Was nan bis vor kurzem noch nicht sah
Dort befindet sie sich, in dieser regionalen Sternzeitgegenwart, die bessere gravitatorische Anzugsmacht. Nach dorthin wird regional gezogen, gezerrt, gerissen. Einmal stärker, dann weniger stark, aber womöglich heftig genug. Bei dem kommt es schließlich doch ganz drauf an, wie die Umstände mit der Macht im Augenblick sind.
Eine Szene ist das, die sowohl für den Erdstern Sol wie für den Stern Tau Ceti zu betrachten ist. Beim Stern Tau Ceti sogar noch unmittelbarer, seitdem die, die den Beruf der Sternenguckerei üben, die einwandfreie Sonne Tau Ceti mitsamt ihrem Systemgarten nahe von einem Roten Zwerg entdeckt haben.
Überlegt man sich die Begebenheiten ein wenig besser, könnt man festhalten: Beim Stern Tau Ceti schaut es glattweg ein Stückweit ärger aus, als so beim Erdstern Sol.
Der Stern Tau Ceti, der hat, obwohl er jugendlicher als der Erdstern Sol ist, das Unglück, daß er was bei sich in der näheren Systemumgebung rumstehen hat. Etwas, selber eine systemische Abart.
Dem gemütlichen Plätzchen, daß sich der Stern Tau Ceti bereits ziemlich annäherte. Wie erst jüngst am erdenweiten Nachrichtenticker vermeldet wurde.
Oder sind einem zwei Lichtjahre keine Annäherung von Interesse?
Wissenschaftsneuigkeiiten waren das, die auch ein bißchen was mit jenen gewissen Zwischenschaltneuigkeiten bei den Teleskopeinrichtungen auf der Erde zusammenhängen. Mit denen von der Erdkugel aus noch mal besser, weil zielgerichteter gebündelt gestarrt, reingeglotzt werden kann.
Also: Nicht lediglich diverse Quasare, die sie mit diesen neuen Zusammenschaltmöglichkeiten beim Sternengucken an den verschiedensten Teleskopen aus der Umdunklung holten. Sondern, es war dem so, daß sie auch auf etwas sonst eher Umdüstertes und Systemisches nahe dem Stern Tau Ceti den Blick freibekamen. Dort war für die Wiassenschaftsleute was Überraschendes zu erkennen, über das SIE die frühere Zeit drüberhinwegschauten.
Vielleicht darf man deswegen in der Gegenwart auch die Vermutung anstellen, daß manche Wissenschaftsleute heutzutage keine Freude mehr an den Gedanken haben, daß man mal in der Zukunft nach dem Stern Tau Ceti hinreisen könnte. Vielleicht mit einem Sonnensegel oder so als Beschleunigungsmittel. Das, was man bei seinen Gedankengängen beim Planetengucken durchaus im Hintergrund hätte. Wegen den zwei Supererden bei dem Stern Tau Ceti und diesen haufenweise Planeten dort sonst noch in Systemabbildung.
Nur, nachdem jetzt da in den gegenwärtigen Artikelzeilen davon die Rede war, daß der um einiges jüngere Stern Tau Ceti noch viel näher bei einem Roten Zwerg rumsteht, als das beim Erdstern Sol der Fall ist. Da könnt diesem und jenem die Reiselust gründlich vergangen sein. Diese, so als Mensch die Lichtjahrestrecke nach dem Stern Ceti zu nehmen.
Zwei Lichtjahre an Entfernung, die der Stern Tau Ceti nur noch zu bewältigen hätte. Bis ... Während sie, was da den Erdstern Sol anbetrifft, weiterhin verlautbaren lassen, der Erdstern Sol, der wäre von was ähnlichem wie beim Stern Tau Ceti immerhin weiter seine altbewährten vier Komma drei Lichtjahre entfernt.
Der Erdstern Sol, der hält sie scheinbar beständig. die vier Komma drei Lichtjahre Distanz zu der Systemwelt Proxima Centauri.
Ist ja auch grundsätzlich egal, ob sich daran was für den gegenwärtigen Erdenbewohner ändert oder nicht. Für alles lebt ein Erdenmensch an sich viel zu kurz. Da nützt keinem Menschen irgendeine Bewußtwerdung von vor fünfzig, ein-, zweihundert Jahren, wenn anderswo selbst Tausende, Hundertausende Jahre nichts zu bedeuten haben.
Anscheinend zur Sekunde beschäftigt, das dort bei Proxima Centauri. Je nachdem, wie so die Umstände bei dem in der Mitte von Proxima Centauri momentan eben sind.
Noch mal: Für das in Proxima Centauri kann da was auch noch in den nächsten Millionen an Jährchen passieren. Daß von jener einen machtvollen Anzugskraft, die sich Alpha Centauri aus entfaltet, wieder was Besseres zu merken wäre. Daß damit der Erdstern Sol fester angepackt und rangerufen würde. Daß das zu einem Ereignis wird, daß sich da der Erdstern Sol der Systemumgebung bei dem Roten Stern dazubegibt, der die Mitte von Proxima Centauri bildet. Daß die irdische Sonne dort aufzugehen anfängt. Daß das Sonnenlicht des Erdstern Sols nach dem einen Roten Zwerg hinstrahlt. Der Rote Zwerg, der in Proxima Centauri das Kraftzentrum ist, die Macht, bei dem die Anbeiplaneten des Erdsterns Sol allerhöchstens für Wirbel und Durcheinander sorgen.
Erst wenn Aufbereitungs-, Verarbeitungsprozesse gelaufen sind, verstärkt sich die eine von Proxima Centauri aus wirkende gravitatorische Anziehung wieder. Frischt auf.
Bis es so weit ist, verändert sich denn an einer Vier-Komma-drei-Lichtjahredistanz nicht viel. Selbst bei den zwei Lichtjahren des Sterns Tau Ceti kann es von dem her noch ein geraumes Weilchen bleiben. Als wäre daran auch nur das allergeringste fixiert, festgezurrt.
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