Als das mit den Sternenresten noch ein Glück war
Irgendwo muß das herkommen, daß es da von einer Örtlichkeiit aus zu einer Parzellenerweiterung kommt.
Im Grunde genommen klappt so was bloß, wenn wer in der Lage ist, eine Einflußsphäre auszudehnen, indem er sich nach und nach aus der Nachbarschaft rundherum dies und das besorgt.
Wobei es da durchaus aufzupassen gilt. Auf das, was in der eigenen Umgebung los ist. Wieviel Glück man also hat, als was, das erst mal von einem festen Plätzchen, dem des ehemaligen Systems, aus wirkt.
Beispielsweise, diese Wissenschaftlerfreude von gestern, als sie, die Sternengucker, glücklich darüber waren, als sie entdeckten, daß es weit und breit im regionalen Lichtjahrerund nicht mehr allzu viele einwandfreie Sonnen gibt. Von haufenweise Sternenresten redete man froh, weil, wenn da bei so vielen Sonnengebilden Super Nova war, schränkte sich die Wahrscheinlichkeit böse ein, daß zu viele Außerirdische mit komischem Aussehen und dem Erdenbewohner überlegener, komplizierter Technik sich aufmachen könnten, nach dem Blauen Planeten hinzureisen. Terra, vorausgesetzt als eine interessante Planetenkiste, auf der das Licht schrill angegangen war. Wie eine Fackel leuchtet man seit über einhundert Jahren, daß dieser Lichtschein also schon in einhundert Lichtjahre Entfernung ... Daß man sich fürchten konnte.
Zwar war auch damals schon der Stern Tau Ceti ziemlich nahe, bei lediglich zwölf Lichtjahren Entfernung. Bloß, zwölf Lichtjahre, die sind eine hübsche Strecke. Die zu bewältigen, dafür bräuchte der Mensch ein Transportgefährt, in dem Generationen sich ihre Zeit vertreiben könnten, um in Hunderten von Jahren bei Tau Ceti anzukommen.
Bis in die heutige Gegenwart rein hat sich an der Problematik nicht allzu viel geändert. Daß sie den Sachverhalt ganz selbstverständlich auch für den Extraterrestrischen ansetzten. Rechneten von dem her nun mit Wahrscheinlichkeitshorizonten, nahezu gegen Null, daß irgendwo bei wem eine Reisemöglichkeit wäre, knapp auch nur Lichtgeschwindigkeit zu erreichen. Weil die menschliche Perspektive keine andere ist, und man sich am Spannungsabfall erfreute, so außerirdische Kreaturen anbetreffend.
Außerdem konnten sie früher noch nicht - ohnehin waren sie astreine Planetenleugner, -abstreiter -, allzu vieles gewahren. Nirgendwo, daß man bei den Sternen Planetenysteme zu erläutern hatte ... Ob im Sternensystem Tau Ceti oder sonstwo, nichts war an Planeten erkennbar. Für SIE, für SIE war dort ein Stern, der Rest, der war erst mal zu beweisen. Was das große Planetenleugnen und so angeht, da kann man unleugbar festhalten, daß sich die Sonne um die Erde dreht und daß der Mensch der Mittelpunkt des Universums schlechthin blieb. Erst im Heute muß man damit einigermaßen zurechtkommen, daß sich Planet umd Planet entdecken läßt. Man liebt derweil eins: seine Freak-Planeten. Eine Chance für Leben dort: sicherlich weitestgehend reduziert.
Einzig und alleine, heutzutage ist alles viel, viel schlimmer, als es irgendwelche Außerirdische, Abkömmlinge von fremden Planeten je sein könnten. Dort, bei den Sternenüberresten, ist schließlich das Böse schlechthin. Der ganz große Stil, der ist da am Abgehen. Daß es wohl ein schlechter Witz ist, hier weiterhin einem was von Sternenresten zu erzählen, nur weil da eine Korona abgeworfen wurde.
Woraus sich an sich etwas ganz was Neues ergibt, des Pudels Kern im Grunde genommen. Betrachtet man sich das im Ernst eingehender, was nach jedem Korona-Abwerfen die Spielwiese ist.
