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Blog von TeddeMehr

Angeberei, Protz?

28. November 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Bei dem, was sich alles an Zeug in der Galaxie Milchstraße abbildet, bei den absichtsvoll weitläufig vorhandenen Zwischenräumen zwischen den Sternen, in denen sich was größer ansammeln, aufhäufen soll. Was sich erst mal durch Wirbeleien verdichten, verklumpen muß, von Ort zu Ort weiterziehen, damit's vielleicht mal wo gesehen wird.

Wovon ich spreche: Alles, was da auf Erden ist, am hochverdichteten, -komplexgestalteten Planeten Terra, von dem könnt glattweg als Luxusware sprechen.

DAS, das erlaubt man sich kurz mal. Hat's hingestellt. Bei den eigenen Rechenkünsten, x Stellen hinter dem Komma.

Als Teil einer besseren Projektion ist die Szenerie etwas des astreinsten, vorübergehendsten Luxus. Nochgerade erinnert es an schiere Angeberei. Die Protzerei. Das herzuzeigen, zu was man es innerhalb der Galaxie Milchstraße bringen kann, was man in der Lage ist, es ausbilden, strukturieren zu können.

Wer dazu Lust hat kann da all die Farbenpracht im Galaxieninnern sehen, wie so die, die ein Pfau zeigt, wenn der seine Schwanzfedern aufstellt. Scheinbar alles fit im Schritt hier.

Geradezu hat man DAS! Das hat man auf Lager, weil man das Vermögen dazu hat. Ganz einfach deshalb ist es in der Präsentation.

Sogar angesehen kann das werden, von so Kreaturen mit Augen, Sehsinn. Nur, ob das einem reicht, daß da wer auf Erden was sieht, erkennt?

Fast möcht man an Provokation denken. Nur - was möcht man von dem her provozieren?

Irgendwas, das dazu in der Lage ist, da eine Szenerie zu überblicken? Diese sogar reflektiern? Auch gut das eigene Ego, mit dem man aufgeblasen rumsteht. Prahlerisch ist auch ein Wort dafür. Das Motto: kann mir hier wer was?

Wiedergespiegelt wird hier tatsächlich was: das Plündernde, Räuberische. Nochgerade das eine, DAS im flüchtigen Vorüberkommen.

Zwischendurch, nach der Erde hingedeutet, ist das man bei so was nicht so notwenigerweise klasse. Viel besser wird da was gekonnt, diese Kosmossekunde, als je auf Erden. Während so die menschlichen Resourcen an sich doch eigentlich endlich sind. Für ein schnöde kurzes Weilchen bloß haut die Weise dem Homo Sapiens hin. Einer kreatürlichen Ausbildung auf einer Planetenwelt, auf der es locker zu eng werden kann. Wie momentan, Jahr '20-Gegenwart nach dem Millenium schon mal. Daß, weil Überbevölkerung herrscht ...

Das mit dem Blick auf DAS, das im Zentrum der Galaxie Milchstraße, da gelingt so dem Menschen nicht gerade übermäßig. Das nimmt man irgendwie nicht so gerne für sich an. Guckt nicht so auf den Spieleveranstalter dort, in dessen Richtung alles in der Blase fällt. Wohl weil man dessen Kompetenz in Kleinteilchenfragen nicht so abkann.

Das, zu was es die Kreatur Homo Sapiens gebracht hat, hat denn trotzdem mit dem DORT was zu schaffen. Mit dessen Rechenweise.

Für nicht vieles mag der mit dem Gottesantlitz das, das in der Mitte der Stasisblase und die Tragweite davon betrachten. Der eine Mensch, einer auf einer Suche nach Göttern. Derweil da durchaus was aufzufinden ist. Nur ... Auch nicht zu glauben, daß dort was das Schicksal von dem, was hier am Erdplaneten rumschwimmt, das geringste bißchen was juckt. DORT ist für einen rundweg nichts anzusprechen.

An sich ist man bei allem der eingeschränkte Zuseher. Dauerglotzer. Hat da mit den Augen was angemacht, als hätte man ein Fernsehgerät eingeschaltet, an dem man zumeist nur die alten Filme sieht. Das, früher am Programm. Aktuell ist hier das Allerwenigste. Nur in der allernächsten Nähe erkennt man die gegenwärtige Realtität. Mitunter rechnet man ihr mit komplizierten Rechenmodellen hinterher, das in Begehr, da einen winzigen Hauch Gegenwart zu erhaschen.

 

 

 

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