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Blog von TeddeMehr

Manche Sicht kann trügen

10. November 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Bei deinem, meinem lange müden, gelangweilt abgefeimten Menschenblick, vielleicht beoabachten die Wissenschaftsleute gerade im Moment genau jene Geschehnisse, die sich für die Galaxie Milchstraße noch Zeit lassen, anderswo. Irgendeine Vergangenheitsszene, die das arglistige, hämevolle Verräterlicht einem Beschauer und Lagepeiler am Ende doch preisgibt.

Wie sich da auch ein gewisser Lichtglanz, bei aller gräßlichen Umfinsterung dort, doch noch herausholen ließ, die Radiusumgebung, die beim Stern Tau Ceti und was seine unmittelbare Nachbarschaft anbetrifft. Dort, wo sich in jedem Fall ebenfalls etwas abspielt, tut, was für so die Erdenbewohner irgendwie weiterhin keine besondere Relevanz hat. Ohne, daß der an sich weiß, wie ihm da geschieht.

Aus irgendeinem seltsamen Grund ist DAS dort, der halbalte Stern Tau Ceti, und nicht HIER, altgewordener Erdstern Sol. Trotzalledem, was sich ebenfalls bei einem in der näheren Lichtjahre-Nachbarschaft befindet.

Wie sich mancherort das eine abspielt, was die Galaxie Milchstraße in Milliarden an Jahren erst anbetrifft. Diese besonderen Vorkommnisse, wenn sich zwei Galaxien zwischendurch unterwegs wo treffen, miteinander um die Vorherrschaft ringen. Oder so ganz einfach schrecklich Liebe machen, fürs menschliche Augenzumachen, -verschließen.

All das für die eigene Vermehrung. Der Sammlung als Galaxie was hinzuzufügen.

Bei der einen universellen Frage, welche Galaxie in der anderen auf- und damit vergeht, den großen Verschwindibus nun mimt. Dem anheim fällt, daß da höchstens noch ein Leuchtpunkt sich präsentiert. Das letzte Lichtlein von einem. Währenddessen, setzt ein forschender Geist dem von irgendwoher hinterher, dieser herausfindet, daß an dem einen Pünktchen, wo der Standort des einen mal war, nichts mehr davon aufzufinden ist. Sondern was anderes Gravitatorisches am Rumturnen ist.

Dann hat der Forschende eben eine Kleinigkeit gefunden, nach der er überhaupt nicht suchte. Weil das Gesuchte doch hinübergegangen ist. In was anderes mit seiner Eigengravitation. Während die siegreiche Kollegah-Gravitation - kein Stück mehr vom zweiten beinhaltet. Beim Highlander-Motto: es kann nur einen geben.

Nicht?

Bei den Galaxien kann man Galaxien finden, die in der Gegenwärtigkeit dann auf der Verfolger- und einander Hinterherhetzerschiene die eine alte Stelle passieren. Wo mal was war, von dem man an sich kein Anhänger hätte sein dürfen, so wie die Lage bei dem in Wirklichkeit war: echt prekär.

Wie das wohl alsbald auch dort sein wird, daß da der eine Standort, wo welche im Heute noch den Stern Tau Ceti erkennen, dieser Stern der allgemeinen Sichtbarkeitsszene abhandenkommt. Irgendwie wird der Stern weg sein. Nichts mehr von ihm vorhanden. Obwohl weiter viel ähnliches da ist.

Kommt's einem jedoch auf das alte an, auf was Bestimmtes, kann man herumflennen ...

Schwer nämlich auch dabei, diese Einsicht, was da bald mal lange aus dem Erdstern Sol geworden sein könnte.

Schließlich kann sich der Traktorstrahl, der von Proxima Centauri aus wirkt, jederzeit auffrischen. Selbst im heutigen Gegenwärtigen. In einer Weise, diese Anzugskraft, daß selbst dann ...

Daß es selbst für das nichts mehr aufzuhalten gibt, sollte da lange nichts mehr dem Erdstern Sol Entsprechendes vor Ort sein. Sondern etwas lokal eine Verwandlung erfahren haben. Infolge von einem Ereignis, eines, das sich mit einer Nova einläutet. Wenn eine Super Nova denn ist.

Sollte es denn im Hiesigen und in diesem Systemischen zu einem durchaus erwartbaren Frühchen kommen, kann demzufolge trotz allem alles zu spät sein.

Oder, bleibt alles beim Erdstern Sol ruhig? Auf seiner bisherigen Entwicklungsleiste?

Der einen Macht, der bei Proxima Centauri, restlos könnte der das egal sein. Was immer am Erdstern Sol ... Ob da was eine Frühgeburt nimmt oder nicht. Wenn sich die gravitatorische Anzüglichkeit erfrischt, muß es kein Halten mehr geben. Dann verkleinert sich der eine Abstand, der heutzutage noch vier Komma drei Lichtjahren entspricht, darf man denn da den Dauer-Zahlenwerten tatsächlich Glauben schenken.

 

 

 

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