Ein Etwas, das auf der Bremse steht
18. November 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen
Arge Anzugskräfte, die in der nahen Spiralarmumgebung wirken, diese scheinen durch etwas gebremst. Hier, vor Ort, Erdstern Sol samt Planetensystemzeug.
Da bremst sich scheint's was, wiewohl da die Sonne, Zentralgestirn dieses hiesigen Systems, dem der Blaue Planet anteilig ist, vier Komma fünf Milliarden Jahre an Brennstrecke zurückgelegt hat.
Vier Komma fünf Milliarden Jahre.
Nahe an den letzten Horizont seiner allgemeinen massivnuklearen Brennstäbebrennerei ist der Erdstern Sol demnach herangerückt.
Betrachtet man so die lokale Sonne denn als eine Normalosonne hat sie ihr übliches Limit bei vier, fünf Milliarden Jahren.
Allerhöchstens sechs Milliarden Jahre sind noch das Maß. Was vielleicht etwas zu bedeuten hat. Unter Umständen.
Bekanntgegeben wurde einem nun rundweg eine unzweideutig dahergeschriebene Zahl: vier Komma fünf Milliarden Jahre.
Vier Komma fünf Milliarden Jahre, die vor allem eins aussagen: Viel spannender ist da eine Geschichte, als so gedacht, -wähnt. Währenddessen man die Erdensonne oftmals denn als noch mittelalt beschrieb.
Bloß, mittelalt, das scheint hier die fernere Lichtjahreregion allerhöchstens der Stern Tau Ceti zu sein. Während man den Erdstern Sol, selbst wenn er eine Brenndauer von sechs Milliarden Jahren hätte, nicht mehr so unbedingt als was mittleren Alters beschreiben dürfte.
Vielmehr: Im letzten Drittel der noch verfügbaren Brennzeit ist der Erdstern Sol angekommen.
Und das ist eine Betrachtung, einigermaßen mit Wohlwollen. Derweil da was schlichtweg zu einem Problem wird, bei der Bekanntgabe einer Zahl von vier Komma fünf Millliarden Jahren. Wenn man sich da für die Sonne auf eine Brennerzeit von fünf Milliarden Jahren festlegen würde.
Ganz zu schweigen davon, wenn man sich nochgerade dazu versteigen würde, an eine Brennzeit von vier Milliarden Jahren zu denken. Was das an sich jetzt hieße. Der Erdstern Sol, er wäre dann im gegenwärtigen Momentlein lange überfällig. Wie ein Hühnerei im Brutkasten, an dem man längst bemerken hätte müssen, daß ein Schnäbelchen die Schale aufschlägt. Oder, das Wort ginge an eine Schwangere, die die Neun-Monate-Frist überschritten hat, daß ihr Kind sich aber ziert, den Bauch der Mutter zu verlassen.
Einzig und alleine, die Sonne, die brennt einstweilen weiter vor sich. Scheint wohl noch dein gesamtes Leben über. Vielleicht sogar noch für ein paar Menschengenerationen mehr. Daß es höchstwahrscheinlich fünf Millarden Jahre der Voranbrennerei sind.
Eine Zeitspanne von einer halben Milliarde an Jahren, daß an der Stelle also verbliebe. Bis ...
Diese eine Endlichkeit - läge die bei fünf Milliarden an Jahren, daß diese eine gewisse Restzeit, die da übrig wäre ... Durchaus nichtsdestotrotz brauchbar fürs menschliche Sorgengemüt.
Meine nur, mir wären Textzeilen untergekommen, in denen vom Wissenschafthof aufklingt, die Sonne, die wäre in eine neue Brennphase übergetreten. Die jetzigen Gegenwartstage.
Da fragt man sich nun allerhöchstens in aller Kürze, was das vor Ort denn heißen mag. Eine neue Brennphase ...? So unter den prächtigen, dem Betrachter präsentierten Schlieren der Sonne. Diese, die man mittels einer Fotoaufnahme darbot.
Tatsache, da hat letztens auf einer Fotografie was an eine Ananasschale erinnert.
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