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Blog von TeddeMehr

Das deutliche Alter der Sonne

29. November 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Mitunter eine prekäre Lage, die ohne weiters auf der Welt sichtbar ist.

Das, was zu jeder Zeit hintergründig schwellt, das urplötzlich bei einem aufscheinen kann.

Wobei das eine, bei dem man sich an sich in einer ständigen Notlage befindet, doch eigentlich ziemlich nahe ist: die eine Sonne. Die eine, die den irdischen Planetenhorizont erleuchtet. Die hat mittlerweile so vier Komma fünf Milliarden Jahre an Brennstrecke hinter sich gelassen.

Vier Komma fünf Milliarden Jahre läßt an sich an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

Was nichts anderes heißt, als daß hier was nah ist.

Wie soll man das denn nur irgendwie verständlich umschreiben, was bei der hiesigen Dauerbrennersonne los sein kann, abgeht? Schwer zu sagen, was einem das erklären soll, als man meinte, daß die Sonne in eine neue Brennphase eingetreten ist.

Daß alles doch noch ein bißchen dauern kann ...?

Da wär es glattweg ein Glück, wie etwas, das mit der Schwangerschaft einer Frau im siebten, achten Monat umschrieben werden kann.

Das vom Nachwuchs, das hat sich im Mutterbauch, beim Erdstern Sol dort unter der Korona, zwar schon ganz gut entwickelt. Alles ganz normal, eigentlich, bei der Tatsache, trotz allem hat die eine Geburtsszene oder eine Entwicklung noch Zeit. 

Wobei man zu dem Szenenaufkommen bei einer lokalen Sonne ein bißchen was doch dazusagen könnte. Etwa das, ein Stern, der schon vier Komma vier Milliarden Jahre gebrannt und dahergeschienen hat, dieser eine Stern, als hochnuklearer Körper, zumindest seine beste Zeit hat er von dem her längst hinter sich. Jeden Moment geradezu könnte sich was Bestimmtes bei ihm abspielen. Nachdem die große Endspielszene am Stern schon vor einem geraumen Weilchen begonnen hat.

Keine allzu langwierige Brennzeit mehr, die demnach bei dem einen Sonnengebilde, dem Zentralgestirn des lokalen Planetensystems mit dem Planeten Terra, zu erwarten ist.

Schwer was im Bereich des Möglichen ist, im Angesichte eines Normalo-Gebildes. Nachdem man den Erdstern Sol an sich als Normalsonne klassifiziert. Daß, wenn Normalosonnen gewöhnlich vier, fünf, sechs Milliarden allerhöchsten brennen, mancherlei bei ihnen denkbar wäre. Ereignisse, wie man sie woanders blickt, wo man Super Novae beobachtet.

In dem Sinne wäre tatsächlich das eine zu konstatieren, daß da der Erdstern Sol eigentlich längst überfällig sein könnte.

Oder nicht? Zumindestens dann, würde man da die Szene bei einer Normalsonnenbrenndauer von vier Milliarden Jahren festmachen. Dann wäre man hier, vor Ort, schon mal null Komma fünf Milliarden Jahre über den Geburtstermin hinaus.

Wäre das nicht was Bedenkliches, für einen heutigen Menschen, unbestimmt anders Richtung Sonne zu blicken?

Schwer vorstellbar, daß man auf Erden anfangen möchte, zu viel in der einen Weise daherzureden. Schließlich könnte es da unter dem Menschenhaufen zu Ängsten kommen, was einer Hysterie.

Einiges wäre daraufhin zu unternehmen, da was wieder abzuwiegeln. Womöglich, daß zu einem gesagt würde, daß ein Ereignis wohl doch nicht plötzlich sein könnte, so wie die Sonne Tag für Tag runterscheint. Keine Hinweise auf verängstigendere Ereignisse gäbe es; sogar eine neue Brennphase hätte an der Sonne begonnen. Alles ruhig hier am Stern; weit und breit kein Grund, sich über irgendwas aufzuregen. Auch bei einem Alter von vier Komma fünf Milliarden Jahren nicht.

Überdies - dann wird die irdische Sonne eben fünf Milliarden alt. Zur Beruhigung der Gemüter nimmt man eine kurze Korrektur vor, bei der ziemlich reifen Zahlenbenennung von vier Komma fünf Milliarden Jahren. Ist ja an sich alles egal. Man kann so oder so alles auftischen, was immer, zu was man Lust hat. Jederzeit kann man hinter die eigenen Horizonte zurücktreten da, zu denen man sich hinausgewagt hat.

Nur, vormals erzählte man was einfach davon, der Erdstern Sol, er wäre allerhöchstens mittelalt. So das Alter, das man derzeit am mittelalten Stern Tau Ceti erkennt, das man ewig lange für sich selbst, das heißt das hiesige Zentralgestirn, andeutete. Da dazu was auseinandersetzte, wie wenig man davon was wüßte, was so das eine Sonnenalter angeht.

Bis vor wenigen Jahren war dem jedenfalls noch so. Daß man sich nicht in der Weise deutlicher erklärte.

Ansonsten ist das eigentlich schon schwer zu sagen, warum man in der Gegenwart an der Sprachregelung was ändern muß. Sondern da ein Alter bei vier Komma fünf für die Öffentlichkeit festlegt. Als ob so die Sonne für einen Menschen kein Punkt wäre. Daß man ihm da deutlicher Nachrichten geben dürfte, was es mit diesem Stern auf sich hat. Wie alt der denn tatsächlich ist, der Erdstern Sol.

 

 

 

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