Wenn der "Nuckler" dann "zahnt" ....
Ein Ding ist bei Proxima Centauri wahrzunehmen, von dem man mit Sicherheit eins sagen kann: daß man nicht so weiß, was da früher dort mal so los war. Wie da die Verhältnisse genau waren, von woher ein Systemrund wirklich stammt.
Selbst bei den Modellen tut man sich schwerer, weil ...
Schließlich steht das Ding, das von Proxima Centauri aus durchschlagen möchte, vier Komma drei Lichtjahre entfernt. Das heißt, das, was man heutzutage auf der Erden dort blickt, das ist im Lichtschein bloß vier Komma drei Jahre her. Bei dem Faktor, daß, wenn man da von Entwicklungsprozessen spricht, mitunter in Millionen, Milliarden an Jahren gezählt wird.
Was heißt, was war auf Erden vor ein paar Millionen Jahren? Hat ein Dinosaurier mit seinen Krallen mal an Gestein gekratzt, für irgendwelche Linien, eine Zeichnung? Während er nächtlich in den Sternenhimmel hochstarrte, um da was bei Tag mit seinen Kratzspuren zu vergleichen? Oder - was hat da der Neanderthaler getrieben, genau der gleiche Menschenfresser wie der Homo sapiens? Haben die von früherher was ihrer allgermeinen Sternenbetrachtung an den Höhlenwänden hinterlassen?
Vielleicht die Abbildung einer an sich mickrigen Szene. Die trotzdem was von einem Betrachter verlangt.
Eine Szenerie dort eventuell an einer Wand, ähnlich der, wie man sie in der Jetztzeit, Jahr '20 nach dem Millenium, plötzich beim Stern Tau Ceti entdeckt hat.
Nur, daß es nicht das bißchen der Stern Tau Ceti ist, der einem unbestimmt auf der Abbildung aus tiefster Erdenvergangenheit gezeigt wird. Sondern ein anderer, ganz und gar namenloser Stern. Einer, der auf Erden mit Sicherheit nicht mehr wo gesichtet werden kann. Einer, der ohne größeres eigenes Zutun an sich den Verschwindibus machte. Restlos. Bei dem zweiten Gebilde, das dort in der Nähe zu erkennen sein könnte, bei der Höhlenmalerei. Hat man sich ein wenig in Überblick geübt.
Weil da auf der Ritzezeichnung im Gestein zwei Dinger von Punkt zu Punkt ziemlich nahe beienander stehen. Das eine Dingelchen, unzweideutig als Stern kenntlich, das zweite, eher ein krauses Pünktchen, nichtsdestotrotz, mit einigem Wohlwollen, auch irgendwie ein Sternchen. Während der Höhlenmaler, einer mit guten Augen - damals, wo noch niemand langwierig auf Monitore starrte, fernsehguckte -, was leicht Röteres dort in die Nähe des einen Sternenorts hinmalte. So den Hauch von rotem Kreis. Bekanntlich die Einfärbung eines Roten Zwergs. Als wär zufällig Blut an die Stelle an der Höhlenwand rangespritzt. Deshalb, daß man da keine Sternenkarambolage erkennen mag.
Versteht hier irgendwer das Späßchen? Lacht kurz drauflos? Bei der Vorstellung, daß auch schon früher lange mal anzügliche Mächte, Kräfte von einem Ort aus gewirkt haben. Daß sich zwei Systeme mehr und mehr annäherten. Bis von einem Sternlein von zweien keine Spur mehr blieb.
Während man das mal ein klein wenig in Betracht ziehen könnte, daß ... Stellt man sich am Verschwindibus-Stern ein Planetensystem vor. Daß so ein Planet, einer wie beispielsweise die Erde ... He, wenn Terra mal erst ihrer Atmosphären und dem Schmu da verlustig geht - was an sich ziemlich rasch geschehen kann -, daß dann höchstens noch was Massives zurückbleibt.
Der Erdplanet mal beispielsweise wie so was gesehen, das bereits längst im Systemischen von Proxima Centauri herumsteht, dort auf irgendwas hinzuwarten scheint. Ein Massivplanet, ein Brocken, wie im Grunde der Erdplanet. Nur ein klein bißchen größer, so die Weise beschreiben sie einem diese Planetenkugel, die auf der Umlaufbahn beim Roten Zwerg Proxima A. Proxima A - rundweg ein Roter Zwerg.
Eine planetarische Welt, für die was Kleines, regional am Hof, schon mal Zähnchen braucht. Gemeint ist: Muß das Kleine sich eigentlich denn alles immer sofort vornehmen? Auch die schwer verdaulichen Brocken, wenn es so viel anderes rundherum hat? Jede Menge Gas-, Flüssigkeitesplaneten, um die mal eine Sekunde zu erwähnen.
Gas-, Flüssigkeitsplaneten, von denen es wie mit dem Strohhalm einfach absaugen kann.
Da wird womöglich was vom lieben Kleinen wieder ausgespuckt, beziehungsweise nach hinten geschoben. Bäh! Igitt! Bis zu dem Moment, daß man mit so was Massivem, Hartem - diesem Schnitzel -, kommt Zeit, kommt Rat, besser zurechtkommen kann.
Oder sieht irgendwer das eine Problem nicht ein? Sagt sich, daß, wenn Mutti die Babyfläschchen vorbereitet hat, sie sich dann mit dem Zauberstab auch noch daran machen wird, da den Rollbraten, das Wiener Schnitzelchen zu pürieren. Als ein Extra für den zahnlosen Nuckler.
Ganz davon abgesehen, daß eine weitere Fragestellung erlaubt ist. Nämlich die, wo es den Planeten Erde genau hinverschlagen wird, nach dem großen Korona-Aufbrechen am Erdstern Sol. Während so jene Gas- und Flüssigkeitsplaneten, solche wie Venus, Saturn, Jupiter, diese ... Die sind doch ... Wegen ihren Schweren, daß sie viel schwerer aus ihren Bahnen zu schmeißen sind ... Wie immer es auch am Stern knallt.
Was jedoch sicher nicht bedeutet, daß da so ein Planet, etwas größer wie die Erde, nicht demnächst an die Reihe kommen kann. Als die Schnitzel-Weise.
Allerhöchstens auf das Alter kommt es da mal an, wie kräftig vom lieben Nachwuchs auch mit den Ersten schon zugebissen werden kann. Oder, ist den Babyfläschchen nicht mal zu entwöhnen?
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