehen: so die Galaxien, die sind jede einzelne, in dem Sinne, beweglich wie du und ich. Galaxien könnten für sich jede Richtung im Universum wählen. Links, rechts, oben, unten, geradeaus, rückwärts. Was immer der "joy stick"bei einem so hergibt. Dreidimensional. In nichts beschränkt, so Galaxien. Galaxien, die können echt von selber anfahren, Fahrt aufnehmen. Gänge höher schalten. An Fahrtempo zugewinnen.

An sich brauchten sie, die Galaxien, sich nicht das bißchen an so einen "großen Knall", der ihnen eine Fluchtrichtung vorgibt, zu halten. Also: Jederzeit könnten sich Galaxienhaufen, Einzelgalaxien nach irgendwohin in "Gang" setzen. Sie müßten nicht mit der Flut mitschwimmen, sich ein Stückweit auf der Welle tragen lassen. Mal rumwandern zu wollen, das wäre in Echt drinnen, bei den Galaxien.

Und doch unterlassen sie das. Das lassen SIE schön bleiben.

Viel lieber sind sie aufeinanderhockend beieinander. Nehmen wie was die "besten Kollegah's" den einen Pfad, sind dem Voraus was ein Helferlein, dem was von seiner Last abzunehmen. Die Galaxien fahren schlußendlich unablässig hintereinander her und hinein in die Waberwolken des von ihnen "Verblasenen". Umgeben von Landschaft, wie innerhalb einer leuchtenden "Röhre". Wo das Licht nicht weiterreicht, ist Ende des Galaxien-"Reichs".

Eine Art "Röhren"-Ansicht", zu der könnt man kommen, bei der Überlegung dieses Gegensatzes: dunkel - hell.

Zusätzlich wird von den Galaxien dann gewissermaßen noch "Rennfahrer" gespielt. Das Reisetempo, das man hochjagt, Geschwindigkeitsrekorde werden gebrochen und gebrochen. Flüchtiger als flüchtig ist man an einer Stelle. So viele Nullen hinter dem Komma ...

In den Stasis-Feldern der Galaxien hat nichts und niemand eine Vorstellung, was dahingehend bei einem abgeht. Innerhalb, dort, wo manchem alle Welt fixiert scheint. Wie festgezurrt.

Als hätte das was zu bedeuten, wie die Galaxien am Hetzen sind. Wie sie hochgeschwind vorantrommeln.

Als sollte man das mal für sich interpretieren.

Flüchtig ist man. Flüchtig. Heizt davon.

 

 

------

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post