Das "Grau" der vielen Rottöne
Bei einer weiteren Angelegenheit, was hier die Möglichkeit sein könnte, nachdem man nun nicht länger Alpha Centauri angucken will, sondern Proxima Centauri.
Proxima Centauri, das für Alpha Centauri Platz nehmen soll.
Mitunter auch deswegen, weil man da die Szene bei Proxima A, einem Roten Zwerg, ziemlich genau zu sehen scheint. Im Heute hat man dort einiges am Radar. Sich eine wahrhaft raumgreifende Systemumwelt dort, Proxima Centauri, aufgehellt hat.
Ziemlich viele Systemplaneten, die manch künstlerische Darstellung erkennen läßt. Alles, vor wenigen Jahren noch undenkbar. Aber nun, heute ...
Proxima Centauri, das Zentralgestirn dort - ein Roter Zwerg. Den man Proxima A heißt.
Anscheinend keiner, beim gegenwärtigen Hingucken, so einer dunkleren Rötung. Nicht wie ein neuentdeckter Roter Zwerg-Kollege, von dem ehemals weit und breit nichts zu erkennen war.
Dermaßen finster, dunkelstes Rot. Nur, nun, nichtsdestotrotz ein Roter Zwerg, den man diese schlappen Gegenwartstage als Neuheit zwei knappe Lichtjahre vom mittelalten Stern Tau Ceti entfernt gewahrte.
Zwei Lichtjahre kurz von Punkt zu Punkt. Wenig dazwischen, solange man bei den Pünktchen niemandem Einzelheiten genauer erläutern mag.
Was heißt, mit irgendwas ist da der eine Rote Zwerg, gemeint ist der in der Proxima Centauri-Systemgegend, im Augenblick zugange. Sonst wäre er nicht heller, was die Rottöne angeht.
Mit was der Rote Zwerg sich aber beschäftigt? Mit etwas, durchaus zu einer Zeilenware könnte man sich verhelfen. Kleinigkeiten umschreiben, weil klarsein, das ist durchaus im Bereich des Möglichen. Da sich was klarzumachen, mit dem dieser Rote Zwerg, der Mittelpunkt des Proxima-Centauri-Systems, sich zur Sekunde umtun könnte.
Vielleicht mit manch einer Vergangenheitsszene, von der man auf Erden nicht unbedingt viel wissen möchte. Weil man da eine Geschichte zwar überblickt, man da das, über das man Überblick bekommen hat, aus einer Menschenperspektive heraus nicht so gerne hat. Zwar guckte man so was schon in irgendwelchen unbestimmten Fernen, der und der Nachbargalaxie. Einzig und allein, für das Hier und Jetzt - nein danke! Braucht kein Mensch.
Indizien sind das am Ende, denen man sich nicht allzu gerne annimmt, unter den Menschen. Den möglichst wenig verwirren, irritieren soll, seiner sonstigen abgefeimten Gefühllosigkeit zum Trotz. Als einer, der, im Kunstlicht seiner Religionen, lieber ein Ableugner ist, bei dem Wort - mach dir die Erde untertan.
Solcherart, wie ehedem doch bei so einem Charakter. Daß man selbst den Beweis für Planetenanzahlen erst erbringen mußte. Denn, wenn bis vor kurzem von Planetensystemen geschrieben wurde, dann war das mit wegwerfender Hand Science fiction. Ein Autor ein ahnungsloser Schundschreiber, der vielleicht nur zu viele Drogen nahm, zu tief ins Glas schaute. Bei seiner Fantasy-Welt. Während andere Fantasy seit Jahrtausenden schon wahr sein soll, weil sie als Religion dient.
Erst heute, daß man am Wissenschaftshof unter manchen Wissenschaftlern, selbst unter denen mit Ansehen, nichts mehr abstreitet. Nachdem es da nicht mehr viel zum Abstreiten, Leugnen gibt. Immer mehr Planeten werden bei Sonnen und Roten Zwergen und so gesichtet, daß das Planetenleugnen schier zu einer schwierige Angelegenheit geworden ist. Ganz anders wie in der guten, alten Zeit, als man sich nicht ausschwieg, sondern laut was dahersprach.
Dafür, nun ... Nun aber ... Geradezu geht man in die vollen, als hätte man für alle Erdenwelt ein Geständnis auf Lager. Was man alles schon zu erkennen vermag, von wo. Bei zig Planeten im System des Roten Zwergs Proxima A. Ein regelrechtes Planetensystem. Haufenweise Planeten auf Bahnen, um die man Bescheid weiß, und das ausgerechnet bei Proxima A. Daß der Systemdurchmesser von Proxima Centauri sicher nicht von schlechten Eltern sein kann, während man nebenher informiert, daß der Systemdurchmesser des Erdsterns Sol zwei Lichtjahre beträgt.
Das mit der Planetenanhäufung bei Proxima A, dem Roten Zwerg da ... Nicht der Wahnsinn? Währenddessen, wenn man da den Roten Zwerg Proxima A hellröter sieht. Schon, daß die nächste Frage sich randrängelt, woher dieses hellere Rot denn kommt.
Auch nichts, nicht nicht zu beantworten.
Selbst mit dem Aufbereiten einer kürzlich, in Jahenillionen, ein, zwei Milliarden Jahren angereisten Nachbarsonne, könnte man diese hellere Rotfärbung in Verbindung bringen. Wenn man da plötzlich ein bißchen was ahnt, von den Dingen, mit denen der Rote Zwerg Proxima A sich wohl herumspielt.
Dunkelrot und gelbrot - mischt sich da nicht was, sorgt für eine Aufhellung am Rot?
Der eine Rote Zwerg beim Stern Tau Ceti dagegen, der hatte schon länger nichts mehr. Bei zwei Lichtjahren Abstand von Örtchen zu Örtchen ist das aber nicht mehr so ewig lange. Bis es zu Neuigkeiten am Roten Zwerg kommt.
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