Größeres Häppchen oder "Snack"?
Die bunten Fotos wirken nicht schlecht.
Fürs Betrachten sind sie auch da, sonst für nichts. Bei der Tatsache, daß einem ansonstern das Wenigste was bedeutet. Nur die Teile, in denen auch die Milchstraße erwähnt wird. Und ...
Kann man sich angucken, die Minitexte dazu lesen.
Zumeist, daß da bei sehr wenigen Zeilen Nebel, Wolken besprochen wurden. Mittendrinnen dabei eine Kleine Magellansche Wolke.
Nebenher mitten dazwischen wird eine Kleine Magellansche Wolke präsentiert. Ganz harmlos. Als bedeute sie nichts.
Auch die Kleine Magellansche Wolke: eine in Bunt. Erfüllt mit Geglitzer, Glitter. Ein scharfes Teil. Eine Waffe. Schrill, grell. Jede Menge drinnen an, an Licht. Blendendster Diskotheken-Lichtschein mancherorts. Da scheint was los zu sein, innerhalb, innerhalb der Kleinen Magellanschen Wolke. Brennend, abfackelnd.
Richtig als eigenständige Galaxie wird einem die Kleine Magellanschen Wolke besprochen. Obwohl sie das eine von zwei Zubehörstücken der Großen Magellansche Wolke ist. Wenn sich innerhalb, in der Mitte, im Zentrum, überhaupt ein gewöhnliches Schwarzes Loch eingefunden hat. Und wenn, viel von Bedeutung ist das nicht.
Warum die Zweifel an Eigenständigkeit, einer Eigenwilligkeit? Vor allem wegen der Großen Magellanschen Wolke. Einem wahren Monster unter den Galaxien. In die die Milchstraße mit Sicherheit mehrere Male hineinpaßt.
Betrachtet man sich so die Ausmaße der Großen Magellanschen Wolke, dann könnt man am Ende doch eines eine Sekunde festhalten: die Kleinen Magellanschen Wolken, sie sind ziemlich was im Vorbau der Großen Magellanschen Wolke. Beinahe die Sinne der Großen Magellansche Wolke. Ihr Augenlicht, ihr Tastsinn. Ihr Knüppel. Die Kleinen Magellanschen Wolken führen das Blinde, die Große Magellansche Wolke. Wenn wer ran will, an den Batzen der Großen Magellanschen Wolke, was von ihm wegknabbern, wegknuspern - hat man da nicht aufzupassen, daß die Kleinen Magellanschen Wolken nicht herangeschwungen kommen? So, weit ausholend und mit überreichlich Schwung, Elan.
Daß in der Mitte der Kleinen Magellanschen Wolken sich Schwarze Löcher befinden, höchstens dann, wenn man voraussetzt, daß diese Dinger sich überall einnisten können. Bloß, was ist mit diesen Schwarzen Löchern? Ob die viel eigenen Charakter entwicklen, unter gewissen Umständen? Oder sollt man sie sich bei unbestimmten Verhältnismäßigkeiten nicht lieber mit dem Wort Dienerschaft übersetzen? Bedienstete, Gesinde, Diener, Butler? Angestellte, die einem Oberherrn dienstbar sind? Und eventuell auch im Berufsleben bleiben wollen? Mit nicht viel anderem unterwegs, als mit dem Anliegen der Dienstbeflissenheit und einem Maß an servilem Duckmäusertum. Könnt man schon drüber nachdenken, bedenkt man die Kleinen Magellanschen Wolken als so zwei Halo-Bereiche der Großen Magellanschen Wolke. Was von dem Zeug, das beim Großen, Überdimensionierten nach außerhalb geraten ist, im Verlauf verschiedenster Vergangenheitsprozesse. Im Lauf von Geschehnissen, die viel mit Galaxien-Kannibalismus zu schaffen haben. Denkt man drüber nach, bei zwei Magellanschen Wolken, daß wohl öfters schon was Vorkommnis war.
Was heißt, was sich in den Kleinen Magellanschen Wolke abspielt, das ist die hauptsächlich die aggressive Charakteristik der Großen Magellanschen Wolke. Desjenigen, der die Szene beherrscht. Daß sich daraus diese eine Fragestellung ergibt: Wieviel Interesse hat so ein Schwarzes Loch, das sich in einer der Kleinen Magellanschen Wolken eingenistet hat, überhaupt daran, sich von Mutti-Wolke abzunabeln? Könnt das irgendwie gestattet sein, sich vom großen Körper abzutrennen? Sich mit einem kessen Tschüssie zu verabschieden? Oder - wie geht es da zu?
