Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Die Breite der "Straße"

13. September 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Die gesamten innergalaktische Strukturen bis hin zu den Nachwuchs-Schwarze Löcherm, die dienen diesem eine Zweck. Einem Filtrieren. Geben den Filter. Sorgen mit ihren jeweils eigenständig wirkenden Anzugsmächten für einen Abfluß zu sich hin. Sind quasi Ablenkung. Von dem einen Wesentlichen, dem in der Zentrale. Zu dem man es doch möglichst weit haben sollte.

Zumindestens zuletzt, daß Sagittarius A sich als der eine letzte Punkt erst herausstellen möchte. Was die Galaxie Milchstraße angeht.

Daß alles in einer Galaxie Wahrgenommene, das Einbrennerzeug bei Sonne, Mond und Sternen, nebenher sicher auch Schild geheißen werden kann. Am Sonne, Mond und Sterne-Käscher soll einiges der Mikrokosmosware sich verfangen, irgendwann kaputtgehen, zerschellen, sich vollends aufbrechen.

Hauptsächlich diese Kleinigkeiten, unsäglichen Winzigkeiten, die abgeholt werden. Manifestiert werden sie vor Ort. Und zwar in einem Maßstab, daß massig was liegenbleibt, in den Zwischenräumen außer- oder innerhalb des Galaxie geheißenen Aufbaus. Der Stasis-Blase. Unbewegt, erstorben und anfaßbar für jede willkürliche Wirbelei. Bei dem von draußen könnte man davon sprechen, daß von den Galaxien zusammengekehrt wird, aufgesammelt und in sich hereingeholt. Während das, das drinnen erstirbt - damit hat man sich gar keine Umstände mehr zu machen. Da ist man so frei.

In der Kleinen Magellanschen Wolke sind das unvorstellbar gigantische Waberwolken, für jedermann auf Fotowerken zu überblicken. Prächtigste Staubwolken, die es von hier nach dort hindrängt. Irre was Zeug, schon aufbereitetere Ware, sichtbarer. Bewiesenes, wie man es nennen könnte. Dabei war es mal was, das erst mal so minimal ist, daß keiner es an sich als Lebewesen mit bloßem Auge sehen könnte.

Erst die Menge macht's, die Verdickung, wenn da was zusammenstockt. Sobald aus Asche Feinstäube werden. Und immer weiter in der Weise: Staubkörnchen, -bröckchen. Bis hin zu der einem Bewölkung, die der schrille Sternenglanz in der Kleinen Magellanschen Wolke aufhellt. Zu guter Letzt, daß es sich irgendwann mal was zu einer Planetenform verdichten kann, sich anderes als ein Leuchtkörper aus einer kantigen Quadergestalt auffaltet, aus der sich die nächste Sonnenkugel ausbildet.

Nur, das soll besser alles nebenan vom Schwarzen Loch geschehen. An den einen bestimmten Galaxienmittelpunkt soll nach Möglichkeit nur ein gewisses Maß des Guten herankommen. Das Berechenbare, Übersichtliche. Das, was paßt, das darf durchaus eintreffen, den einen Zentralpunkt erreichen.

Dabei wäre was zu überlegen: Angesichts von dem, was so Schwarze Löcher wie Sagittarius A bei all ihren Sonnenschweren den als einziges zu befürchten haben. Das eine, das einzige. Das eine Moment, die Möglichkeit, unterwegs erstickt zu werden. Jenes relativ Unspektakuläre. Wie ein Puff - und das schöne Feuer ist aus.

Vielleicht ist die Gefahr ein Staubschleier, der sich vor einem Schwarzen Loch ausbreitet. Ganz gewöhnlich scheinend. Obwohl das doch mehr als das Verlangte sein könnte, wenn es in die Schwarze Loch-Schwärze reinfährt. Als durchaus das Unerwünschte. Ein Übermaß an Stäuben der verschiedensten Art, ein Vielzuviel, daß es zu einer Abwehrreaktion am Schwarzen Loch kommt. Zu einem Feuer, einem Sternenglanz bei ihm. Derweil einem das klargehen sollte, daß das Schwarze Loch lieber seine alte, Lichtschlucker-Schwärze zurück hätte.

Tatsache, die Schwarze Löcher, die schließlich die Galaxien-Mitte sind, die haben trotz allem gut Kleinigkeiten zu fürchten. Daß ihnen mal durch irgendwelche Umstände selbst eine Erstickung drohen könnte.

Daß es Attackierendes dazu bringt, daß Schwarze Löcher die Idee kriegen, merken sie was, sich selber noch hochzujagen. Auch wenn zwei Schware Löcher sich vereinigen, es zur Verschmelzung bringen, feiern sie das mit schlußendlich einem Böllerchen, Feuerwerk ab, lassen sie es zwischenzeitlich einigermaßen krachen.

Was aber ein Böllerschlag bei den Sonnenschweren einer Galaxie für Folgen hat ...  Selbst die Galaxie Milchstraße wäre in der Hinsicht nicht von ganz so schlechten Eltern. Bei dem, wie viele Sonnenschweren sich bei Sagittarius A drängen. Fünf Millionen bereits. Anderswo sind aber eins Komma fünf Milliarden in Sicht geraten. Bis hin zur Mitteilung einer noch besseren Sonnenschweren-Sammlung letztens am irdischen Nachrichtenhorizont: daß da ein Quasar wäre, der täglich eine Sonne frißt und vierunddreißig Milliarden Sonnen an Schwere auf die Waage bringt. Ein derartiges Kampfgewicht.

Mit fünf Millonen Sonnenschweren ließe sich schon Rabatz machen, würde es mal bei Sagittarius A loskrachen. Bei vierunddreißig Millarden Sonnenschweren jedoch könnte man dann aber schon an frühe Annäherungen an was Urknall-Mäßiges denken.

Wissenschaftsleute texteten dabei letztens, das, das man da wegen der rasanten Reise der Galaxie Milchstraße als Nachtschwärze sähe, das wäre in Wirklichkeit nicht so schwarz, hätte eine Einfärbung, der man einen eigenen Namen geben wolle. Während man als Mensch, blickt man vom Erdendunkel in den Sternenhimmel hinauf, nichts als Funkelsterne sieht. Funkelsterne, Glitzerdinger, und zwar rauhe Massen davon.

All das, was nichts als eine Galaxienvorstellung ist. Eine, bei der man rundweg vermuten darf, daß diese Funkellichter der Galaxien bei der anderen Seite nicht so geliebt werden. Dort mag man die störende, grelle Funkelei sicher nicht so gerne. Das, das mit Frieden nichts zu schaffen hat. Sondern aggressiv einwirkt und das massiv Nukleare ist. Überdies noch das, was das eine Galaxientreiben ist: Von einem Zustand in einen anderen wird gebracht. Grundsätzlich. Als Asche wird in irgendeiner Galaxie liegengeblieben.

 

 

 

-----

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post