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Blog von TeddeMehr

Das Glück, wohin nicht reisen zu können

13. Dezember 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Sollt man sich schon mal vorstellen, daß es so vieles längst hier in der näheren Sternenradiusfläche, in der sich der Erdstern Sol befindet, gibt. So vieles in einem Ausmaß, daß sich fast kaum noch Normalsonnen in der ätherischen Umgegend auffinden lassen.

Drei, vier werden im Rund gezählt. Noch. Ansonsten sind das Rote Zwerge und ist das sonstige unübersichtliche Ware. Daß da Wissenschaftsleute regelrecht mal meinen, dergleichen zum Ausdruck bringen, Sonnengebilde wie der Erdstern Sol, der Stern Tau Ceti, diese wären am Aussterben.

Allerhöchstens regional stimmt das durchaus. Vor Ort eben.

Derweil man, was so die Sternenbereiche mit den normalen Heiz- und Brütersternen nach anderen Galaxiengebieten umschauen muß. Nach dorthin, wo sich immer wieder eine Neuigkeit ausbildet, entwickelt. Was so die Neuigkeit von schrillen Leuchtesternen angeht.

Überdies ist manche Galaxienszene schon alleine deswegen unübersichtlich, weil so das Licht, spielt sich in irgendwelchen Fernen Neues ab, dieses Neue auch erst mit einer gewissen Zeitverzögerung herzeigt. Je nachdem, wie weit was entfernt ist. Was von dem her heute sein Momentchen hat, könnte jeder auch erst in einem Weilchen wahrnehmen, bei dem Tempo, mit dem sich Licht eben verbreitet. Dieses Licht, das einem auf Erden zwar in das Auge ballert, aber mit zunehmender Entfernung nur das mitteilt, was seine Reisestrecke zu einem hin genommen, bewältigt hat.

Um das zu verdeutlichen, wie es nachrichtentechnisch im Lichtschein so zugeht, muß man verstehen, daß eine von Studenten vor zehn Jahren ausgeschicktes Lichtsignal heutzutage lediglich erst zehn Lichtjahre weit gereist ist. Weiter fort ist das Lichtphoton noch gar nicht gekommen. Daß was Glanz von vor zehn Jahren im Jetzt noch nicht mal knapp beim Stern Tau Ceti eingetroffen ist.

Ein Lichtbündel von vor fünfzig Jahren ist, was das Vorankommen angeht, schon vierzig Jahre weiter.

Wie das Licht von der einen in Flammen stehenden Zentrale der Galaxie Milchstraße zwanzigtausend Jahre brauchte, um dem menschlichen Auge blitzartig, wie es beschrieben wird, aufzulodern.

Erst im Heute, diese Gegenwartstage, sieht man dort, Sagittarius A, grellstes Scheinen. Vor fünf Erdenjahren noch war dort das seine Schwärze liebende Schwarze Loch, vom Menschen Sagittarius A bezeichnet. Oder - hat es da nicht geheißen, daß da das Aufflammen schnell umfassend war; rundum, daß die Schwärze entflammte, die sich sonst auch am Lichtphotönchen noch nährt.

Für den menschlichen Betrachter war das jüngst, derweil das bestimmte Ereignis zwanzigtausend Jahre her ist.

Was heißt, jede neue Sternenausbildung braucht ein Weilchen, sich mittels seines Lichtscheins kundzugeben. Währenddessen bei einem nichts weiter ist, als daß man von hier bis zur gegenüberliegenden Ausdehnungsgrenze der Galaxie Milchstraße das abgebildet sieht, das vor allerhöchstens sechzigtausend Jahren war. Alle Szene, die älter ist, von der ist nun nichts weiter mehr zu erkennen, und viele Ereignisse, die jünger sind, die zeigen sich bei Lichtgeschwindigkeit erst, wenn ihr Licht mal auf Erden eingetroffen ist.

Wenn das Licht aber mal da ist, bleibt es für länger. Denn, selbst wenn da ein Gleißen an seinem Ausgangsort längst verloschen ist, übermittelt sich das Drücken am Lichtschalter fürs Lichtausschalten erst mit jener besagten Zeitverzögerung. Wie eben die Entfernungen kurz sind. 

Das beste Gegenwartsmoment allerdings, das verbindet einen hier mit dem Stern Tau Ceti. Hat hier wer, von der Erde aus, Szene auf den beiden Supererden beim Stern Tau Ceti im Blick. Was ziemlich wahrscheinlich ist, wenn das einem klargeht, wie man heutzutage von seinen Teleskopanlagen aus zu gucken in der Lage ist.

Das, was man bei den Supererden beim Stern Tau Ceti erkennen kann, das hat nur einen Zeitunterschied von zwölf, dreizehn Jahren zur eigenen Gegenwärtigkeit. Allerbeste Gegenwart, Gleichzeitigkeit ist das. Ein bessereres ultmativeres Sekündchen einer Lichtpräsentation gibt es kaum, als das vom den Supererden von Tau Ceti auf dem Erdglobus Eintreffende. Weil sich dort, beim Stern Tau Ceti, doch auch ein Planetensystem ähnlich dem abbildet, das beim Erdstern Sol seine Bahn hält.

Da hat sich sicherlich was manches Auge an der Leuchteatmosphäre von Planeten festgefressen. Müßt man nur mal erfahren können hier, wie da der und der Film nun ist. Der einem im Heute Geschehnisse vorzeigt, Kleinigkeiten, die vor zwölf, dreizehn Jahren auf zwei Planeten waren, jenen beiden, in der besagten habitualen Zone beim Stern Tau Ceti.

Oder - wär das nicht interessant, das ebenso mal zu sehen zu bekommen, was man zu Gesicht kriegt, wenn wo eine Wolkendecke aufreißt ...? Dem zuzusehen, was auf Planetenbodenflächen Schönes los ist? 

Während man neuerdings allerdings noch ganz was anderes weiß. Und zwar das, daß sich jene besagten Planeten, die knapp beim Stern Tau Ceti sich in dem einen das Leben ermöglichenden Bereich aufhalten, sich einer bösen Gefährdungslage gegenübersehen. Nach dem Entdecken des Roten Zwergs, zwei Lichtjahre weg vom Stern Tau Ceti, könnt es Sternengucker regelrecht heiß aufgestiegen sein. Überdies, daß er sich über Dinge freut.

Unter Umständen ist man gerade glücklich darüber, daß bisher noch kein Mensch in der Lage war, auch nur für eine Lichtsekunde nach dem Stern Tau Ceti hin aufbrechen zu können. Bei dem, was das, daß man noch nicht mal annähernd nach der Systemwelt des Sterns Tau Ceti hinreisen konnte, plötzlich für ein Glückskeks aus einen macht. Vielleicht liebt man das Dasein auf dem Planeten Erde gerade wieder ein bißchen. Wiewohl, ein Roter Zwerg, der ist auch dem Erdstern Sol bedenklich angenähert.

 

 

 

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