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Blog von TeddeMehr

Ab einem Moment, daß alle Welt zum Spuk wird

15. Februar 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Dort, wo man sich als Mensch so bei der verhältnismäßig festgefügten Materie aufhält, da stimmen so Rechnungen, Mathematikfingerübungen.

Praktisch ist hier, dieses Lokal, eins und eins zwei. All dieses des Üblichen. Es ist eingerichtet vorhanden.

Bloß, je weiter man bei diesen Berechnungen im scheinbar Festen geht, um so unschärfer wird die Geschichte. War ja bereits eine Wissenschaftlerinformation. Daß da was fast wäre, als könnten da einige nicht mehr so rechnen, Schlüsse ziehen.

Es ist nahezu die lokale Komprimationswelt wie so ein Rechnerprogramm: Alles funktioniert an sich einwandfrei. Die Geschichte, sie läuft. Sogar erstklassig, will man zumindest unwillkürlich mal meinen. Und trotzdem hat da ein Ding Lücken inbegriffen. Am Ende könnt man herauszufinden haben, daß sich einem Häcker zig Angriffsflächen darbieten. Ständig haben so Anbieter von Programmen ja auch was zu beheben, müssen dieses und jenes Problemchen eindämmen. Großes Lückenschließen ist angesagt. Mit hochzuladenden Neuigkeiten.

Zeigt sich ab einem gewissen Horizont bei der galaktischen Materienbildung und so ebenfalls. Als ob da irgendwas nicht weitergegangen ist, auch nicht weitergehen hätte müssen. Bis hierhin und nicht weiter. Weil ... Darüberhinaus, daran hatte man einmal kein Interesse, und an sich: benötigt wird das als Zubehör an sich nicht. Das Weiterführende, es war unnütz.

Daß es demnach irgendwann denn mal gut war, das mit dem hier. Gebraucht wurde an sich auch nicht mehr als das, was man ausgebildet am Bild oben hatte. Damit war man ausreichend genug versorgt. Hoch genug komplex war es denn ebenfalls. Und wenn es was zu wünschen übrig- oder nachließ, besorgte man sich dasselbe eben aufs neue.

Das ist auch so ein Grund, daß festzuhalten ist, daß manchem Wissenschaftler ab einem gewissen Zeitpunkt die Welt, wie sie sich ihm und bei seinem Rechenwesen abbildet, unheimlich wird. Geisterhaft zu spuken fängt es welchen an. Mysteriös zu werden.

Das, woran man rechen- und labortechnisch arbeitet, das präsentiert sich unübersichtlich.

Atome beispielsweise, die sind in der Lage, springen unvermittelt aus ihrer vorgegebenen Bahn. Tauchen entweder gar nicht mehr auf oder irgendwo ganz woanders, wo man nie drauf gekommen wäre, daß das Dingelchen zum Vorschein käme. Eben das eine Glück: wenn es überhaupt noch drinnen im Feld ist. Daß da zumindest was innerhalb bleibt. Das vollkommen unberechenbar sich zeigt. Unvorhersehbar. Nahezu willkürlich.

Nur eins ist nichtsdestotrotz zu gewahren: Allem insgesamt, dem macht das deswegen nicht unbedingt das kleinste bißchen was aus. Der verdichteten Materienbildung. Dort wirkt alles nichtsdestotrotz stabil, fixiert; aller inbegriffenen Instabillität zum Trotz.

Ab einem gewissen Horizont verläßt die Zuverlässigkeit also alles eines Rechnungswesen. Als wäre bei einer Geschichte mit wegwerfender Hand abgebrochen worden, hätte man sie nicht fortsetzen mögen. Brauchte die Fortsetzung, Weiterbeschäftigung auch nicht. Entweder, weil da Zufriedenheit sich einstellte. Das Wort: Ab hier reicht's mit dem ganzen Mist aber. Mehr brauch ich doch nicht, zu meinem Glück.

Es kommt ja zur Ausbildung von Sonnen, Gasplaneten, Planetensystemen, den unterschiedlichsten Planetenkugeln mit heißem Glutkern. Zu verdichteten Materieklumpen. Nur das Verdichtete ist an ihnen das Gute, Interessante, Nützliche. Mehr ist doch nicht für das große Bremsklotz-Geschäft nötig, oder? Auch dieses bei Sonne, Mond und Sternen, das tut im höchsten Maße seine Schuldigkeit. Mit dem ist man als das Schwarze Loch in der Mitte insgesamt labyrinthisch dicht genug umschlossen. Zu einem durchschlagen, das muß was erst mal können, nicht wahr?

Was man sich aus dem scheinbaren Nichts abholt, das behält sich seine Verletzung. Durchschlägt es das bei Sonne, Mond und Sternen. Außerdem: Ist da ein Geisterteilchen erst mal da, vorhanden merkt die lokalen klimatischen Bedingungen hier, ist es an sich schon hinüber. Zurück kommt es eher weniger mehr; da kann man ihm auch noch den letzten Rest geben, nicht? Halt Pech, vom Stasisfeld-Käscher eingefangen zum Vorschein gebracht zu werden.

Wär man nicht vom Grellen angezogen worden, hätt sich nicht faszinieren lassen, wäre gar nicht viel passiert. Das Sprichwort könnt auch für die Geisterteilchen gelten: Fliegen Motten ins Licht ...

Und so ist das Geschehen anscheinend auch hier, in der Milchstraße eins: provisorisch. Alles in der MIlchstraße an sich auf das Provisorium ausgerichtet, auf die Flüchtigkeit, die Weilchen hat

Nur eins dürft man dabei festhalten: Das EINE, das möcht immer bleiben. Das Schwarze Loch in der Mitte des Stasisfelds, das mit den irren Sonneschweren. Das verweilt, selbst wenn es all das Zeug, das bei Sonne, Mond und Sternen, schon mal restlos von vorne nach hinten durch durchgewalkt hat. Daß sich ab einem Zeitpunkt nichts Altes mehr drinnen findet, in der Galaxie. Außer dem Schwarzen Loch in der Zentrale. In der Milchstraße heißt das Sagittarius A mit Namen.

 

 

 

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