Am Ende nochgerade, wenn man sich eben das überlegend betrachtet, daß sich die eine Kleine Magellansche Wolke in der Zukunft mal tüchtig in die Milchstraße reinhauen wird. Wie ein Schlagwerkzeug der Großen Magellanschen Wolke. Etwas Sportzeug, wie irgendso ein Holzschläger, den auf Erden welche mit sich rumschleppen mögen, die keine Sportler sind.
Da wird sich dann hernach was der Milchstraße ziemlich verwirbeln. Nach dem Einschlag, dem durch die Kleine Magellansche Wolke. Die eine, ohne von der Großen Magellanschen Wolke getrennt zu sein. Diese Kraftentfaltung konnte die Milchstraße denn bis heute nicht anbringen, da die Kleine Magellansche Wolke von der Großen Magellanschen Wolke abzutrennen, wiewohl die gravitatorische Kraft der Milchstraße sich enorm auf die Kleine Magellansche Wolke auswirkt.
Vielmehr behält sich diese Kleine Magellansche Wolke unverdrossen die eine gravitatorische Verbindung, egal, wie die Milchstraße sie bisher von der Großen Magellanschen Wolke weggezerrt hat. Daß wohl eher gesagt werden sollte: Die eine Kleine Magellansche Wolke, die der Großen Magellanschen Wolke die Ausrichtung, Verortung vorgibt. Daß man da einen Gummizugeffekt sehen sollte, mit dem die Große Magellansche Wolke der Kleinen Magellanschen Wolke regelrecht hinterhergeschwappt kommt. Die Kleine Magellansche Wolke hilft aus, die Große Magellansche Wolke an die Milchstraße heranzuzerren.
Womöglich, daß die Kleine Magellansche Wolke mit diesem Effekt nach der Art eines Gummizugs die Große Magellansche Wolke irgendwann noch mal ein wenig beschleunigt, daß sie noch ein bißchen temporeicher an die Michstraße heranschnellen wird.
Aber - von so was Inhalten, Zusammenhängen wurde bei den Fotoaufnahmen nichts erwähnt. Lediglich hergezeigt wurde die Kleine Magellansche Wolke. Ein Fotowerk von ihr. Anbei, im Beilauf. Als hätte sie einem an sich gar nichts zu bedeuten. Das, daß es einen Grund geben könnte, daß man die Kleine Magellansche Wolke anspricht. Hat wer gar keine Ahnung, welche besondere Bewandtnis es mit einer der Kleinen Magellanschen Wolke zukünftig haben wird, beguckt er sich ein nettes Foto.
Dabei wird die Große Magellansche Wolke die Milchstraße später dann ganz elementar zerfleddern, sie sich erräubern, einvernahmen. Wenn die Giganto-Wolke erst eingetroffen ist, wird sie die Milchstraße voll umfänglich in sich aufnehmen. Eben DAS: Sie sich anteilig machen. Hernach wird nicht mehr viel zu entdecken sein, von der hiesigen Milchstraße. Nicht auf irgendeiner Zukunfts-Universumskarte, die die Galaxien-Mengen abbildet. Verlöscht denn dann das Restlicht der Milchstraße auch noch - hat's denn wo mal was wie eine Milchstraße gegeben?
Alles der Stasis-Blase der Milchstraße wird sich die Große Magellansche Wolke zumindest nehmen. Höchstens nach Sagittarius A könnt hier wer noch irgendwas fragen: Verzieht Sagittarius A sich noch mal? Haut Sagittarius A mit seinem Joy stick mal ganz spontan aus der ureigenen Blase ab? Ergreift Sagittarius A noch rechtzeitig die Flucht? Erkennt Sagittarius A den Trug, die Täuschung, die die Kleine Magellansche Wolke ist, und sonst nichts? Bemerkt das in der Mitte der Milchstraße noch mal dies und das? Vielleicht, daß da Dinge, die massiv hinterherkommen, ganz andere Verhältnismäßigkeiten zeitigen. Solche, die nicht die Kragenweite der Milchstraße sind.
Oder läßt Sagittarius A alles einwandfrei mit sich anstellen? Es zu einer Hochzeit mit dem Schwarzen Loch der Großen Magellanschen Wolke kommen? Gibt damit alles von sich preis. Restlos alles. Alles, das mit der persönlichen Galaxien-Identität zu schaffen hat. Daß man in der Folge zukünftig zu allem meinen kann: Dieses eine Schwarze Loch der Großen Magellanschen Wolke hat noch mal ein weniges mehr an Sonnenschweren zugelegt. Circa fünf Millionen Sonnenschweren soll Sagittarius A haben. Sicherlich ein relativer Klacks beim Schwarzen Loch der Großen Magellanschen Wolke. Jener bestensfalls irgendwas eines Zusatzhäppchens. Ein Snack.
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