Wenn man bei dem Thema das Wort Sonnenbrut erwähnt, ist jedoch was klar. Und zwar das, daß eigentlich jeder einzelne Stern da die eine Entwicklung inbegriffen hätte. DAS, daß aus ihm späterhin ein Schwarzes Loch wie Sagittarius A entstehen könnte. Daß man sich das fast vor Augen halten könnte - irgendwie muß Sagittarius A in der Vergangenheit mal ein bißchen was an Glück bereits gehabt haben. Daß er sich bei dieser brutalen Auslese nicht als EINE Sonnenschwere herausstellte. Sondern als das, das Sonnenschweren sammelt, anhäuft ...
Sagittarius A, eine Örtlichkeit, an der es ganz zu Anfang ... Mit einer Super Nova, daß alles in grauer Vorzeit wohl mal begann. Ab zwei, drei Sonnenschweren kannte denn nicht mehr zu viel ein Halten. Erst recht ab fünf Sonnenschweren, zehn.
Demnach, alles viel ärger, das mit den nur scheinbar schlappen Sternenüberresten, als wären hier die unmittelbarere Region noch zigfach einwandfreie Sonnen systemisch am Strahlen. Weil, bei Sternenüberresten ist überall im Rund dieselbe Fortentwicklung vorauszusetzen, die eine, wie sie sich im Alpha Centauri-System längst leicht verbessert abspielt.
Nur eins bleibt festzuhalten: Bis jetzt war das im Alpha Centauri-System was Glückliches, hatte seine Ruhe, Entwicklungszeit. Und solange da nichts sich Alpha Centauri nähert, das mindestens denselben Sonnenschweren entspricht, wie die, die am Alpha Centauri-Punkt unterwegs sind, fehlt sich weiter nichts. Mit all dem gesamten Kleinvieh, mit dem kann das bei Alpha Centauri lange locker zurechtkommen. Fünf bis neun Sonnenschweren beherrscht es auch noch, vielleicht sogar etwas, höher in den Zehner-Bereich hinein. Erst ab zwanzig, dreißig wird die Sache brutal, kritisch. Dann muß es mit was wieder eine Bewandtnis haben, daß ...
Dem Rest, dem sollte man im hiesigen Spiralarmradius der Galaxie Milchstraße überlegen sein. Wie es für die Menschheit vielleicht doch was Erfreuliches wäre, käme sie mit Außerirdischen in Kontakt. Weil, mit denen ließe sich eventuell noch kurz reden. Während man da wohl kaum mit dem im Alpha Centauri-System in Kontakt treten kann.
Das im Alpha Centauri-System, das ist allerhöchstens beobachtbar. In der Lage sollt man sein, seine Schlüsse aus den Geschehnissen dort zu ziehen. Aus dem, was bei Alpha Centauri losgeht.
Und vielleicht war das ja auch der Zweck des Asteroiden/Meteoriten Oumuamua. Nicht der Besuch irgendeines Erdplaneten. Sondern das, daß in erster Linie im Alpha Centauri-System nach dem Rechten gesehen wurde. Bei der Abreise von dort, daß noch kurz ein Abstecher in das eine eiligere Sternensystem gemacht wurde.
Bis knapp ran an den Erdplaneten - und dann: weg von ihm. Bis man überhaupt hochschaltete, einen nächsthöheren Gang wählte, unbesorgt, daß das doch wer was davon mitkriegt.
Unbedingt so in Kontakt treten, mit denen am Planeten Erde drunten, das mußte man mit Sicherheit nicht. Da reichte, wenn schon, denn schon, ein Blick. Ein paar Monate hat man sich ohnehin Zeit fürs Schauen oder so gelassen. Solange war touristische Traktorzuckelei.
Ansonsten, das Wesentliche, das wirklich Wichtige hier, das geht im System Alpha Centauri ab. Das in Alpha Centauri mußte man in näheren Augenschein nehmen, die tatsächlichen Begebenheiten dort überblicken. Vielleicht, weil eine Erhöhung der Anzugsgeschwindigkeit von Alpha Centauri aus festgestellt worden ist, daß Oumuamua ... Eine Thematik, nicht uninteressant für den Erdstern, auf dem anscheinend kaum wer genauer wissen möchte, wo der sich momentan in Bezug auf Alpha Centauri befindet. Möglicherweise des weiteren bei der Vorstellung, daß Jahrmillionen den Menschen kaum berühren ... Daß das JETZT noch wartet. Höchstens dem Phantasiebegabten ...
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